Japan: Ministerpräsident Kan deutet Bereitschaft zum Rücktritt an

Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan, der in seinem Land aufgrund seines Krisenmanagements während der Erdbeben- und Atomkatastrophe in der Kritik steht, hat seine Bereitschaft zum Rücktritt angedeutet. Wenn die Folgen der Katastrophe bewältigt seien, wolle er seine Pflichten an die jüngere Generation übergeben, erklärte Kan am Donnerstag. Ein genaues Datum für seinen Rückzug wollte der 64-Jährige aber nicht nennen. Japanischen Medienberich

Japan: Tepco-Chef Masataka Shimizu tritt zurück

Der Chef des japanischen Atomkraftwerkbetreibers Tepco, Masataka Shimizu, ist am Freitag zurückgetreten. Das gab er auf einer Bilanzpressekonferenz bekannt und stellte zugleich seinen Nachfolger, den bisherigen Direktor Toshio Nishizawa, vor. "Ich möchte die Verantwortung dafür übernehmen, dass ich die Glaubwürdigkeit in die Sicherheit der Atomkraft verspielt habe und der Bevölkerung Grund zur Sorge bereitet habe", sagte Shimizu. In seiner letzten Amtshand

Atomtechnik-Konzern Areva sieht neue Wachstumschancen in Japan

Die Aussichten für das Geschäft mit dem Bau und der Ausrüstung von Atomkraftwerken ist für den französischen Kerntechnik-Konzern Areva nach dem Reaktorunglück von Fukushima nicht schlechter geworden. Insbesondere die deutsche Konzerntochter Areva NP GmbH in Erlangen erwartet sogar steigende Umsätze und neue Marktchancen. "Wir erwarten ein deutlich anziehendes Nachrüstgeschäft, wenn die Lehren aus Fukushima gezogen sind und praktisch umgesetzt wer

Das große Sommer-Open-Air des Jahres 2011 – Die EAV rockt Spremberg

Am 13. August rockt die Erste Allgemeine Verunsicherung an der Spree

Nach den erfolgreichen EAV Tourneen "100 Jahre EAV", "Amore XLTour " sowie der "Neue Helden" Tour steht jetzt für 2011 "EAV – BEST OF Show" an. Hier zeigt sich die ERSTE ALLGEMEINE VERUNSICHERUNG von ihrer "Hit-Seite". Alle großen Erfolge der Band, die sich inzwischen in über 30 Jahren angesammelt haben werden hier dem Konzertbesucher frisch wie eh und je gebote

Japans Industrieleistung knickt im März um 15 Prozent ein

Die Industrieleistung Japans ist im Katastrophen-Monat März um 15,3 Prozent gefallen. Die Zahlen wurden am Donnerstag veröffentlicht. Gleichzeitig fielen die Verbraucherpreise um 0,1 Prozent. Die Arbeitslosenrate blieb im März unverändert bei 4,6 Prozent. Das Land war am 11. März von einem starken Erdbeben, einem darauffolgendem Tsunami und schließlich von einer Atom-Katastrophe heimgesucht worden, wobei über 14.000 Menschen ums Leben kamen. Weiterhin gelten r

Japans Ministerpräsident Kan: Sicherheit der Kernkraft verbessern

Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan hat die Prioritäten seines Landes im Kampf gegen die Natur- und Umweltkatastrophe in seinem Land genannt. "Mit Blick auf den Kampf gegen die Gefahren, die dieser Nuklearunfall mit sich bringt, gilt erstens: "Gesundheit und Sicherheit der Menschen in der Region sowie der ganzen Bevölkerung Japans haben absolute Priorität", erklärte Kan in einem Beitrag für "Welt Online". Weiterhin forderte der Minist

Japan: AKW-Betreiber Tepco kürzt Jahresgehälter seiner Mitarbeiter

Der Betreiber des zerstörten Atommeilers Fukushima, Tepco, hat die Kürzung der Jahresbezüge seiner Mitarbeiter um 20 Prozent angesichts bevorstehender Entschädigungszahlungen angekündigt. Auch die Gehälter der Vorstandsmitglieder werde der Konzern um die Hälfte senken, teilte Tepco am Montag mit. Die Summe der Schadenersatzleistungen, die Tepco allein in diesem Geschäftsjahr aufbringen muss, sollen sich auf knapp 17 Milliarden Euro belaufen. Noch in dieser

Japan beschließt milliardenschweren Nachtragshaushalt für Wiederaufbau

Die japanische Regierung will nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe mit einem milliardenschweren Nachtragshaushalt den Wiederaufbau finanzieren. Das Kabinett von Ministerpräsident Naoto Kan beschloss am Freitag den Etatentwurf über 4,02 Billionen Yen (umgerechnet 33,4 Milliarden Euro). Der Nachtragshaushalt soll am kommenden Donnerstag dem Parlament vorgelegt und voraussichtlich am 2. Mai verabschiedet werden. Mit den Geldern soll vor allem die Beseitigung von Trümmern, der Wi