Wenn die Europäische Kommission im Herbst dieses Jahres ihre Reformvorschläge für den europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt vorstellen wird, sollte nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) der Schuldenabbau im Mittelpunkt stehen. "Die anhaltend hohen Schuldenstände stellen eine Gefahr für den langfristigen Erfolg des Euro dar", warnt BVR-Vorstand Dr. Andreas Martin.
– Finanzierungsklima noch unter dem Niveau der Vorkrisenjahre
– Kreditnachfrage rückläufig
– Corona-Pandemie hat den Trend zur Digitalisierung der Kontakte zwischen Unternehmen und Banken beschleunigt
– Thema Nachhaltigkeit gewinnt bei Unternehmen an Bedeutung
Das Finanzierungsklima für die Unternehmen und Betriebe in Deutschland, das heißt der Zugang zu Krediten, hat sich im Frühjahr gegenüber dem vergangenen "Lockdown-Jahr" etwas verbessert.
– Konjunktur trübt sich ab Jahresmitte ein, der Schub aus Erholung der Dienstleister ebbt ab
– KfW Research erwartet für 2022 Zunahme des deutschen BIP um 1,4%; 2023 Minus von 0,3%
– Deutsche Inflationsrate 2022 bei 8,4 %; 2023 dank nachlassenden Drucks im Jahresverlauf bei 5,1 %
Der sehr hohe Nachholbedarf in den zuvor pandemiebeschränkten Dienstleistungsbereichen sorgte im ersten Quartal für ein kräftiges Wachstum und war auch im zweiten Quartal noch so stark, dass
– Profitabilität im zweiten Halbjahr 2021 war so hoch wie zuletzt 2015
– Eigenkapitalrendite nähert sich wieder den Kapitalkosten
– Rückläufige Risikovorsorge und Refinanzierungsoptionen für Banken bei der EZB begünstigen den Aufwärtstrend
– Ukraine-Krieg, Konjunkturschwäche und Inflation bergen neue Risiken
Nach jahrelanger Talfahrt und dem pandemiebedingten Einbruch 2020 hat sich das Firmenkundengeschäft der Kreditinstitute in Deutschland sp&uum
Nach dem heftigen Einbruch durch die Corona-Pandemie erholt sich die Luft- und Raumfahrtbranche schnell und schaltet für die kommenden Jahre auf Wachstum. Es wird erwartet, dass die Anzahl der Auslieferungen im Jahr 2023 mit etwa 1700 Flugzeugen wieder das Niveau von 2018 erreichen wird. Auch die Anzahl der Bestellungen dürfte sich bis dahin voraussichtlich deutlich erholen. Die Raumfahrtindustrie boomt unterdessen weiter: Im vergangenen Jahr wurde von privaten Investoren über 1
– Rückgang ggü. Vorjahr um 12,7 % im 2. Quartal 2021
– Einbruch weiterhin nachfragebedingt
– KfW Research erwartet Trendwende im laufenden 3. Quartal
Deutsche Unternehmen und Selbständige haben im zweiten Quartal erheblich weniger Kredite aufgenommen als im Vorjahr. Nach den Berechnungen von KfW Research schrumpfte das Kreditneugeschäft der Banken und Sparkassen mit den gewerblichen Kunden um 12,7 %. Einen höheren prozentualen Rückgang gab es zuletzt währen
– Investitions- und Einstellungsbereitschaft deutscher Unternehmen hoch wie selten zuvor
– Konjunktur- und Geschäftsaussichten leicht eingetrübt, aber insgesamt positiv
– Fachkräftemangel und steigende Rohstoffpreise gelten als größte Risiken
Trotz aller Bedenken: Der aktuelle CFO Survey von Deloitte zeichnet ein nach wie vor grundsätzlich positives Bild, wenngleich mit steigenden Risiken. So beurteilten die Finanzvorstände von über 150 gro&szli
– Mangel an qualifizierten Mitarbeitenden bringt die IT-Beratung zurzeit an Wachstumsgrenzen
– Ausbleibende Insolvenzwelle hemmt Sanierungsberatungsgeschäft weiter
– Hälfte der großen Consultingfirmen kompensiert CO2-Ausstoß der Dienstreisen
Die Consultingbranche bleibt auf dem zuletzt eingeschlagenen Höhenflug und trotzt damit dem aktuell von einigen Wirtschaftsinstituten vermeldeten Abwärtstrend für die Gesamtwirtschaft. Während zum Beispiel de
Die Stimmung in der Wirtschaft kippt wieder. Nach einem mit 76,5 Punkten historischen Tiefstand des ifo-Geschäftsklimaindex im April 2020 erholte sich der Index und kletterte im Juni 2021 auf 101,8 Punkte. Knapp zwei Monate später zeichnet sich ein anderes Bild ab, der Index im Juli und August 2021 ist um 2,4 Punkte gefallen und liegt aktuell bei 99,4 Punkten.[1]Eine wachsende unternehmerische Unsicherheit und Vorsicht scheint sich erneut breit zu machen. Das behindert die Unternehmens
Nachfrage nach Fachkräften im Gesundheitswesen und für Digitalisierung nimmt weiter zu
– 17 Prozent mehr Stellenangebote im Vergleich zum Vorjahr
– Nachfrage in Einkauf und Materialwirtschaft steigt um fast 50 Prozent
– 10 Prozent mehr Stellen im Gesundheits- und Sozialwesen
Die WBS Gruppe, eine der größten Bildungsanbieterinnen Deutschlands, hat für das erste Halbjahr 2021 den deutschen Stellenmarkt wiederholt umfassend analysiert. Die Ergebnisse stehen ab s