Jemen: Präsident will bis 2013 an der Macht bleiben

Der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh hat wiederholt seine Absicht bekräftigt, bis zum Ende seiner Regierungszeit im Jahr 2013 an der Macht zu bleiben. US-Medienberichten zufolge lehnte er damit am Samstag einen Plan der Opposition ab, der vorsieht, dass Saleh noch bis Ende 2011 seinen Posten räumen soll. "Die friedliche und reibungslose Machtübergabe wird nicht durch Chaos ausgeführt, sondern durch den Willen des Volkes, der in Wahlen ausgedrückt wird&

Jemen: Tausende Demonstranten fordern Rücktritt von Präsident Salih

In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Dienstag erneut tausende Demonstranten auf die Straße gegangen und protestierten gegen Präsident Ali Abdullah Salih. Sie forderten demokratische Strukturen und den Rücktritt Salihs, der seit 1990 Präsident des geeinten Jemen ist. Im Süden des Landes haben die Demonstranten Zeltlager errichtet und hängten schwarze Flaggen und Bildern getöteter Demonstranten auf. Bislang sind mindestens 24 Menschen bei den Protesten

Jemen: Tote nach Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei

In der jemenitischen Hafenstadt Aden ist nach Zusammenstößen mit der Polizei ein Demonstrant ums Leben gekommen. Berichten der Agentur "Xinhua" zufolge erlag der Mann am Mittwoch den Verletzungen, die er sich bei Auseinandersetzungen mit der Polizei zugezogen hatte. "Ein Demonstrant, der an der Demonstration teilgenommen hat, starb an den Verletzungen, die er bei Zusammenstößen mit der Bereitschaftspolizei in Aden erlitt", sagte der Bezirksrat Ahmed Tahi

Jemen: Mindestens 17 Verletzte und 165 Verhaftungen bei Protesten

In Jemen sind bei Protesten gegen den Präsidenten Ali Abdallah Saleh mindestens 17 Menschen verletzt und weitere 165 verhaftet worden. Medienberichten unter Berufung auf Zeugen zufolge seien Regierungsgegner am Montag von Polizisten und paramilitärischen Kräften angegriffen worden, als sie versuchten den zentralen Platz Al-Tahrir zu betreten. Unter anderem setzen die Regimeanhänger Knüppel, Messer und Elektroschock-Pistolen gegen die Demonstranten ein. Bereits am Sonntag

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