München, September 2011; Lang hatten die Anleger auf Urteile des Bundesgerichtshofs zum Thema Lehman-Pleite gewartet. Am 27.09.2011 entschied der Bundesgerichtshof nunmehr in zwei Verfahren – Az XI ZR 178/10 und XI ZR 182/10 – über Klagen von Anlegern, die Lehman Zertifikate durch die Hamburger Sparkasse (kurz: HASPA) vermittelt erhielten.
In zwei seitens der Kanzlei Hänssler und Häcker-Hollmann erstrittenen Urteilen vom 28.04.2011 hat das Landgericht Koblenz die Westerwald Bank eG Volks- und Raiffeisenbank zum Schadensersatz und damit zur kompletten Rückabwicklung der Beteiligung am Fonds Fundus 28 verurteilt (Az.: 3 O 64/10 und 3 O 65/10). Das Landgericht hat den Klagen vollumfänglich stattgegeben.
In einem seitens der Kanzlei Hänssler und Häcker-Hollmann erstrittenen Urteil vom 30.03.2011 hat das Landgericht Stuttgart die Sparda-Bank Baden-Württemberg eG zum Schadensersatz und damit zur sogenannten kompletten Rückabwicklung der Beteiligung am Fonds Fundus 28 verurteilt.
Aufgrund der Finanzkrise befinden sich zahlreiche Schiffsfonds in Schieflage.
Auch die Bremer Reederei Beluga steckt in der Krise, die möglicherweise Tausende Schiffsfondsanleger betrifft.
Mehr als 30 Fonds haben Schiffe an die Bremer Reederei verchartert. Allein beim Hamburger Emissionshaus HCI Capital sind mehrere Tausend Anleger betroffen. In 17 der von HCI Hamburg initiierten Schiffsfonds finden sich insgesamt 20 an Beluga vercharterte Schiffe. Hierbei handelt es sich überwiegend
Einst galt das mit Geldern von ca. 2000 Fundus-Fonds Anlegern finanzierte Grand Hotel in Heiligendamm als das Aushängeschild für Firstclass-Tourismus in ganz Deutschland. Als Schauplatz des G8-Gipfels im Jahre 2007 erlangte das Hotel sogar medialen Weltruhm. Doch nicht zuletzt aufgrund der weit unter den prognostizierten Erwartungen gebliebenen Hotel- und Tagungsgastzahlen geriet das als Prestigeobjekt unter den Fundus-Fonds gehandelte Anlageobjekt für die Zeichner zusehends mehr
Schiffsfonds galten einstmals als sichere Anlageform mit vermeintlich hohen Renditechancen und enormem Steuersparpotential. Doch nicht zuletzt die Auswirkungen der internationalen Finanzmarktkrise haben etliche der in Deutschland von über 250.000 Anlegern gezeichneten Schiffsfondsbeteiligungen in eine erhebliche Schräglage geraten lassen. Auch der sich derzeit auf dem Segment der Container- und Tankschifffahrt langsam abzeichnende wirtschaftliche Aufschwung kann nicht darüber hinw
Bereits im vergangenen Jahr hatten wir an dieser Stelle über die Insolvenz des Ferienfliegers Hamburg International und deren negativen Auswirkungen auf die Anleger diverser Flugzeugfonds berichtet. Obwohl zwischenzeitlich einige Maschinen der Hamburg International-Flotte an andere Mitbewerber verleast werden konnten, müssen die Anleger der betroffenen Flugzeugfonds weiter um die als einstmals sicher geglaubten Ausschüttungen bangen.
Die Angst, im Falle einer nachträglichen Aberkennung der steuerlichen Verlustabzugsfähigkeit seitens des Finanzamtes mit hohen Steuernachzahlungen konfrontiert zu werden, bereitetet vielen Anlegern von Medien- und Filmfonds derzeit schlaflose Nächte. Für etliche Anleger der Mediastream- Fonds wurde dieses Szenario nun traurige Wirklichkeit: In den vergangenen Tagen erhielten diese die geänderten Steuerbescheide.