US-Ermittler dürfen Witwen von Osama Bin Laden verhören

Die pakistanische Regierung will US-Terrorermittlern offenbar doch Zugang zu den drei Witwen des getöteten Terrorchefs Osama Bin Laden gewähren, damit diese verhört werden können. Das berichten übereinstimmend die US-Sender CNN und CBS. Die US-Fahnder dürfen demnach die Frauen persönlich vernehmen und nicht nur Fragen bei den pakistanischen Behörden einreichen. Einen genauen Zeitplan gebe es aber noch nicht, zudem müssten die Herkunftsländer der

Tod Bin Ladens belastet Beziehungen zwischen Pakistan und USA

Nach dem Tod von Al Kaida-Chef Osama bin Laden verhärten sich die Fronten zwischen Pakistan und den USA zunehmend. Zunächst hatte US-Präsident Barack Obama im Gespräch mit dem Fernsehsender CBS die Vermutung geäußert, dass es in Pakistan ein "Unterstützer-Netzwerk" für bin Laden gebe. Die pakistanische Führung müsste nun untersuchen, ob die möglichen Helfer auch aus dem Umkreis der Regierung kamen, so Obama weiter. Der pakistanisc

Mehrheit der Pakistaner glaubt nicht an Tod von Osama bin Laden

Eine Mehrheit der städtischen Pakistaner glaubt nicht an den Tod von Terroristenführer Osama bin Laden. Dies hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "YouGov" in Zusammenarbeit mit der Cambridge Universität ergeben. Demnach glauben 66 Prozent der Pakistaner, dass bin Laden noch am Leben ist. Zudem seien laut der Umfrage 48 Prozent der Pakistaner der Meinung, bin Laden sei kein echter muslimischer Führer gewesen, 35 Prozent der Pakistaner sehen bin Laden als

Terrornetzwerk Al-Kaida bestätigt Tod von Osama Bin Laden

Das Terrornetzwerk Al-Kaida hat erstmals den Tod von Osama Bin Laden bestätigt. Das teilte das US-Unternehmen SITE mit, dass auf die Überwachung von islamistischen Internetseiten spezialisiert ist. Zuvor hatten islamistische Extremisten den Tod ihres ideologischen Führers bestritten. US-Spezialeinheiten hatten Bin Laden in der Nacht von Sonntag auf Montag in seinem Versteck in der pakistanischen Stadt Abbottabad getötet. Die US-Regierung hatte sich nach dem Einsatz dazu entsc

Pakistanischer Botschafter Haqqani kündigt Untersuchung im Fall Bin Laden an

Der pakistanische Botschafter in den Vereinigten Staaten, Husain Haqqani, hat eine Untersuchung über mögliche Versäumnisse Pakistans bei der Jagd nach Osama Bin Laden angekündigt. "Offensichtlich erhielt Bin Laden Unterstützung. Die Frage ist, kam diese Unterstützung von der pakistanischen Regierung oder der pakistanischen Gesellschaft", sagte Botschafter Husain Haqqani im Interview mit dem US-Nachrichtensender CNN. Bin Laden war in der Nacht zu Montag in

Afghanischer Ex-Aufbauminister kritisiert Pakistans Haltung im Fall Bin Laden

Der ehemalige afghanische Wiederaufbauminister Amin Farhang hat Pakistan im Zusammenhang mit der Tötung Osama bin Ladens scharf kritisiert. "Die Tatsache, dass er in der Nähe der Hauptstadt getötet wurde, bedeutet, dass die pakistanischen Behörden längst wussten, dass bin Laden sich dort aufhält", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung". Gleiches gelte vermutlich für weitere Terroristenführer. "Pakistan hat mit der ganzen Welt ein S

Anti-Terror-Berater: Bin Laden wäre ohne Gegenwehr lebend gefasst worden

Al-Kaida-Führer Osama bin Laden wäre möglicherweise lebend gefasst worden, wenn er sich der Verhaftung nicht widersetzt hätte. Das sagte der Anti-Terror-Berater der US-Regierung, John Brennan, am Montag in Washington. Es sei erwartet worden, dass sich bin Laden wehrt, dennoch habe eine "entfernte" Chance bestanden, dass der Terrorist lebend ergriffen wird, so Brennan. Die US-Spezialkräfte seien auf diese Möglichkeit vorbereitet gewesen. Als der Terrorf&uum

Osama Bin Laden von US-Spezialeinheit gezielt getötet

Der Einsatz gegen Al-Kaida-Führer Osama Bin Laden ist US-Regierungsvertretern zufolge von der US-Spezialeinheit Navy Seals gezielt ausgeführt worden. Medienberichten zufolge hätten Mitglieder der Spezialeinheit unter der Verantwortung von CIA-Chef Leon Panetta Bin Laden nahe der pakistanischen Stadt Abbottabad mit einem Kopfschuss getötet, eine Verhaftung sei nicht geplant gewesen. Unterdessen hat ein DNA-Test zweifelsfrei bestätigt, dass es sich bei dem Getöteten u

Pakistan testet erfolgreich Langstreckenrakete

Pakistan hat am Freitag erfolgreich eine Langstreckenrakete getestet, die auch in der Lage sein soll, nukleare Sprengköpfe zu transportieren. Militärangaben zufolge hätten die in Pakistan entwickelten Marschflugkörper eine Reichweite von 350 Kilometern. Die nuklearen und konventionellen Sprengköpfe könnten Ziele mit großer Genauigkeit anvisieren. Zudem würde die Technologie, die in den Marschflugkörpern eingesetzt werde, nur von wenigen Nationen auf

Indien und Pakistan wollen bilateralen Handel ausbauen

Indien und Pakistan haben sich am Donnerstag darauf verständigt, den bilateralen Handel auszubauen. Wie örtliche Medien berichten, haben sich die Handelsminister beider Länder zu einem zweitägigen Treffen in Islamabad eingefunden und verschiedenen Maßnahmen zugestimmt, welche das volle Potential des Handels zwischen den beiden Ländern ausschöpfen sollen. Momentan beträgt das Handelsvolumen weniger als zwei Milliarden US-Dollar pro Jahr. Wie der pakistanis