Fachkräfteprogramm für Saudi Arabien

Fachkräfteprogramm für Saudi Arabien

Derzeit sind in Saudi Arabien etwa 7 Millionen ausländische Fachkräfte beschäftigt. Das Königreich will künftig hier unabhängiger werden und treibt dazu gezielt die Ausbildung saudischer Fachkräfte voran. Hierfür ist die Errichtung von 55 Schulungszentren in Saudi Arabien geplant. Jedes dieser Schulungszentren soll auf 3.000 bis 5.000 Teilnehmer ausgerichtet werden. Da das deutsche Bildungssystem in Saudi Arabien ein sehr hohes Ansehen genießt, soll

„Bild“: Saudi-Arabien will 600 bis 800 neue Kampfpanzer des Typs Leopard 2 kaufen

Saudi-Arabien will einem Medienbericht zufolge deutlich mehr deutsche Kampfpanzer kaufen als bisher bekannt. Nach Informationen von "Bild am Sonntag" aus Regierungskreisen hat das Königreich großes Interesse am Kauf von 600 bis 800 neuen Panzern des Typs Leopard 2. Bisher war nur von knapp 300 deutschen Panzern für Saudi-Arabien die Rede. Das saudische Königreich habe sich nach einem harten Konkurrenzkampf zwischen dem US-Panzer M1 Abrams und dem Leopard 2 für

Kreise: Saudi-Arabien schickt Waffen zu syrischen Aufständischen

Saudi-Arabien schickt nach Angaben eines arabischen Diplomaten Waffen an die Aufständischen in Syrien. Dies berichtet der Fernsehsender n-tv. Die saudi-arabischen Militärgüter seien auf dem Weg über Jordanien zu der Freien Syrischen Armee, der größten bewaffneten Oppositionsgruppe im Land. Angaben des hochrangigen arabischen Diplomaten zufolge handle es sich um eine saudi-arabische Initiative, um die "Massaker in Syrien" zu einem Ende zu bringen. Die Frei

Deutsche Bahn soll Strecke von Mekka nach Medina bauen

Die Deutsche Bahn (DB) soll in Saudi-Arabien maßgeblich am Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen den Städten Mekka und Medina beteiligt werden. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) wurde der DB-Konzern als Ergebnis eines Besuchs von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) in dem saudischen Königreich zum "bevorzugten Anbieter" für einen Teil der Abschnitte und Leistungen an dem Milliardenprojekt erklärt. Die Bahn

UN: Zunehmender Einsatz der Todesstrafe in Saudi-Arabien besorgniserregend

Die UN ist über den zunehmenden Einsatz der Todesstrafe in Saudi-Arabien besorgt. Dem Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UNHCHR) zufolge, habe sich die Zahl der Exekutionen 2011 im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifacht. "Wir appellieren an das Königreich Saudi-Arabien, die internationalen Standards hinsichtlich eines fairen Verfahrens und den Schutz der Rechte der Personen, denen die Todesstrafe droht, zu respektieren", sagte UNHC

Geplantes Attentat: Iran bestreitet US-Vorwürfe

Der Iran hat die Vorwürfe der US-Regierung, nach denen Teile der iranischen Regierung eine Rolle bei einem vereitelten Attentat auf den saudiarabischen Botschafter in Washington gespielt hätten, bestritten. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte am Dienstag, dass die US-Vorwürfe "falsch" seien, wie die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars meldete. Demnach seien derartige Behauptungen "lächerliche Inszenierungen", die zum Ziel hätten

Medien: Attentatsplan auf saudischen US-Botschafter vereitelt

US-Medienberichten zufolge ist ein Attentatsplan auf den saudischen Botschafter in den USA vereitelt worden. Dieser soll vom Iran geplant gewesen sein, sagte US-Justizminister Eric Holder am Dienstag. Es gebe Holder zufolge erste Festnahmen in den USA. Gleichzeitig betonte der Justizminister, dass man den Iran zur Verantwortung ziehen werde. In dem Plan sollen auch Mitglieder eines mexikanischen Drogenkartells involviert gewesen sein. Ziel sei es gewesen, den saudischen US-Botschafter auf amerik

Weißes Haus begrüßt Einführung des Frauen-Wahlrechts in Saudi-Arabien

Das Weiße Haus hat am Sonntag die Entscheidung Saudi-Arabiens begrüßt, nach der Frauen ab dem Jahr 2015 das Wahlrecht auf kommunaler Ebene ausüben dürfen. Ein Sprecher sagte am Sonntag, dass diese Reform den "signifikanten Beitrag" der Frauen für die saudi-arabische Gesellschaft anerkennen würde. "Die Ankündigungen sind ein wichtiger Schritt bei der Ausweitung der Rechte der Frauen in Saudi-Arabien", sagte der Sprecher weiter. Der sau

Panzer-Deal: Westerwelle weist Kritik der Opposition zurück

Im Streit um mögliche Panzerlieferungen an Saudi-Arabien hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) die Kritik von SPD und Grünen deutlich zurückgewiesen. In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) sagte Westerwelle: "Der Bundessicherheitsrat tagt geheim. Das haben auch die heutigen Oppositionsparteien so gehalten, als sie noch regierten." Westerwelle erklärte zugleich, Saudi-Arabien sei ein "einflussreicher Faktor in der Reg

Ex-Verteidigungsminister Rühe fordert Stopp des Panzergeschäfts

Der ehemalige Verteidigungsminister Volker Rühe (CDU) hat den deutschen Panzerdeal mit Saudi-Arabien stark kritisiert. "Dieses Waffengeschäft muss gestoppt werden", sagte Rühe dem "Spiegel". Die Bundesregierung fördere nur eine "scheinbare Stabilität", wenn sie dem autoritären Saudi-Arabien moderne Kampfpanzer des Typs "Leopard 2" liefere. Wirkliche Stabilität erhalte das Land "nicht durch deutsche Panzer, sondern nu