Die Bauwirtschaft in Sachsen-Anhalt erwartet einen akuten Nachwuchsmangel. "Im Land werden bis 2020 fast 1.500 Lehrstellen in der Bauwirtschaft mangels Bewerbern nicht besetzt werden können", sagte Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Sachsen-Anhalt, der "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe). Bereits im Ausbildungsjahr 2011/12 seien rein rechnerisch auf zehn freie Lehrstellen nur neun Bewerber gekommen. Als Grund führt Mombe
In Halle in Sachsen-Anhalt haben Unbekannte ein professionell gemachtes Plakat verbreitet, das vermeintlich für die FDP wirbt. Darauf zu sehen: Spitzenkandidat Rainer Brüderle mit verstohlenem Blick und der Aufschrift: "Die Belange der Frauen fest im Blick". Außerdem ist ein FDP-Logo und der aktuelle Wahl-Slogan "Nur mit uns" zu lesen. Das Plakat ist derart professionell gemacht, dass es so mancher Passant für echt halten könnte. "Es handelt sic
Die Hochschulen in Sachsen-Anhalt müssen sich in der Spardebatte auf die Schließung von Fachbereichen einrichten. Der Landesminister für Wissenschaft und Wirtschaft, Hartmut Möllring (CDU), schloss in einem Interview mit der "Mitteldeutschen Zeitung" (Montagausgabe) zwar die Abwicklung einer ganzen Hochschule aus – einzelne Fachbereiche müssten aber geschlossen werden. "Ja, selbstverständlich", sagte Möllring im Interview. Veränderung
Trotz anhaltender Solarkrise will das Unternehmen Hanwha Q-Cells aus Bitterfeld-Wolfen bald wieder Gewinne erwirtschaften. "Wir sind zuversichtlich, 2014 schwarze Zahlen zu schreiben", sagte Geschäftsführer Charles Kim der "Mitteldeutschen Zeitung". In diesem Jahr wolle man zumindest in einzelnen Monaten profitabel arbeiten. Nach Worten von Kim stoppte der rasante Preisverfall für Solarmodule bereits um die Jahreswende. In Europa habe die Diskussion um das Anti
Die Ernährungswirtschaft in Sachsen-Anhalt hat laut dem Landes-Wirtschaftsministerium im ersten Halbjahr 2013 einen Stellenzuwachs verbucht. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" (Samstagausgabe). Der Umsatz sei, so das Ministerium, in Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,2 Prozent auf 3,59 Milliarden Euro gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten habe um 1,2 Prozent auf 19.889 zugelegt. Die Ernährungswirtschaft in Sachsen-Anhal
Die Affäre um die Vergabe von Fördergeldern in Sachsen-Anhalt nimmt eine überraschende Wendung. Vor einer Woche deckte das "Handelsblatt" auf, dass die landeseigene Beteiligungsgesellschaft IBG sich mit vier Millionen Euro an einer Firma beteiligte, an der IBG-Chef Dinnies Johannes von der Osten selbst Anteile hielt. Er musste daraufhin gehen. Nun zeigen Recherchen des "Handelsblatts" (Mittwochausgabe): Viel mehr Geld, 40 Millionen Euro, floss an etliche Firmen
Die Landkreise sollen sich nach den Vorstellungen von Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) an den Kosten für Theater und andere Kultureinrichtungen beteiligen. "Dazu werde ich das Gespräch mit dem Landkreistag und dem Städte- und Gemeindebund suchen, um über die Bildung von Kulturregionen zu verhandeln", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung" (Montagausgabe). Kulturregionen oder kulturelle Zweckverbände sollen ein Schwerpunkt des neuen Landeskulturk
Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, unterstützt die Idee seiner Amtskollegin aus Thüringen, Christine Lieberknecht (beide CDU), für einen neuen regionalen Strukturfonds nach Auslaufen des Solidarpakts Ende 2019. Auch begrüßte er, dass dieser "Deutschlandfonds" nicht mehr nur auf strukturschwache Regionen im Osten beschränkt bleiben solle. Haseloff schlug zudem eine inhaltliche Erweiterung des Fonds vor: "Er sollte auch zur Fin
Der Kultusminister von Sachsen-Anhalt, Stephan Dorgerloh (SPD), will die Kollegien an den Schulen des Landes verjüngen. Dort, aber auch in den übrigen ostdeutschen Bundesländern, droht in den kommenden Jahren eine Überalterung des Lehrpersonals, weil die Länder nach der Wiedervereinigung kaum noch Pädagogen eingestellt haben, wie der "Spiegel" berichtet. Die mittleren Jahrgänge zwischen 45 und 60 Jahren seien, so das Magdeburger Finanzministerium im P
Die Zahl der von der Umlage für erneuerbare Energien (EEG-Umlage) befreiten Unternehmen hat in Sachsen-Anhalt einen neuen Rekordwert erreicht. In diesem Jahr können 136 Betriebe diese Privilegierung in Anspruch nehmen. 2012 waren es noch 57. Dies geht aus den Daten des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hervor, die der "Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe) vorliegen. Mit der EEG-Umlage, die derzeit bei 5,3 Cent je Kilowattstunde liegt, wird der Strom a