Exporte in Drittstaaten (kalender- und saisonbereinigte Warenausfuhren), September 2024
57,2 Milliarden Euro
-4,7 % zum Vormonat
-1,3 % zum Vorjahresmonat
Exporte in Drittstaaten (Originalwerte Warenausfuhren), September 2024
57,4 Milliarden Euro
-1,1 % zum Vorjahresmonat
Die deutschen Exporte in die Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittstaaten) sind im September 2024 gegenüber August 2024 kalender- und saisonbereinigt um 4,7 % gesunken. Wie das Statistische Bund
Während die US-Wirtschaft auf ein Soft Landing zusteuert, ist der Euro-Raum weiterhin mit vielen Unsicherheiten konfrontiert, insbesondere im Industriesektor. China kämpft unterdessen darum, sein Wachstum aufrechtzuerhalten. Vor diesem Hintergrund hat der Kreditversicherer Coface seine Risikoeinschätzung für 5 Länder angepasst: Einem verbesserten Länderrisiko in Albanien, Zypern, Ruanda und Costa Rica steht die Abwertung von Israel gegenüber. Das Länderris
Zu den Ergebnissen der Herbst-Konjunkturumfrage des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags, wonach die bayerische Wirtschaft mit 99 Zählern zum vierten Mal in Folge unterhalb des langjährigen Durchschnitts von 112 Punkten liegt und die Stimmung weiterhin auf niedrigem Niveau bleibt, äußert sich die wirtschaftspolitische Sprecherin der CSU-Landtagsfraktion Kerstin Schreyer wie folgt:
"Wir haben keine Zeit mehr zu warten, sondern müssen handeln. Die aktuellst
– Konsumneigung in der Mittelschicht besonders gering
– Finanzielle Zuversicht wächst nur langsam
Beim Konsum herrscht in Deutschland derzeit vor allem Zurückhaltung. 70 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger wollen wegen der hohen Preise geplante Ausgaben reduzieren oder sogar ganz darauf verzichten. Im Vergleich zum Februar 2024 ist die Sparbereitschaft leicht um drei Prozentpunkte gestiegen. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend in der Mittelschicht. 78
Keine Trendwende in Sicht: Unternehmen in Deutschland blicken besorgt auf ihre kurzfristigen wirtschaftlichen Perspektiven. Besonders im Baugewerbe und in der Transportbranche herrscht Pessismismus. Über alle Branchen hinweg werden politische Unsicherheit und gestörte Lieferketten als größte Risikofaktoren angesehen. Vor diesem Hintergrund gewinnen De-Risking-Strategien für viele Firmen zunehmend an Bedeutung, um geschäftliche Abhängigkeiten zu reduzieren. Das
– CEOs bewerten die Wachstumserwartungen für das eigene Unternehmen zunehmend rückläufig, ein Stellenabbau ist aber nicht geplant
– Generative KI gilt als wichtigster Wachstumstreiber, allerdings bleiben Hürden bei der Implementierung
– ESG bleibt wichtiger Fokus der CEOs, Führungskräfte erwarten mittelfristig eine Rendite aus Investitionen in diesem Bereich
– Deutlich mehr CEOs wollen Home-Office den Rü
– Automobilindustrie (89%), Bauwirtschaft (48%) und Handel (46%) haben den größten Restrukturierungsbedarf
– Bürokratie (57%) erreicht erstmals den Spitzenplatz unter den Wachstumsbremsen
– Unternehmen brauchen neue Finanzierungslösungen, um Restrukturierungen und Transformationen bewältigen zu können
September 2024: Restrukturierungsexperten blicken besorgt auf die Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Mehr als 80 Prozent von ihnen erwarten, dass das Bruttoinlan
– Kleinere Wirtschaftsnationen holen auf und führen das Ranking an
– Deutschland stark bei FuE sowie Schlüsseltechnologien für Kreislaufwirtschaft, Produktion und Energie
– Fachkräftemangel, fehlendes Wagniskapital und zu wenig öffentliche Gelder für FuE wirken innovationshemmend
Deutschlands Innovationsfähigkeit ist im Vergleich zu anderen Ländern weiter erodiert: Unter 35 Volkswirtschaften, die der Innovationsindikator 2024 analysiert, erreicht das Lan