In Jemen ist Oppositionsführer Mohammed Basindwa zum Chef der Übergangsregierung ernannt worden. Vizepräsident Abd-Rabbu Mansur Hadi hat Basindawa am Sonntag beauftragt, innerhalb von zwei Wochen ein Übergangskabinett zusammenzustellen. Diese "Regierung der nationalen Einheit" soll jeweils zur Hälfte von der Opposition und von der Partei des zurückgetretenen Präsidenten Ali Abdullah Saleh gebildet werden. Die Präsidentschaftswahlen sollen am 21.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat den Machtverzicht des jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Salih begrüßt. "Der überfällige Machtverzicht von Präsident Salih bietet eine Chance zur Lösung der politischen Krise in Jemen", erklärte Westerwelle in Berlin. Entscheidend sei jetzt, dass alle Seiten die Gewalt einstellen und an einem friedlichen Neubeginn arbeiten würden. "Jemen steht vor enormen politischen und wirtsch
Jemens Präsident Ali Abdullah Salih hat ein Abkommen zur Machtübergabe unterzeichnet. Im saudi-arabischen Riad unterschrieben neben Salih auch mehrere Vertreter der jemenitischen Opposition das Dokument, das die Bildung einer Übergangsregierung vorsieht. Im Gegenzug für die Machtabgabe erhält Salih Immunität für sich und seine Angehörigen. Seit Februar forderten Demonstranten im Jemen den Rücktritt des Präsidenten. Auch Einheiten der Armee hatten
Jemens Präsident Ali Abdullah Salih hat seinen Rücktritt angekündigt. In einer Fernsehansprache sagte Salih, dass er in den kommenden Tagen die Macht abgeben werde. Bereits seit neun Monaten fordern Demonstranten den sofortigen Rücktritt des Präsidenten. Auch Einheiten der Armee haben sich auf die Seite der Regimegegner geschlagen. Salih, der seit 33 Jahren an der Spitze des Staates steht, war im Juni nach einem Bombenanschlag nach Saudi-Arabien ausgeflogen worden, h&aum
Im Jemen hat die Luftwaffe offenbar irrtümlich die Stellungen der eigenen Regierungstruppen angegriffen und mindestens 30 Soldaten getötet. Der Zwischenfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag in der umkämpften Provinz Abyan, wie ein Armeesprecher mitteilte. Demnach sei eine Infanteriestellung bombardiert worden, die sich in einem ehemaligen Schulgebäude aufhielt. In der Provinz Abyan dauern die Kämpfe seit Mai an, nachdem hunderte bewaffnete Extremisten die Provinzh
In Jemen haben am Samstag erneut Zehntausende gegen das Regime von Präsident Ali Abdullah Saleh protestiert. Die Demonstranten forderten einen Prozess gegen den Präsidenten wegen der gewaltsamen Unterdrückung der Proteste. Der seit 33 Jahren herrschende Saleh lehnt einen Rücktritt weiterhin ab. In einem Interview mit der "Washington Post" präsentierte er sich als verlässlicher Partner im Kampf gegen das Terror-Netzwerk Al Kaida. Zudem hat die jemenitische
Der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh ist am Freitag nach drei Monaten Abwesenheit wieder in sein Land zurückgekehrt. Das berichtet das Staatsfernsehen. Saleh war Anfang Juni bei einem Granatenangriff auf seinen Präsidentenpalast verletzt worden und wurde daraufhin im Nachbarland Saudi-Arabien medizinisch behandelt. Im Jemen demonstrieren tausende Menschen seit acht Monaten gegen die seit 33 Jahren währende Herrschaft von Präsident Saleh. Dabei kommt es auch imme
Staatsminister Werner Hoyer (FDP) hat die jüngsten gewaltsamen Auseinandersetzungen im Jemen auf das Schärfste verurteilt. "Die Eskalation der letzten Tage zeigt auf tragische Weise, dass der Jemen nicht mehr länger auf einen politischen Neuanfang warten kann", erklärte Hoyer am Dienstag in einer Presseerklärung des Auswärtigen Amtes. "Jeder Tag, der im Jemen ohne einen geordneten politischen Neuanfang vergeht, birgt die Gefahr neuer Opfer." Der
Bei erneuten Protesten in Jemens Hauptstadt Sanaa sind am Montag mindestens 20 Menschen getötet worden. Das geht aus übereinstimmenden Meldungen von Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Augenzeugen hervor. Scharfschützen hätten von Dächern aus auf Demonstranten geschossen und es wurden Panzerabwehrgranaten gegen Protestierende eingesetzt. Auch in anderen Teilen des Landes kam es zu Zusammenstößen und Toten. Bereits am Wochenende wurden 26 Menschen bei Ü
Im Jemen sind am Sonntag mindestens drei Menschen bei einer Landminen-Explosion getötet worden. Medienberichten zufolge sind die Toten Mitglieder der jemenitischen Armee. Vier weitere Soldaten wurden demnach verletzt. Die Landmine soll von Mitgliedern der Terrororganisation al-Qaida zur Explosion gebracht worden sein. Nach der Explosion ist es zu einem Feuergefecht gekommen, in dem drei al-Qaida-Mitglieder getötet wurden. Die Regierungstruppen kämpfen seit nunmehr drei Monaten geg