Myanmar: Parlamentspräsident besucht erstmals Deutschland

Thura Shwe Mann bei der Hanns-Seidel-Stiftung in München empfangen Fortschritte bei Demokratisierung undÖffnung des asiatischen Landes
Thura Shwe Mann bei der Hanns-Seidel-Stiftung in München empfangen Fortschritte bei Demokratisierung undÖffnung des asiatischen Landes
Asienexperte Volker Friedrich referiert am 26. April 2012 über Potenziale, Chancen und Risiken beim Markteintritt in Myanmar – einem Land im Aufbruch. Vorgetragen für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP Forum NRW) in Düsseldorf.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat die Nachwahlen in Myanmar begrüßt. Westerwelle erklärte am Sonntag in Berlin, dass die Wahl in Myanmar "ein historischer Schritt auf dem Weg zur Demokratisierung und nationalen Aussöhnung" sei. "Die Kandidatur und Wahl der Friedens-Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ist eine Ermutigung für alle, die sich für demokratische Fortschritte in Myanmar einsetzen", betonte Westerwelle. Er ermut
Im Nordosten von Myanmar sind in der Nacht zum Sonntag zehn Menschen bei einer Bombenexplosion ums Leben gekommen. Nach Angaben der örtlichen Behörden wurden weitere 23 Personen verletzt, davon drei schwer. Der Vorfall ereignete sich in der Provinzhauptstadt Myitkyina in der Nähe eines Waisenhauses. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Bisher ist noch unklar, ob der Anschlag auf Kämpfe zwischen dem Militär und den Karen, einer ethnischen Minderheit z
Das neu gewählte Parlament in Myanmar hat sich für eine Generalamnestie für politische Gefangene ausgesprochen. Staatlichen Medien zufolge hätten die Abgeordneten den Wunsch geäußert, dass Staatschef Thein Sein eine Amnestie anordnet. Der Vorschlag sei bei einer Parlamentssitzung am Freitag beschlossen worden. In den Gefängnissen Myanmars sitzen etwa 2.000 politische Gefangene. Viele von ihnen wurden noch zu Zeiten der Militärjunta festgenommen. Im vergan
Die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hat die Aufrechterhaltung der Sanktionen der EU gegen Birma gefordert. "Die Sanktionen sollten beibehalten werden und sollten erst aufgehoben werden, nachdem sich hier etwas geändert hat", sagte Suu Kyi der "Frankfurter Rundschau" (Mittwochausgabe). Dabei bezog sich die Freiheitskämpferin, die 15 Jahre in Haft oder im Hausarrest verbrachte, auf den im kommenden April anstehenden Beschluss der Europäischen Uni