Merkel fordert Ende der Gewalt in Ägypten

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ein Ende der Gewalt in Ägypten gefordert. "Gewalt darf in keinem Falle ein Mittel zur Lösung der Probleme sein", sagte Merkel im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagausgabe). Die Bundesregierung sei "sehr besorgt" über die Vorgänge in Ägypten, so die Kanzlerin weiter. "Die ägyptische Gesellschaft ist heute politisch tief gespalten." In einer solchen Situation

UN-Sicherheitsrat tritt wegen Lage in Ägypten zusammen

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) soll noch am Donnerstag zusammentreten, um die Lage in Ägypten zu besprechen. Die Sondersitzung des aus 15 Mitgliedsstaaten bestehenden UN-Gremiums war von Frankreich, Großbritannien und Australien anberaumt worden und soll die neuerliche Gewalteskalation in Ägypten zum Thema haben, wie ein Sprecher der Vereinten Nationen gegenüber US-Medien erklärte. Bei der Räumung von zwei Protestlagern von Anhängern des gest&u

Gewalteskalation in Ägypten: Obama sagt gemeinsames Militärmanöver ab

US-Präsident Barack Obama hat die Eskalation der Gewalt in Ägypten verurteilt und als Reaktion ein gemeinsames Militärmanöver mit der ägyptischen Armee abgesagt. "Der Kreislauf der Gewalt in Ägypten muss beendet werden", sagte Obama am Donnerstag. Als Reaktion auf die Gewalteskalation in der ägyptischen Hauptstadt Kairo am gestrigen Mittwoch sagte der Friedensnobelpreisträger das gemeinsame Trainingsmanöver "Bright Star" der US-Str

Linke: Armee und Polizei haben Massaker in Ägypten verübt

Die Linken-Bundestagsabgeordnete Christine Buchholz hat mit Blick auf die jüngste Gewalteskalation in Ägypten erklärt, dass die ägyptische Armee und Polizei ein Massaker verübt habe. "Armee und Polizei haben gestern in Ägypten ein Massaker verübt. Ich verurteile das gewalttätige Vorgehen gegen Demonstranten", sagte Buchholz am Donnerstag in Berlin. "Die ägyptische Revolution hat Millionen Menschen in der Hoffnung auf Brot, Freiheit und

Göring-Eckardt fordert mehr internationalen Druck auf Ägypten

Die Spitzenkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl, Katrin Göring-Eckardt, hat sich wegen der Gewalt in Kairo dafür ausgesprochen, den internationalen Druck auf Ägypten zu erhöhen. "Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten müssen deutlich machen, dass eine Entwicklung hin zu einem friedlichen und demokratischen Ausgleich die Bedingung ist für die finanzielle und politische Unterstützung des Landes", sagte Göring-Eckar

Ein Toter bei Protesten in ägyptischem Badeort Hurghada

Im Zuge der Unruhen aufgrund der Proteste der Muslimbrüder ist es auch in dem ägyptischen Badeort Hurghada in der Nacht zum Donnerstag zu einen Todesfall gekommen. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen starb ein Anhänger der Muslimbruderschaft bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Die Lage in Ägypten war am Mittwoch eskaliert. Das bekommen inzwischen auch die großen deutschen Reiseveranstalter zu spüren. Der Branchenführer TUI erk

SPD fordert scharfe EU-Reaktion auf Gewalteskalation in Ägypten

Angesichts der eskalierenden Gewalt in Ägypten und des darauf folgenden Rücktritts von Vizepräsident Mohammed ElBaradei fordert die SPD eine scharfe Reaktion der EU. "Alle europäischen Regierungen sollten in einer gemeinsamen Aktion die ägyptischen Botschafter einbestellen und gleichlautend protestieren", sagte der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, "Handelsblatt-Online". Die Bundesregierung müsse alle

Ägypten: Vizepräsident ElBaradei reicht Rücktritt ein

Der ägyptische Vizepräsident und Friedensnobelpreisträger Mohammed ElBaradei hat seinen Rücktritt eingereicht. In einem Brief an den ägyptischen Interimspräsidenten Adli Mansur teilte er diesem mit, er könne nicht länger "Verantwortung für Entscheidungen übernehmen, mit denen ich nicht einverstanden bin". Es habe gewaltlose Alternativen gegeben, um die politische Krise im Land zu beenden, hieß es in dem Brief laut örtlichen M

Weißes Haus verurteilt gewaltsames Vorgehen der ägyptischen Sicherheitskräfte

Das Weiße Haus hat das gewaltsame Vorgehen der ägyptischen Sicherheitskräfte gegen die Anhänger des gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi verurteilt. "Die Vereinigten Staaten verurteilen mit Nachdruck die Gewalt gegen Demonstranten in Ägypten", sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, am Mittwoch in Washington. Die amerikanische Regierung werde die 1,3 Milliarden Dollar Wirtschaftshilfe für Ägypten prüfen, so der Sprec

Gewalteskalation: Ägyptens Regierung ruft Ausnahmezustand aus

Nach der neuerlichen Gewalteskalation in der ägyptischen Hauptstadt Kairo hat die Regierung des Landes den Ausnahmezustand ausgerufen. Dieser gelte für das gesamte Land vom heutigen Mittwoch ab 16 Uhr für einen Monat, wie die ägyptische Übergangsregierung mitteilte. Die Vereinten Nationen schätzen, dass es Hunderte Tote bei den Zusammenstößen zwischen Anhängern des gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi und den Sicherheitskräften gegebe

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