PKV warnt: Noch höhere Belastung der Versicherten wäre lebensbedrohlich für Arbeitsplätze

PKV warnt: Noch höhere Belastung der Versicherten wäre lebensbedrohlich für Arbeitsplätze

Nach dem Vorstoß der Grünen für höhere Einnahmen der Kranken- und Pflegeversicherung hat sich der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) klar gegen eine stärkere Belastung der Beitragszahler ausgesprochen.

"Deutschland wendet schon heute viel mehr Geld für das Gesundheitssystem auf als alle anderen Länder in der Europäischen Union", betonte PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Vereinigung de

Studie: Powernap im Homeoffice – vier von zehn Berufstätigen legen kurze Schlafpause ein

Studie: Powernap im Homeoffice – vier von zehn Berufstätigen legen kurze Schlafpause ein

Im Homeoffice lässt sich der Arbeitsalltag nach den eigenen Wünschen anpassen – auch was die Möglichkeit für einen kurzen Erholungsschlaf angeht. Rund 40 Prozent der Berufstätigen machen einen sogenannten Powernap, um leistungsfähig zu bleiben. Fast jede*r Zehnte hält häufig ein Nickerchen, 17 Prozent gelegentlich und 13 Prozent selten. Besonders die Generation Z legt großen Wert auf Erholung: Rund 60 Prozent legen hin und wieder eine Ruhepause ein,

Verdoppelung der Kosten für Heilmitteltherapien innerhalb von zehn Jahren

Verdoppelung der Kosten für Heilmitteltherapien innerhalb von zehn Jahren

Knapp 4,4 Milliarden Euro wurden 2023 für Heilmitteltherapien von AOK-Versicherten abgerechnet. Im Vergleich zu den Heilmittelausgaben vor zehn Jahren haben sich die Kosten mehr als verdoppelt. Der aktuelle Heilmittelbericht des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt, dass der Anstieg weder durch die Anzahl der behandelten Patientinnen und Patienten noch durch eine Intensivierung der Therapien erklärt werden kann. Er ist nahezu ausschließlich von den gestiegenen Preise

Mutterschutz nach Fehlgeburt: Bevölkerung fordert Neuregelung

Mutterschutz nach Fehlgeburt: Bevölkerung fordert Neuregelung

Umfrage der mkk – meine krankenkasse: Eindeutige Mehrheit für gestaffelten Mutterschutz. Bevölkerung will mehr über Fehlgeburten wissen

Fehlgeburten sind häufiger, als viele denken. Schätzungen zufolge erleidet jede dritte Frau eine Fehlgeburt, wodurch ihre Schwangerschaft tragisch endet. Doch Frauen in Deutschland haben erst ab der 24. Schwangerschaftswoche Anspruch auf Mutterschutz – ein Umstand, den viele als unzureichend empfinden.

Laut einer aktuellen, reprä

Steigende Krankenkassenbeiträge: Höhere Kosten für Arbeitgeber, weniger Netto für Arbeitnehmer

Steigende Krankenkassenbeiträge: Höhere Kosten für Arbeitgeber, weniger Netto für Arbeitnehmer

Die Krankenkassenbeiträge steigen kräftig und das trifft sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer. Für Unternehmen bedeutet das höhere Lohnnebenkosten, während den Angestellten weniger Netto bleibt. Zusätzlich treibt die Inflation die Kosten in die Höhe – und damit die Unsicherheit, wie lange das Einkommen noch ausreicht.

Hinzu kommt, dass Steuerfreibeträge und Förderungen nicht genutzt werden, was das Problem verschärft. Wer diese Möglich

Pflege-Report 2024: Erhebliche regionale Varianz bei der Entwicklung von Pflegebedürftigkeit in Deutschland

Pflege-Report 2024: Erhebliche regionale Varianz bei der Entwicklung von Pflegebedürftigkeit in Deutschland

Eine Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) für den Pflege-Report 2024 zeigt innerhalb Deutschlands eine erhebliche regionale Varianz bei der Entwicklung der Pflegeprävalenz zwischen 2017 und 2023: Im Fünftel aller Kreise mit dem geringsten Anstieg nahm der Anteil an Pflegebedürftigen in einer Spanne von 37,1 bis 56,2 Prozent zu. Im Fünftel mit der stärksten Zunahme wurde eine Steigerung um 80,7 bis zu 143,8 Prozent verzeichnet. Zum Vergleich: Im

Defizit der Gesetzlichen Krankenkassen steigt / Bayerischer BKK Chef fordert Rückkehr zu einer einnahmeorientierten Ausgabenpolitik

Defizit der Gesetzlichen Krankenkassen steigt / Bayerischer BKK Chef fordert Rückkehr zu einer einnahmeorientierten Ausgabenpolitik

Nach vorläufigen bundesweiten Zahlen der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) ist das Defizit im 3. Quartal 2024 dramatisch auf 3,66 Milliarden Euro gestiegen. Auch im Vergleich zum Vorquartal hat sich die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben bei allen Kassenarten weiter geöffnet und belastet die Beitragszahlenden. Dr. Ralf Langejürgen, Vorstand des BKK Landesverbandes Bayern: "Die Belastungsgrenze von Versicherten und Arbeitgebern ist mehr als erreicht. Wir brauchen dringend e