Euro-Rettungsfonds EFSF wird finanziell aufgerüstet

Die Euro-Länder arbeiten mit Hochdruck daran, ihren Rettungsfonds EFSF finanziell aufzurüsten. EFSF-Chef Klaus Regling sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe), der Fonds werde noch im Dezember neue, kurzfristig laufende Anleihen verkaufen, um für Notfälle gerüstet zu sein. Der Fonds sei bereit, Italien zu helfen. "Italien läuft die Zeit davon, um die Märkte zu beruhigen", warnte er. "Wenn ein Land kommt und sagt, es brau

Luxemburgs Außenminister Asselborn verteidigt Papandreous Referendums-Plan

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn hat das Vorhaben des griechischen Premierministers Giorgos Papandreou verteidigt, ein Referendum über das neue Rettungspaket für Athen abzuhalten. "Papandreou ist im Recht, das griechische Volk zu befragen", sagte Asselborn dem "Tagesspiegel" (Donnerstagsausgabe). Papandreou hatte am Montagabend überraschend ein Referendum über das mit den Euro-Staaten ausgehandelte neue Hilfspaket im Umfang von 130 Milliarden

Luxemburgs Premierminister Juncker verteidigt Merkels Leistung bei EU-Gipfel in Brüssel

Jean-Claude Juncker, Chef der Euro-Gruppe und Premierminister von Luxemburg, hat die Leistung von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei dem EU-Gipfel in Brüssel verteidigt. "Gemeinsam mit der Bundeskanzlerin und dem französischen Staatspräsident Sarkozy habe ich stundenlang mit den Banken in Brüssel verhandelt. Und wir ziehen an einem Strang", sagte Juncker im "Bericht aus Berlin" (ARD). "Man darf Frau Merkel auch nicht überfordern, obwohl sie ihre S

Luxemburgs Außenminister Asselborn kritisiert Alleingang von Merkel und Sarkozy

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn hat den Alleingang von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy in der Euro-Krise kritisiert. Es könne nicht sein, "dass wir eine EU haben, die seit Ausbruch der Krise alles fallen lässt, was bei der Gründung der EU ihr Sinn war, nämlich das Gemeinschaftliche in den Vordergrund zu setzen", so Asselborn im "Handelsblatt". Würden Absprachen zwischen einzelnen Regierungen alles dominieren, "dann würden wir

Griechenland-Nothilfen: Luxemburgs Außenminister Asselborn ruft Bundesregierung zur Ordnung

Als erster ausländischer Spitzenpolitiker hat Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn die Bundesregierung aufgefordert, die Debatte über eine Pleite Griechenlands sofort zu beenden. "Man darf nicht innenpolitische Probleme mit den komplexen Fragen des Euro verknüpfen. Diese Kakofonie über den Umgang mit Krisenländern beflügelt die Spekulanten", sagte Asselborn der Zeitung "Die Welt" (Samstagausgabe). Deutschland, so der Minister weiter, sei

Schäuble Favorit für Juncker-Nachfolge in Eurogruppe

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wird in Diplomatenkreisen als Favorit für ein einflussreiches Amt an der Spitze der Eurozone gehandelt. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" gilt der CDU-Politiker als möglicher Kandidat für die Nachfolge des Luxemburger Ministerpräsidenten Jean-Claude Juncker im Vorsitz der Eurogruppe. Juncker gibt das Amt, das die Arbeit der Finanzminister aus der Eurozone koordinieren soll, im Januar 2012 auf. Sein N

Versicherer Atlanticlux erneut bei Tarifstruktur von Analysehaus Morgen & Morgen ausgezeichnet

Versicherer Atlanticlux erneut bei Tarifstruktur von Analysehaus Morgen & Morgen ausgezeichnet

München, 02.09.2011. In einem recht kritischen Beitrag des Handelsblatt zum Thema Versicherungsvergleiche im Internet wurde schnell deutlich, dass derartige Rankings zwar Anhaltspunkte geben können, aber eben eine intensive Beschäftigung mit den einzelnen Tarifen nicht ersetzen. So ließ sich auch der Geschäftsführer des Analysehauses Morgen & Morgen dahingehend zitieren, dass das Internet eine gewisse Grundinformation geben könne, dann aber sei eine Beratu

EFSF-Chef Regling hält Ende der Euro-Krise in zwei bis drei Jahren für möglich

Der Chef des europäischen Rettungsschirms EFSF, Klaus Regling, glaubt ein Ende der Schuldenkrise in der Euro-Zone in Sicht. "Es besteht die berechtigte Hoffnung, dass die Krise in zwei bis drei Jahren vorbei ist", sagte er dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Voraussetzung dafür sei, dass die Länder ihren Spar- und Reformkurs fortsetzten. Die Währungsunion werde nicht auseinanderbrechen, weil starke und schwache Länder ein gemeinsames Interesse an i