Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Gernot Erler, hat eine Neuausrichtung der deutsch-russischen Beziehungen verlangt. "Die Menschenrechte, die gesellschaftliche Entwicklung in Russland, und was Deutschland dazu beitragen kann, sind in den letzten Jahren in den Hintergrund gerückt", sagte Erler der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). "Wir brauchen eine Neuausrichtung, ohne jedoch die Menschenrechte gegen eine für beide Seiten
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der russische Präsident Dmitri Medwedew haben am Dienstag an der abschließenden Runde des Petersburger Dialogs teilgenommen. Dabei kamen die Regierungschefs mit Wirtschaftsvertretern beider Länder zusammen. Die Beratungen von Persönlichkeiten aus Kirchen, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik hatten am Sonntag in Wolfsburg begonnen. Das Treffen findet im Rahmen der 13. deutsch-russischen Regierungskonsultationen statt. Merkel mahnte ein
Der russische Staatspräsident Dmitri Medwedew ist am Montagabend anlässlich der geplanten deutsch-russischen Regierungskonsultationen in Deutschland eingetroffen. Zunächst steht ein Abendessen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf dem Programm. Am Dienstag sollen Vertreter beider Kabinette dann in Hannover zu vertraulichen Gesprächen zusammen kommen. Es sollen die Beziehungen zwischen beiden Staaten sowie internationale Probleme besprochen werden. Medwedew wird sich zud
Die mögliche Partnerschaft zwischen dem russischen Energieriesen Gazprom und dem deutschen Stromprimus RWE soll bereits in der nächsten Woche bei einem deutschrussischen Staatstreffen in Hannover auf höchster politischer Ebene thematisiert werden, wie der "Spiegel" meldet. Nach derzeitiger Planung, heißt es in Verhandlungskreisen, wolle der russische Präsident Dimitrij Medwedew die geplante Kooperation direkt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besprechen
RWE-Chef Jürgen Großmann hat sich am Freitag in Paris zu Verhandlungen mit Gazprom-Chef Alexej Miller getroffen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in einer Vorabmeldung vom Samstag. Dabei ging es laut dem Magazin nicht nur um strittige Gaslieferverträge, sondern auch um eine weitreichende Verknüpfung der beiden Unternehmen. Nach dem erzwungenen Ausstieg aus der Atomenergie wolle der RWE-Chef den Energiekonzern neu positionieren. Gazprom könnte
Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin soll in diesem Jahr mit dem Quadriga-Preis ausgezeichnet werden. "Berechenbarkeit gepaart mit Stehvermögen, Verlässlichkeit gepaart mit Kommunikationsfähigkeit machen Charakter und Person von Wladimir Putin aus. Im Inneren schaffte und schafft er Stabilität durch das Zusammenspiel von Wohlstand, Wirtschaft und Identität", heißt es in der Begründung, aus der die "Süddeutschen Zeitung"
Verhaltensmuster und Verhandlungsstil weisen in den verschiedenen Ländern Osteuropas
deutliche kulturelle Unterschiede im Vergleich zur deutschen Geschäftskultur auf
Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat am Donnerstag angekündigt, in naher Zeit Vorschläge für eine Reform der Urheberrechte im Internet vorzustellen. Im Gespräch mit russischen Medien erklärte der Präsident, dass nicht alle Spitzenpolitiker der Welt bereit seien, "die schwierigen Prozesse zu besprechen, die sich im Bereich der Regulierung der Urheberrechte und des geistigen Eigentums vollziehen". Viele würden stattdessen lieber alles so bel
Russlands Energieriese Gazprom will sein Geschäft in Deutschland ausbauen und prüft eine Übernahme von Teilen des Eon-Konzerns. Mit Interesse verfolge Gazprom, dass der größte deutsche Energieversorger Unternehmensbeteiligungen im Milliardenwert verkaufen wolle, sagte Vorstandschef Alexej Miller der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagausgabe). Sein Konzern sei bereit, einen Einstieg bei Eon oder dessen Gastochter Ruhrgas zu prüfen, sagte Miller weiter. &
Die EU-Kommission hat den Ton gegen Russland verschärft und die Rücknahme des Importverbots für Gemüse aus der Europäischen Union gefordert. In einem Brief an die russische Regierung habe EU-Verbraucherkommissar John Dalli darauf hingewiesen, dass sich die Seuche lediglich auf ein eng begrenztes Gebiet in Norddeutschland beschränke. Die Behörde bezeichnete das Importverbot als "unverhältnismäßige" Maßnahme. "Testergebnisse d