Tillich sieht keine Anzeichen für Wirtschaftsflaute in Sachsen

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sieht keine Anzeichen dafür, dass die Euro-Krise und die stockende Weltkonjunktur das Wirtschaftswachstum im Freistaat Sachsen bremsen werden. "Den sächsischen Unternehmen geht es gut", sagte der 53-Jährige der Zeitschrift "Superillu". "Die sächsische Industrie hat sich so innovativ, breit und gut entwickelt, dass sie nicht auf ein oder zwei Beinen, sondern auf tausend Füßen steht.&quo

Sachsen verfügt über großes Zinnvorkommen

Probebohrungen haben im sächsischem Erzgebirge große Zinnvorkommen feststellen können. Wie die Deutsche Rohstoffgesellschaft in Chemnitz mitteilte, umfassen die Lagerstätten in Gottenberg und Geyer insgesamt rund 160.000 Tonnen Zinn. Bereits in DDR wurde in diesem Gebiet ein großes Vorkommen des gefragten Metalls vermutet. Daraufhin habe das Unternehmen zwischen November 2011 und April 2012 Probebohrungen veranlasst, welche die vierzig Jahre alten Schätzungen best

Sachsens Plan zur Lehrerabwerbung stößt auf Widerstand

Die Ankündigung der Staatsregierung von Sachsen, Lehrermangel an Schulen des Landes durch das Abwerben von Pädagogen aus Bayern bekämpfen zu wollen, stößt dort auf Widerstand. Es wäre "eine Katastrophe, wenn Lehrer, die in Bayern für horrendes Geld ausgebildet worden sind, nach Sachsen geschickt würden", sagte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) Klaus Wenzel der Wochenzeitung "Die Zeit": "Wir

Zeitung: Brunhild Kurth wird Kultusministerin in Sachsen

Sachsens neue Kultusministerin wird Brunhild Kurth. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" aus Regierungskreisen erfuhr, soll Kurth am späten Donnerstagnachmittag von Ministerpräsident Tillich (CDU) die Ernennungsurkunde erhalten. Kurth soll sich mit ihrem zurückgetretenen Vorgänger Wöller darüber gestritten haben, wie der Lehrermangel in Sachsen zu bewältigen sei. Wegen dieser Frage war Wöller zurückgetreten. "Ministerin Kurth kann v

CDU-Politiker Stahlknecht warnt vor Scheitern von NPD-Verbot

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) hat davor gewarnt, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ein NPD-Verbot kippen könnte. "Ich sehe dies als Prozessrisiko. Das wird mit Sicherheit die Urteilsfindung des Bundesverfassungsgerichts in einem möglichen NPD-Verbotsverfahren beeinflussen", sagte Stahlknecht der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe). Der Gerichtshof in Straßburg könnte nach einer Klage der NPD festst

Sächsischer Ministerpräsident Tillich will stärker mit Bayern kooperieren

Kurz vor Beginn der gemeinsamen Sitzung der bayerischen und sächsischen Landesregierungen hat Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) eine stärkere Zusammenarbeit mit dem westdeutschen Nachbarn angekündigt. "Ich will nicht mehr nur mit dem Label des Ostdeutschen herumlaufen", sagte Tillich dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Sachsen wie Bayern seien sich kulturell ähnlich, selbstbewusst und strebsam. "Wir wollen auf Augenhöhe mi

CDU-Politiker Tillich fordert strenge Kontrollen für hoch verschuldete Bundesländer

Der Ministerpräsident von Sachsen, Stanislaw Tillich (CDU), fordert bei hilfsbedürftigen Bundesländern eine ebenso strenge Kontrolle der Haushaltspolitik wie dies auch auf europäischer Ebene mit dem Stabilitätspakt beschlossen worden ist. "Für Bundesländer mit einer Haushaltsnotlage sollte auch eine Art Sparkommissar eingesetzt werden", sagte Tillich dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Allerdings müssen wir vorher klären, w

CDU und Grüne offen für Schwarz-Grün in Sachsen

Die Fraktionschefs von CDU und Grünen in Sachsen, Steffen Flath und Antje Hermenau, haben Offenheit für ein Zusammengehen beider Parteien nach der kommenden Landtagswahl signalisiert. Schwarz-Grün sei "eine Koalition für Fortgeschrittene", sagte Flath, der zuvor bereits Kultus- und Umweltminister in Sachsen war, in einem gemeinsamen Interview mit Hermenau in der Wochenzeitung "Die Zeit". Ob Schwarz-Grün eine Zukunft habe, "liegt in der Hand des W

Rektorin der Universität Leipzig kritisiert „Spardiktate“

Die Rektorin der Universität Leipzig, Beate Schücking, kritisiert die Pläne der sächsischen Staatsregierung, in den kommenden Jahren an den Hochschulen des Landes Hunderte Stellen zu streichen. In einem Beitrag für die Wochenzeitung "Die Zeit" bezeichnete Schücking, die auch Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz ist, die Vorgaben der Regierung als "Spardiktate". Der bevorstehende Abbau gleiche "Hungerkuren", schreibt Schücking. S

Sachsens CDU/FDP-Regierung will eigene gute Zusammenarbeit fortsetzen

Unbeschadet der schweren personellen Verwerfungen bei den Liberalen im Bund glaubt Sachsens CDU-Ministerpräsident Stanislaw Tillich an eine glückliche Regierungszukunft zwischen Union und FDP, zumindest in Sachsen. Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Freitag-Ausgabe) sagte Tillich: "Für 2012 haben wir in Sachsen ein ambitioniertes Programm mit unserem Koalitionspartner vereinbart." Dazu gehörten unter anderem die Staatsmodernisierung, Fortschritte