In der nigerianischen Hauptstadt Abuja hat sich am Sonntag eine Bombenexplosion in der Nähe einer katholischen Kirche ereignet. Nach Angaben der örtlichen Behörden wurden durch die Explosion mindestens zehn Menschen getötet, zudem wurden zahlreiche Menschen verletzt. Rettungskräfte berichteten von zu wenigen Ambulanzen, um allen Opfern zu helfen. Der Sprengsatz war während eines Weihnachtsgottesdienstes detoniert. Bislang hat sich noch keine Gruppe zu dem Anschlag b
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Bombenanschlag auf die Vertretung der Vereinten Nationen (UN) in Nigeria scharf verurteilt. "Mit großer Betroffenheit und Entsetzen" habe die Kanzlerin "die Nachricht von dem furchtbaren Anschlag auf die Vertretung der Vereinten Nationen in Abuja, Nigeria vernommen." Die Bundesregierung verurteile den Anschlag nach Merkels Worten mit aller Entschiedenheit. Ein Anschlag auf die Vereinten Nationen sei immer auch ein Anschlag auf
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am späten Mittwochabend in Nigeria angekommen, der letzten Station ihrer Afrikareise. Die Kanzlerin wird in der Hauptstadt Abuja am Donnerstag von Staatspräsident Goodluck Jonathan mit militärischen Ehren empfangen. Merkel hatte in den vergangenen Tage im Rahmen ihrer Afrika-Reise bereits Kenia und Angola besucht. In Nigeria will die Bundeskanzlerin wie schon in den anderen Ländern Missstände wie Korruption und eingeschränkte
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihrem nigerianischen Amtskollegen Goodluck Jonathan zu dessen Wahlerfolg gratuliert. Merkel erklärte, sie sei zuversichtlich, dass die freundschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Nigeria und Deutschland fortgesetzt und vertieft werden könne. Deutschland werde Nigeria auch künftig auf dem Weg der Reformen tatkräftig unterstützen. Nach der Wiederwahl von Präsident Goodluck Jonathan war es bis zuletzt in weiten
Nach dem Wahlsieg des nigerianischen Präsidenten Goodluck Jonathan ist es im muslimisch geprägten Norden des Landes erneut zu tödlichen Unruhen gekommen. Hierbei seien mindestens 17 Menschen getötet worden, gaben Ärzte am Dienstag bekannt. "Wir haben mindestens fünf bestätigte Todesfälle und viele weitere Verletzte", bestätigte der medizinische Leiter des "Specialist Hospitals" im Bundesstaat Gombe der chinesischen Nachrichtenagent
Nach dem Wahlsieg des nigerianischen Präsidenten Goodluck Jonathan ist es im muslimisch geprägten Norden des Landes zu tödlichen Unruhen gekommen. Das geht aus übereinstimmenden Angaben von Rotem Kreuz und Sicherheitskräften hervor, wonach es mehrere Todesopfer gegeben haben. Bereits nachdem sich abzeichnete, dass Jonathan die Wahl für sich entscheiden konnten, war es zu Ausschreitungen von Anhängern des Gegenkandidaten, Muhammadu Buhari, gekommen. Diese hä
Bei den Präsidentschaftswahlen in Nigeria ist allem Anschein nach der bisherige Präsident Goodluck Jonathan bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt worden. Nach Auszählung von Ergebnissen aus weiten Teilen des Landes konnte Jonathan insgesamt 20,3 Millionen Stimmen auf sich vereinigen. Sein wichtigster Herausforderer, der ehemalige Militärherrscher Muhammadu Buhari, kam demnach auf 10,4 Millionen Stimmen. Um im ersten Wahlgang zu gewinnen, muss ein Kandidat allerdings n
Am Rande der Parlamentswahlen im westafrikanischen Nigeria hat es erneut einen Bombenanschlag auf ein Wahllokal gegeben. Die Bombe explodierte in der Stadt Maiduguri im Nordosten, nur Stunden nach einem Attentat auf die unabhängige Nationale Wahlkommission in Suleja unweit der Hauptstadt Abuja. Dies berichtet der Nachrichtensender Al-Dschasira. Bei dieser ersten Explosion am Freitagabend waren mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Medienberichten zufolge habe der Attentäter des
Die Parlamentswahlen in Nigeria mussten nach einem chaotischen Verlauf abgebrochen werden. Der Abbruch geschah vor dem Hintergrund, dass Stimmzettel und andere Wahl-Materialien in vielen Gegenden Nigerias nicht rechtzeitig zur Wahl am Samstag ankamen und die Wähler so nicht von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen konnten. Bereits bei den Parlamentswahlen im Jahr 2007 kam es zu Ungereimtheiten. Damals wurde seitens internationaler Wahlbeobachter von Betrug und Gewalt gesprochen. Die n