Die Grünen-Chefin Claudia Roth hat den Koalitionsbruch im Saarland als Demütigung für FDP-Chef Philipp Rösler bezeichnet. Der Koalitionsbruch gerade zum Zeitpunkt des Dreikönigstreffens der FDP sei eine "Demütigung des eh schon arg geschwächten FDP-Parteichefs" und ein weiterer "Schritt Richtung Abgrund" für die Liberalen. "Wie kaputt diese Partei inzwischen ist, bekommen wir nun fast täglich vorgeführt", sagte die G
Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Elke Ferner, hat sich für Gespräche ihrer Partei mit der CDU zur Bildung einer großen Koalition im Saarland ausgesprochen. "Frau Kramp-Karrenbauer hat uns Verhandlungen über eine gemeinsame Regierung angeboten. Dieses Angebot sollte die SPD annehmen", sagte die saarländische Bundestagsabgeordnete Ferner der Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe). Die Hausaltsnotlage des Saarlandes erforde
Die SPD Saar wird das Gesprächsangebot der saarländischen CDU-Vorsitzenden und Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer zur Bildung einer großen Koalition im Saarland annehmen. Dies wurde der "Saarbrücker Zeitung" aus SPD-Kreisen bestätigt. "Ob es allerdings zu einer großen Koalition kommt, hängt vom Ergebnis der Gespräche mit der CDU und der Zustimmung der SPD-Gremien ab", so ein Präsidiumsmitglied der SPD Saar gegen&
Niels Annen, Mitglied im SPD-Bundesvorstand, hat sich nach dem Ende der Jamaika-Koalition im Saarland für einen Einstieg der Sozialdemokraten in die Landesregierung ausgesprochen. "Das Saarland braucht jetzt eine verlässliche Regierung, dafür steht Heiko Maas und die SPD", sagte Annen "Handelsblatt-Online". Maas ist Vorsitzender der Saar-SPD. Die Bundes-Grünen rechnen ebenfalls mit der Bildung einer großen Koalition. "Die einzige Machtoption der
Im Saarland ist Deutschlands erste Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Grünen gescheitert. Hintergrund sind laut Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) monatelange Personalquerelen in der FDP Saar, die das Koalitionsklima schwer belastet hätten. "Die seit Monaten anhaltenden Zerwürfnisse innerhalb der FDP-Landtagsfraktion und der FDP Saar sind nach Auffassung von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer nicht mehr länger mit der Verantwortung
Die Jamaika-Koalition im Saarland ist offenbar gescheitert. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) wird nach Informationen der "Saarbrücker Zeitung" noch am Freitag die seit 2009 bestehende Koalition mit FDP und Grünen aufkündigen. Dies habe die Zeitung aus Koalitionskreisen erfahren. Hintergrund seien monatelange Personalquerelen in der FDP Saar, die das Koalitionsklima schwer belastet hätten. Jetzt strebt die CDU offenbar eine große Koalit
Die CDU-Politikerin Doris Pack glaubt, dass das Scheitern von CDU-Politikerin Annegret Kramp-Karrenbauer im ersten Wahlgang zur Ministerpräsidentin eher persönliche Gründe hatte. "Die Koalition hat das, was sie leisten wollte, erstaunlicherweise gut gemacht. Es gibt immer Reibereien, aber die sind nicht größer als in einer anderen Koalition", sagte Pack im Deutschlandfunk. Die Stimmenthaltung im ersten Wahlgang sei vielmehr ein "Warnschuss" gewesen.
Der saarländische SPD-Chef Heiko Maas hat gefordert, dass künftig nicht nur die neuen Bundesländer, sondern auch strukturschwache Regionen wie das Saarland vom Solidaritätszuschlag profitieren können. "Solidarische Leistungen innerhalb des föderalen Systems müssen sich alleine an der Bedürftigkeit orientieren, nicht an Himmelsrichtungen", sagte Maas der "Saarbrücker Zeitung" (Samstag-Ausgabe). "Das muss auch für den Solid