Der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh, der sich derzeit zur medizinischen Behandlung in Saudi-Arabien befindet, will nach einer Erholungszeit in sein Land zurückkehren. Das berichtet die amtliche Nachrichtenagentur SABA und widerspricht damit anders lautenden Medienberichten. Wann der Präsident genau zurückkehren werde, blieb jedoch offen. Die Entscheidung darüber liege in den Händen der Ärzte, hieß es. Zuvor hatte die in London erscheinende Zeitu
Der jemenitische Präsident Ali Abdullah Salih will sich offenbar innerhalb der zwei Tage der Öffentlichkeit zeigen. Der Präsident werde innerhalb der nächsten 48 Stunden einen öffentlichen Auftritt bestreiten, teilte sein Sprecher am Sonntag mit. Trotz seiner Verbrennungen im Gesicht und am Körper werde er sich zeigen, allerdings werde sein Aussehen nicht so sein, wie die Medien es erwarten würden, hieß es weiter. Salih war bei einem Angriff auf seine Res
Unbeeindruckt von Chaos und Gewalt kooperiert die Bundeswehr weiter mit der Armee im Jemen. Im Rahmen der "Militärischen Ausbildungshilfe" werden derzeit vier Offiziere, fünf Sanitäter beziehungsweise Ärzte sowie ein Generalstabsoffizier aus dem arabischen Land ausgebildet. Das hat Thomas Kossendey (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium, dem zuständigen Bundestagsausschuss mitgeteilt. Das berichtet der "Spiegel". In s
Die Verletzungen des jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Salih sind offenbar schwerer als bisher angenommen. Das berichten mehrere Medien unter Berufung auf westliche Diplomaten und Quellen im Jemen. Demnach seien über 40 Prozent von Salihs Körper schwer verbrannt worden. Der Chef des arabischen Fernsehsenders al-Arabiya, Abdul Rahman al-Rashed, spricht zudem von Berichten, wonach Salih eine Verletzung an der Lunge davongetragen hat. Der jemenitische Präsident war am verga
Die Staats- und Regierungschefs der größten EU-Mitgliedsländer drängen auf die Einhaltung der Waffenruhe in Jemen. In einer gemeinsamen Erklärung fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident Nicolas Sarkozy, der britische Premierminister David Cameron, der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi und der spanische Ministerpräsident José Luis Zapatero am Sonntag, "alle zivilen und militärischen Verantwortl
Der Aufenthaltsort des jemenitischen Präsidenten, Ali Abdullah Saleh, ist nach einem Raketenangriff auf den Präsidentenpalast in Sanaa unklar. Der arabische Nachrichtensender al-Arabiya berichtete am Samstag, Saleh habe den Jemen verlassen und sich ins Nachbarland Saudi-Arabien begeben, um die Verletzungen behandeln zu lassen, die er sich bei dem Angriff oppositioneller Gruppen zugezogen hatte. Offizielle Stellen im Jemen streiten dies ab. Währenddessen meldet die amtliche jemenit
Im Jemen spitzen sich die Kämpfe zwischen Regierungssoldaten und Stammesmilizen offenbar dramatisch zu. Wie der arabische Fernsehsender al-Arabija berichtet, wurde Präsident Ali Abdullah Salih beim Beschuss des Präsidentenpalastes mit Granaten leicht verletzt. Vier Angehörige der Präsidentengarde seien getötet worden. Ein oppositioneller Fernsehsender meldete sogar, dass Salih getötet worden sei. Im Jemen protestieren seit Mitte Januar breite Bevölkerungss
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat aufgrund der andauernden Gewalt im Jemen vor dem Ausbruch eines Bürgerkrieges gewarnt. Die Situation im Land stehe derzeit auf der Kippe und die Regierung müsse die Gewalt gegen Oppositionelle sofort einstellen, um einen Bürgerkrieg zu verhindern, verlangte Malcolm Smart, der bei der Organisation für den Mittleren Osten und Nordafrika zuständig ist. In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa hat es nach kurzzeitigen Ver
Im Jemen geht die Armee weiterhin mit großer Härte gegen Demonstranten vor. Bereits in der Nacht zum Montag haben Regierungskräfte in der Stadt Taiz ein Zeltlager von Protestierenden gewaltsam geräumt. Nach Angaben von Ärzten sollen dabei mindestens 50 Menschen getötet worden sein, berichtet die "Yemen Post". Zudem wurde nach Berichten des Fernsehsenders "Al Arabija" am Montag die Stadt Sindschibar von Kampfflugzeugen angegriffen. Mit dem Bombar
Bei erneuten Kämpfen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Dienstag mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben von Ärzten starben 24 Anhänger des Stammesfürsten Scheich Sadek al Ahmar bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften. Laut dem jemenitischen Verteidigungsministerium wurden zudem 14 Soldaten getötet. Die Kämpfe dauerten auch in der Nacht zum Mittwoch weiter an. Der Stamm von al Ahmar hatte sich von Präsident Ali Abdal