In Deutschland warten Tausende von Bankkunden immer noch vergeblich darauf, von der Bank endlich die ersehnte Rückzahlung zu erhalten. Doch einige Banken nehmen es mit der Zahlung nicht so genau.
Die Schuld der Banken gegenüber den Kreditnehmern ist sehr hch. Um nicht zu sagen, millionenfach hoch. Über die Jahre haben die Banken immer wieder Kreditbearbeitungsbeühren von den Kunden zahlen lassen. Dies wurde oft damit begründet, das beispielsweise eine Auskunft bei der Schufa eingeholt werden muss. Aber genau das ist falsch. Für solch einen Bearbeitungsvorgang müssen Kunden nichts zahlen. Denn allein die Bank kann aus diesen Aufgaben dann profitieren.
Die Banken und Sparkassen können sich nun nicht mehr sträuben oder wehren. Sie müssen den Kunden die Bearbeitungsgebühren für die Privatkredite wieder zurück erstatten. Dies hatte der BGH im letzten Jahr entschieden. Bislang haben Tausende von Verbrauchern auch von diesem Recht Gebrauch gemacht. Für die Banken und Sparkassen bedeutet dies einen Milliardenverlust.
Der BGH hat entschieden, dass Verbraucher keine Bearbeitungsgebühren für Kredite bezahlen müssen. Für die Banken bedeutet dieses Urteil, sie müssen das Geld an die Kunden zurückzahlen. Und für Kunden hingegen bedeutet dies, schnell zu handeln.
In Deutschland geht seit einigen Wochen eine heiße Diskussion rum. Denn der BGH hat entschieden, dass die Kunden keine Bearbeitungsgebühren für Kredite bezahlen müssen. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob alle Verbraucher die Gebühren von den Banken wiederbekommen.
In den letzten Wochen haben eine Menge Verbraucher die Banken angeschrieben und die entsprechenden Bearbeitungsgebühren für die abgeschlossenen Kredite zurückgefordert. Doch nicht selten wurde der Antrag auf die Rückzahlung von en Banken abgelehnt.
Zwei der verbraucherfreundlichsten Urteile wurden am 13.05.2014 vom Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigt – die seither von den Banken von ihren Kreditnehmern erhobenen Kreditbearbeitungsgebühren sind nicht zulässig.