Ein Helikopter der syrischen Regierungstruppen hat am Mittwoch drei Raketen auf die libanesische Grenzstadt Arsal abgefeuert. Wie libanesische Sicherheitskräfte mitteilten, traf eine der Raketen die Stadtmitte. Mehrere Personen wurden verletzt, die Zahlen sind noch unklar. Viele Zivilisten und Rebellen flohen letzte Woche aus Syrien nach Arsal, nachdem in Kusseir heftige Kämpfe zwischen der syrischen Armee von Machthaber Baschar al-Assad und den Rebellen tobten. Die Stadt Arsal gilt zu
Die Bundesregierung ist besorgt darüber, dass der Bürgerkrieg in Syrien auf Nachbarländer übergreifen könnte. "Die Hinweise auf ein massives Eingreifen von Hisbollah-Milizen in die Kämpfe in Syrien sind sehr bedrohlich", sagte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). Die Einmischung der Hisbollah in Syrien sei eine große Gefahr auch für den Libanon. "Der Libanon steht aufgrund der eng
Die Bundesregierung stellt deutschen Hilfsorganisationen weitere 1,3 Millionen Euro zur Verfügung, um syrische Flüchtlinge im Libanon zu unterstützen. Das teilte das Auswärtige Amt am Dienstag mit. Nach internationalen Schätzungen hat der Libanon mehr als 100.000 syrische Flüchtlinge aufgenommen. "Im Libanon muss alles dafür getan werden, um das Land zu stabilisieren und ein Übergreifen der Syrienkrise zu verhindern. Der Anschlag vom 19. Oktober hat g
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beobachtet die Entwicklung im Libanon mit "großer Sorge". Dies sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Den Autobombenanschlag auf den Chef des libanesischen Polizei-Geheimdienstes verurteile die Kanzlerin "aufs Schärfste", so Seibert weiter. Die Drahtzieher müssten ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden, betonte der Regierungssprecher. Die Autobombe, die am Freitag acht Menschen in den Tod riss,
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen haben den Autobombenanschlag von Beirut mit acht Toten und 78 Verletzten verurteilt. Das Attentat müsse aufgeklärt und die Drahtzieher zur Rechenschaft gezogen werden, sagte Ban. Auch die USA verurteilten den Bombenanschlag. Es handele sich um eine "abscheuliche Attacke", erklärte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Tommy Vietor. Nach dem Bombenanschlag hat die libanesische Regier
Bei dem Autobombenanschlag in der libanesischen Hauptstadt Beirut, bei dem am Freitag mindestens acht Menschen getötet und 78 weitere verletzt wurden, ist der Chef des Polizei-Geheimdienstes, Wissam al-Hassan, getötet worden. Hassan galt als Vertrauter des libanesischen Oppositionsführers Saad Hariri, der der syrischen Führung um Präsident Baschar al-Assad feindlich gegenübersteht, wie örtliche Medien am Freitagabend (deutscher Zeit) berichten. Ende des Jahres
In Syrien ist zwei französischen Journalisten die Flucht aus der seit Wochen umkämpften Rebellenhochburg Homs in den Libanon gelungen. "Edith Bouvier und William Daniels sind im Libanon in Sicherheit", teilte der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy mit. Die Journalisten würden per Regierungsmaschine nach Frankreich ausgeflogen. Laut dem Redaktionsdirektor der französischen Zeitung "Le Figaro" sollen Soldaten der aus Deserteuren gebildete
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat erneut an Syriens Präsidenten Baschar al-Assad appelliert, die Gewalt gegen das eigene Volk zu beenden. Auf einer Konferenz über den demokratischen Wandel in der arabischen Welt in Beirut sagte Ban, die Unterdrückung führe in eine Sackgasse. Unterdessen gewährte Assad eine Generalamnestie für Demonstranten, die ihre Waffen abgeben. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Sana seien friedliche Demonstranten, inhaftierte B
Die zukünftige Regierung des Libanon wird internationale Resolutionen respektieren. Dies sagte der designierte libanesische Premierminister, Nagib Mikati, bei einem Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton am Mittwoch. Dazu gehöre auch die UN-Resolution 1701, die im Jahr 2006 die Kampfhandlungen zwischen Israel und dem Libanon beendete. Der Beschluss fordert zur Entwaffnung von Milizen wie der Hisbollah auf. Zudem betonte Mikati, dass der Libanon dafür Sorge tra