Der Einsatz der libyschen Sicherheitskräfte gegen die Proteste im Land hat in den vergangenen drei Tagen mindestens 84 Menschenleben gefordert. Dies berichtet die offizielle tunesische Nachrichtenagentur TAP und beruft sich auf Augenzeugen- und Medienberichten. Die Demonstranten fordern ökonomische und politische Reformen in Libyen. Der seit über 41 Jahren regierende Staatschef Muammar al-Gaddafi gibt den Forderungen der Demonstranten bislang jedoch nicht nach. Früheren Beric
Tausende Demonstranten haben am Samstag den zentralen Perlenplatz in der bahrainischen Hauptstadt Manama zurückerobert. Zuvor hatte das Militär den Platz geräumt. Der Kronprinz des Inselstaates, Scheich Salman bin Hamad al-Chalifa, hat am Samstag in seiner Funktion als stellvertretender Oberbefehlshaber das Militär angewiesen, mit "sofortiger Wirkung" die Straßen und Wohngebiete des Landes zu räumen. Anstelle des Militärs soll nun die Polizei die &ou
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivfüher (GDL) angesichts angekündigter Streiks davor gewarnt, auf die Belange der Bahn-Kunden nicht ausreichend Rücksicht zu nehmen: "Die Berufspendler dürfen nicht als Geiseln für Gewerkschaftskonkurrenzen herhalten", sagte Ramsauer der "Bild am Sonntag". "Ich appelliere mit allem Nachdruck an die Verantwortlichen, sich nicht die Falschen zum Feind zu machen. Die B
Nach den gewaltsamen Protesten zwischen dem Militär und Regime-Gegnern im arabischen Königreich Bahrain hat sich das Militär aus den Straßen zurückgezogen. Medienberichten zufolge hätten sich die Soldaten vom zentralen "Perlenplatz" in Manama zurückgezogen. Zuvor hatte das Militär den Platz abgeriegelt und die aufgestellten Lager der Demonstranten zerstört. In Bahrain protestieren vor allem Schiiten schon seit mehreren Tagen und fordern pol
Der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokführer, Claus Weselsky, wirbt um Verständnis für die anstehenden Streiks bei der Deutschen Bahn AG und den Privatbahnen im Nahverkehr. "Wir bestreiken eigentlich den Arbeitgeber und nicht unsere Fahrgäste oder unsere Industriekunden", sagte Weselsky in einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Da die GDL an zwei Verhandlungstischen gescheitert sei, weil die Deutsche Bahn AG und die sechs wichti
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat gegenüber dem Kronprinzen von Abu Dhabi ihre große Sorge über die Ereignisse in der Region deutlich gemacht. Gewalt gegenüber friedlichen Demonstranten dürfe es nicht geben, betonte die Kanzlerin im Gespräch mit Scheich Mohammed bin Zayed al Nahyan. Beide waren sich einig, dass Fortschritte im Nahost-Friedensprozess keinen Aufschub duldeten. Diese könnten einen wichtigen Beitrag für dauerhaften Frieden und Stabilit&
Bundespräsident Christian Wulff hat seinen für Ende Februar geplanten Besuch in Bahrain abgesagt. Als Grund für die Absage nannte ein Sprecher des Bundespräsidialamtes am Freitag gegenüber Medien das harte Vorgehen der dortigen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten. Wulff wolle jedoch weiterhin nach Kuwait und Katar reisen. In Bahrain kommt es seit Tagen zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und oppositionellen Demonstranten. Dabe
Der Bundesnachrichtendienst (BND) ist offenbar vom Verlauf der Revolution in Tunesien überrascht worden. Das sagte der Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Ernst Uhrlau, in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt". "Wir haben immer wieder über Spannungen in den arabischen Ländern aufgrund der demografischen und der sozioökonomischen Lage berichtet", sagte Uhrlau. Wie sich dann eine Demonstrationswelle entwickle, hänge aber von vielen F
Die deutsche Bevölkerung ist in der Bewertung der Umstürze in Ägypten und Tunesien gespalten. 41 Prozent der Befragten schätzen diese Veränderung optimistisch ein. Bei 43 Prozent überwiegt die Sorge auf Grund der aktuellen Lage. 13 Prozent geben an, sich nicht für die Entwicklung in Nordafrika und im Nahen Osten zu interessieren. Dies ergab der neueste Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin. Fast jeder Zweite (47 Prozent), der sich Sorgen um die Situation in Nor
In Libyen sind bei Protesten gegen den Präsidenten Muammar al-Gaddafi seit Dienstagabend mindestens 14 Menschen getötet worden. Verschiedene Medien sprechen von über 35 Toten in mehreren Städten des Landes, darunter die Städte Al-Baidha und Banghazi im Nordosten des Landes. Berichten der Opposition zufolge wurden die Demonstranten unter anderem von Scharfschützen angegriffen, aber auch mit Tränengas, Wasserwerfern und Gummigeschossen. Die Protestwelle, die derz