In Griechenland hat am Mittwoch ein Generalstreik weite Teile des öffentlichen Lebens lahm gelegt. Insbesondere das Verkehrswesen brach fast vollständig zusammen. Am Athener Flughafen wurden mehr als 100 Flüge gestrichen, Fähren fuhren nicht und Züge blieben aus. Die meisten Geschäfte hatten ebenso geschlossen wie zahlreiche Arztpraxen und Schulen. Zudem versammelten sich Medienberichten zufolge rund 30.000 Demonstranten vor dem Parlament in Athen und protestierten
In Libyen sind nach den Drohungen von Staatschef Muammar al-Gaddafi gegen das eigene Volk und den anhaltenden Unruhen zwischen den Demonstranten und der Polizei immer mehr Ausländer auf der Flucht und versuchen das Land zu verlassen. Medieninformationen zufolge seien am Flughafen Tripolis chaotische Zustände zu beobachten, die Sicherheitskräfte hätten das Gebäude abgeriegelt und ließen nur noch Reisende mit Flugtickets passieren. Es säßen dort etwa 5.000
Der ungarische Schriftsteller und Historiker György Dalos hat die Europäer für ihre zaghafte und zögerliche Unterstützung der revolutionären Vorgänge im Norden Afrikas scharf kritisiert. "Die Europäer merken nicht, dass die arabische Revolutionen ein 1989 sind", sagte Dalos dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstagsausgabe). Dalos sagte, es gebe zwar positive Ausnahmen, "wie die beeindruckende Äußerung des luxemburgis
Bei den Demonstrationen in Libyen sind offiziellen Angaben zufolge bisher mindestens 300 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl ist Medienberichten zufolge am Dienstagabend im Vorfeld einer Pressekonferenz des Gaddafi-Sohns Saif al-Islam in Tripolis präsentiert worden. Unter den 300 Toten befänden sich demnach mindestens 58 Soldaten. Es sind die ersten offiziellen Angaben zu Opfern in Libyen. Menschenrechtsorganisationen gehen von bis zu 400 Toten aus, die Vereinten Nationen sprachen am
Der libysche Präsident Muammar al-Gaddafi hat sich am Dienstag in einer Fernsehansprache an das libysche Volk gewandt und den Demonstranten mit Gewalt gedroht. Medienberichten zufolge hielt er seine Ansprache von den "Bab Al-Aziziyah"-Barracken in Tripolis aus, die 1986 von den USA bombardiert worden waren, wobei es 36 Tote gab. Der Diktator hielt eine mehr als einstündige Rede, in der er Libyen beschwor, die nationale Einheit zu wahren und den Frieden wieder herzustellen, no
Der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi hat sich am Dienstag in einer Ansprache an die Bevölkerung gewandt und klargestellt, dass er Libyen nicht verlassen, sondern als Revolutionsführer bleiben werde. "Ich werde mein Land nicht verlassen, ich werde als Märtyrer sterben", betonte Gaddafi in seiner Ansprache. "Die Kämpfe werden weiter gehen, solange bis die libysche Erde befreit ist", so Gaddafi. Notfalls werde er auch mit Gewalt vorgehen, hieß es
Der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi will angeblich in Kürze eine Ansprache an die Bevölkerung halten. Das meldet das libysche Staatsfernsehen am Dienstag. Dabei werde er "in der nächsten Zeit" auf dem Grünen Platz im Zentrum von Tripolis auftreten. Die seit dem 15. Februar andauernden Proteste in Libyen sollen unter Berufung auf Menschenrechtsorganisationen und Oppositionelle bis zu 500 Menschenleben gefordert haben.
Der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi soll sich weiterhin im Land befinden. Das sagte der Vize-Außenminister des Landes, Chaled Kaim, am Montagabend im Staatsfernsehen und dementierte damit Gerüchte um eine Ausreise Gaddafis nach Venezuela. Der britische Außenminister William Hague hatte zuvor am Rande des Treffens der EU-Außenminister in Brüssel gemutmaßt, Gaddafi könne das Land verlassen haben. Den Regierungsangaben zufolge sollen sich neben dem Staa
In der Elfenbeinküste sind am Montag bei Protesten gegen die Präsidentschaft von Laurent Gbagbo mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Augenzeugen zufolge sollen Sicherheitskräfte auf Demonstrierende geschossen haben. Am Wochenende hatte es aus dem Umfeld von Alassane Ouattara einen Aufruf zu Protesten nach ägyptischem Vorbild gegeben. Bereits am Sonntag waren dabei mehrere Menschen verletzt worden. Ouattara gilt als der Gewinner des zweiten Wahlganges der Präside
Italien hat am Montag seine Luftwaffenstützpunkte in höchste Alarmbereitschaft versetzt und die Militärpräsenz im Süden des Landes erhöht. Dies geht aus Berichten der italienischen Nachrichtenagentur "ANSA" hervor, die sich auf das Verteidigungsministerium in Rom beruft. Italien reagiert mit diesen Maßnahmen auf das plötzliche Auftauchen von zwei libyschen Kampfjets und Hubschraubern auf der Mittelmeerinsel Malta. Die libyschen Piloten haben nac