Im Südosten Kenias sind in der Nacht zum Mittwoch bei schweren ethnischen Auseinandersetzungen zwischen zwei verfeindeten Volksgruppen 48 Personen getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, sollen unter den Verstorbenen auch elf Kinder sein. Außerdem wurden 31 Frauen und sechs Männer getötet. Eine Gruppe der Pokomo hatte in der Nacht das Dorf der Gruppe Orma im Bezirk Tana River angegriffen. Die Täter sollen ihre 48 Opfer auf brutalster Art mit Macheten ermordet od
Der deutsche Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat am Dienstag, dem letzten Tag seiner viertägigen Kenia-Reise, das Flüchtlingslager Dadaab im Osten des Landes besucht. In dem Lager sind mittlerweile weit über 400.000 Menschen untergebracht, die angesichts der Dürrekatastrophe in Ostafrika geflohen sind. Die meisten Flüchtlinge des Lagers kommen aus dem angrenzenden Somalia. Zum Grund seines Besuchs erklärte Niebel: "Mir war es wichtig, einen eigenen
Angesichts einer sich täglich verschärfenden Hungersnot in Ostafrika hat Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel die islamistischen Kräfte in Somalia aufgefordert, ihren Widerstand gegen die internationalen Hilfslieferungen zu beenden. Noch immer funktioniere die Versorgung der betroffenen Menschen "nicht zuverlässig", sagte Niebel im "Spiegel"-Interview. Er appelliere daher an alle Beteiligten: "Jetzt darf es nicht um Politik gehen. Jetzt geht es um d
Auma Obama, die Halbschwester von US-Präsident Barack Obama, warnt vor einer humanitären Katastrophe in ihrem Heimatland Kenia: "Kenia ist mit dem Zustrom an Flüchtlingen komplett überfordert", sagte Obama dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Unsere Regierung kann das beim besten Willen nicht bewältigen." Obama betonte, dass die internationale Luftbrücke für Somalia keine längerfristige Lösung sei: "Man muss eine Ver&aum
Nach Verzögerungen haben die Vereinten Nationen (UN) damit begonnen, die hungerleidende Bevölkerung in Somalia mit einer Luftbrücke mit Lebensmitteln zu versorgen. Am Mittwochnachmittag startete die erste Maschine von Kenias Hauptstadt Nairobi nach Mogadischu. Der Start war bereits für den Dienstag vorgesehen, musste jedoch aufgrund von Problemen mit dem kenianischen Zoll zunächst noch verschoben werden. An Bord des Flugzeugs des Welternährungsprogramms (WFP) waren
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat sich für eine langfristige Förderung Kenias ausgesprochen. "Wir arbeiten seit vielen Jahren an einer nachhaltigen Verbesserung der Situation", sagte Niebel im Interview mir der Tageszeitung "Die Zeit". Dabei sei in Kenia die Förderung der Landwirtschaft ein Schwerpunkt der bilateralen Zusammenarbeit. "Dafür stehen für die Jahre 2010 bis 2013 insgesamt 138 Millionen Euro zur Verfügung", sa
Bei ihrem Besuch in Kenia hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angekündigt, die wirtschaftlichen Beziehungen mit Kenia zu verbessern. Die deutschen Investitionen seien jedoch auch an die Bekämpfung der Korruption in Kenia geknüpft. "Wir wollen die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Kenia und Deutschland stärken. Dafür sind sichere Rahmenbedingungen für Investitionen notwendig", sagte Merkel nach Gesprächen mit Kenias Staatspräsident Mwai Ki
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist zu ihrem Staatsbesuch in Kenia eingetroffen. Wie Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte, ist die Maschine der Kanzlerin in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) sicher gelandet. Auf dem Terminplan Merkels stehen unter anderem ein Treffen mit der Staatsspitze und die Diskussion mit Studenten des Landes. Da auch landwirtschaftliche und Umweltthemen angesprochen werden sollen, wird die Kanzlerin auf ihrer Reise von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU
Kenianische Truppen haben offenbar die Grenze zu Somalia überschritten, um Mitglieder der islamistisch-militanten Organisation al-Shabab zu bekämpfen. Dies berichtet die britische "BBC" unter Berufung auf offizielle Quellen. Demnach sollen Einheiten der paramilitärischen Polizeieinheit "General Service Unit" Operationen auf somalischem Territorium durchgeführt haben. Kenia soll damit auf verschiedene Anschläge durch die al-Shabab auf der kenianischen
Johannesburg/De Bilt, 10. Juni 2010 – Afrika ist groß. Aber Manager, die sich ein Ticket für die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika gönnen, haben zusätzlich die Chance auf ein unvergessliches Führungskräfte-Training in Kenia.