Pakistans früherer Regierungschef Nawaz Sharif hat sich bei der Parlamentswahl zum Sieger erklärt. "Gott hat uns mit diesem Sieg gesegnet. Jetzt betet, dass Gott uns mit einer absoluten Mehrheit segnet", sagte der Politiker in der Nacht zum Sonntag vor jubelnden Anhängern in Lahore. Pakistanischen Medienberichten zufolge lag Sharifs konservative Muslim-Liga (PML-N) am Sonntagmorgen in 126 der umkämpften 270 Wahlkreise vorn. Die Pakistanische Gerechtigkeitsbewegung d
Der Auftakt der Parlamentswahlen in Pakistan ist am Samstag von mehreren Anschlägen überschattet worden. Bei einem Bombenattentat auf ein Büro der paschtunischen Regionalpartei ANP in Karatschi wurden nach Angaben der Behörden mindestens elf Menschen getötet und 36 weitere verletzt. Bei den meisten Opfern soll es sich um Kinder handeln. In der Stadt Peschawar wurden bei einem Anschlag in der Nähe eines Wahllokals acht Menschen verletzt. Für die Anschläge w
Das Verteidigungsministerium plant offenbar den Export von rund 40 ausrangierten Bundeswehrhubschraubern des Typs Bo 105 nach Pakistan in den kommenden Jahren. Dies geht aus einem Brief von Staatssekretär Thomas Kossendey an den Verteidigungsausschuss vom 24. April hervor, wie der "Spiegel" berichtet. Demnach sei unter Beachtung aller Rahmenbedingungen "eine Abgabe grundsätzlich möglich". Kossendey schränkt ein, dass vor dem Export eine "Demilitarisie
Die Polizei hat den früheren pakistanische Militärmachthaber Pervez Musharraf am frühen Freitagmorgen auf dessen Anwesen festgenommen. Er habe keinen Widerstand geleistet, sondern sich den Beamten gestellt, sagte Musharrafs Anwalt gegenüber Medien. Bereits am Donnerstag hatte ein Gericht die Festnahme Musharrafs angeordnet – für den Angeklagten offenbar völlig überraschend. Er ging davon aus, gegen Kaution weiterhin auf freiem Fuß bleiben zu dürfen.
Der letzten Sonntag aus dem Exil in London und Dubai nach Pakistan zurückgekehrte Ex-Machthaber Pervez Musharraf darf das Land nicht mehr verlassen. Das teilte das pakistanische Innenministerium mit. Gegen Musharraf sind mehrere Verfahren vor Gericht anhängig. Unter anderem wird gegen ihn im Fall der Ermordung von Ex-Premierministerin Benazir Bhutto ermittelt, weil Musharraf sie als damaliger Präsident nicht ausreichend geschützt haben soll. Unterdessen drohen ihm die Taliban
Der Mord an einer Lehrerin in Pakistan hat eine Petition an die Regierung hervorgerufen, die eine größere Rolle der Behörden beim Schutz von Mädchen und Lehrern fordert. Die Lehrerin war auf dem Weg zu einer Mädchenschule, als zwei Männer auf einem Motorrad aufkreuzten und auf sie schossen, wie lokale Medien berichten. Die Frau wurde in ein Krankenhaus in der Nähe der Stadt Jamrud transportiert, starb jedoch wenig später an ihren Schussverletzungen. Das G
Der ehemalige pakistanische Präsident Pervez Musharraf ist nach vier Jahren im Exil am Sonntag in seine Heimat zurückgekehrt. Musharraf twitterte ein Bild, auf dem er aus dem in Karatschi landenden Flugzeug schaut. Dazu schrieb er: "Habe mich im Flugzeug niedergelassen, um meine Heimreise anzutreten. Pakistan als erstes." Der General will seine Partei bei den Neuwahlen im Mai anführen. Er erklärte, die vier Jahre Abwesenheit seien eine Vorsichtsmaßnahme gewese
In Pakistan hat der Oberste Gerichtshof am Dienstag überraschend die Festnahme des Premierministers angeordnet. Raja Pervez Ashraf, der erst seit rund einem Jahr Premierminister ist, wird Korruption und Vetternwirtschaft vorgeworfen. Insgesamt ordnete das Gericht in Islamabad 16 Verhaftungen an; der Premierminister und die anderen Beschuldigten sollen demnach innerhalb von 24 Stunden in Gewahrsam genommen werden. Seit Jahren muss sich Ashraf gegen Bestechlichkeitsvorwürfe wehren. In de
Bei Massenprotesten gegen das umstrittene Mohammed-Video sind in Pakistan mindestens 16 Menschen getötet worden, über 200 weitere wurden verletzt. Dies teilten pakistanische Behörden am Freitag mit. Landesweit war es nach den traditionellen Freitagsgebeten zu Demonstrationen gegen das Schmähvideo gekommen, in dem der Prophet Mohammed verunglimpft wird. Allein in der im Süden Pakistans gelegenen Metropole Karatschi waren mehr als 20.000 Menschen auf die Straßen gega
Die US-Regierung von Präsident Barack Obama hat aus Sorge vor möglichen Unruhen nach der Veröffentlichung des islamfeindlichen Mohammed-Videos TV-Spots in Pakistan geschaltet. Wie eine Sprecherin des US-Außenministeriums mitteilte, wurde Sendezeit bei sieben TV-Stationen gekauft. In den Spots sind Obama und Außenministerin Hillary Clinton zu sehen, wie sie das Mohammed-Video verurteilen. Die Vereinigten Staaten seien ein Land, das seit seiner Gründung alle Glauben