Handel warnt Gewerkschaft vor Streiks im Weihnachtsgeschäft

Vor dem Hintergrund des seit Monaten schwelenden Tarifkonflikts im deutschen Einzelhandel, warnen die Arbeitgeber die Gewerkschaft Verdi jetzt davor, die Warnstreiks in das umsatzstarke Weihnachtsgeschäft auszuweiten. Der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe) sagte Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes HDE: "Streiks vor Weihnachten schaden den Firmen, ihren Mitarbeitern und Kunden." Zudem appellierte Genth an Verdi, die Blockade bei der Modernisieru

Nachtschicht im Bochumer Opel-Werk streikt spontan

Im Bochumer Opel-Werk ist es in der Nacht zum Dienstag zu spontanen Streiks gekommen. Etwa 140 Beschäftigte der Nachtschicht hätten sich an "illegalen Arbeitsniederlegungen" beteiligt, sagte ein Sprecher der Werksleitung der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Das Werk habe in der Nachtschicht ein Notprogramm gefahren und "deutlich weniger Autos als üblich" gebaut, hieß es. Mit der Frühschicht um sieben Uhr seien die B&a

Berlin: Mehrere tausend Menschen protestieren gegen Ãœberwachung

In Berlin sind am Samstag mehrere tausend Menschen gegen staatliche Überwachung und für einen besseren Schutz der Bürgerrechte im Internet auf die Straße gegangen. Die Veranstalter der Demonstration "Freiheit statt Angst" sprachen von über 20.000 Teilnehmern und bezeichneten die Veranstaltung als einen "Riesenerfolg". Im Vergleich zur letzten Demo im Jahr 2011 hätten vier Mal so viele Menschen teilgenommen. Der Demonstrationszug bewegte sich vom

Linke ruft zu Teilnahme an „Freiheit statt Angst“-Demo auf

Halina Wawzyniak, Mitglied im Parteivorstand der Linken, hat zur Teilnahme an der am morgigen Samstag in Berlin stattfindenden Demonstration "Freiheit statt Angst" aufgerufen und angesichts der neuen Enthüllungen über den US-Geheimdienst NSA die Forderung nach Abschaffung der Geheimdienste erneuert. "Immer wieder werden wir von Nachrichten über die NSA überrascht. Diesmal ist es die Nachricht, dass die NSA systematisch Verschlüsselungen im Internet geknack

Polenz: Gezielte Militärschläge gegen Syrien auch ohne UNO-Mandat möglich

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU), hält ein militärisches Vorgehen des Westens gegen Syrien auch ohne ein Mandat des UNO-Sicherheitsrats für legitim. Der Einsatz von Giftgas gegen die Zivilbevölkerung sei ein "schwerwiegender, brutaler Tabu-Bruch, der nicht ohne Konsequenzen bleiben darf, damit er nicht wiederholt wird", sagte der CDU-Politiker "Handelsblatt-Online". "Wenn der UN-Sicherheitsrat aufgru

Niebel: Streit um Flüchtlingsheim schadet Ruf von Deutschland

Laut Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) schadet der Streit um ein Flüchtlingsheim im Berliner Stadtteil Hellersdorf dem Ruf Deutschlands. "Wie in Hellersdorf mit Flüchtlingen umgegangen wurde, ist eine Schande für unser Land. Das schadet dem Ruf von Deutschland in der Welt", sagte Niebel im Gespräch mit der Internetseite der "Bild-Zeitung". "Was wir mit der Fußball-WM 2006 an Renommee gewonnen haben, dürfen ein paar Nazis nicht ze

Ischinger rechnet mit Verschlimmerung der Lage in Syrien

Wolfgang Ischinger, Leiter der Münchener Sicherheitskonferenz, rechnet mit einer Verschlimmerung der Lage in Syrien. "Es ist zu befürchten, dass es schlimmer wird, bevor es besser wird", sagte Ischinger am Freitag im Deutschlandfunk. "Ich denke, diejenigen, die im Westen gesagt haben, man muss diesen Bürgerkrieg sich ausbluten lassen, nicht wahr, die werden jetzt erkennen, dass das weder eine moralisch vertretbare, noch eine politisch mögliche Antwort ist"

Grüne fordern sofortige Untersuchung von mutmaßlichem Giftgaseinsatz in Syrien

Frithjof Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, hat angesichts des mutmaßlichen Giftgaseinsatzes in Syrien eine sofortige Untersuchung durch neutrale Akteure gefordert. "Die Nachrichten und Bilder aus der syrischen Region Ghuta sind erschütternd. Die Dimensionen der angerichteten Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind monströs", sagte Schmidt am Donnerstag in Berlin. "Wegen der Dimension der verübten Verbrechen und unk

Friedrich sorgt sich um Ansehen Deutschlands wegen Neonazi-Demos

Angesichts der Proteste von Rechtsextremen vor einem Flüchtlingsheim in Berlin sorgt sich Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) um das Ansehen Deutschlands in der Welt. "Deutschland ist eines der beliebtesten Länder der Welt", sagte Friedrich der "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe). Dies helfe beim weltweiten Verkauf von Produkten ebenso wie beim Tourismus. "Wir dürfen nicht zulassen, dass dieses positive Bild zerstört wird. Neonazis schade

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