Italien: Letta-Regierung droht das Aus

Italien droht der nächste Regierungs-Kollaps: Die fünf Minister der Partei von Silvio Berlusconi haben am Samstag ihren Rücktritt angekündigt. Das teilte Vize-Regierungschef Angelino Alfano mit, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. Vorangegangen war ein Streit um den Umgang mit Silvio Berlusconi. Der Regierung von Enrico Letta droht damit der Zusammenbruch. Weitere Hintergründe zu dem Rücktritt wurden zunächst nicht bekannt.

Italiens Unternehmenschefs warnen vor Regierungskrise

Während Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi damit droht, die Koalitionsregierung in Rom aufzukündigen und das Land ins Chaos zu stürzen, warnen Unternehmenschefs vor einer Zuspitzung der Lage. "Eine Regierungskrise wäre ein schwerer Schlag. Damit würde der Aufschwung, den wir kommen sehen, gebremst, weil die politische Kontinuität fehlen würde", sagte Fulvio Conti, der Vorstandsvorsitzende des größten italienischen Versorgers Enel

Bürgermeister von Giglio beklagt „Costa-Concordia-Krise“

Die Tourismusbranche der Toskana-Insel Giglio, vor der im Januar 2012 das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia sank, leidet noch immer unter den Folgen der Katastrophe mit 32 Toten. "Im Schnitt lagen wir 2012 bei einem Minus von 30 Prozent", sagte Giglios Bürgermeister Sergio Ortelli der Tageszeitung "Die Welt". Der Effekt sei enorm. "Ich spreche deshalb von der Costa-Concordia-Krise." Früher habe Giglio mehr Besucher angezogen als die italienische Küste.

Achtung Fettnäpfchen: Kostenloser Business-Knigge für Italien

Achtung Fettnäpfchen: Kostenloser Business-Knigge für Italien

Die Fettnäpfchen im Auslandsgeschäft lauern überall. Schon eine falsche Geste kann zum Scheitern eines Projekts führen. Damit die Kommunikation mit italienischen Geschäftspartnern erfolgreich verläuft, hat der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) in Bayern jetzt den „BusinessKnigge Italien“ veröffentlicht: In dem kleinen Ratgeber stehen zehn Tipps für den gelungenen Umgang mit Geschäftspartnern aus Bella Italia. Dort ist zum Be

Grünen-Chefin Roth sieht Papst Franziskus als „Bündnispartner“

Die Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth, beruft sich bei der Verteidigung der Pläne ihrer Partei, die Steuern für Spitzenverdiener deutlich zu erhöhen und untere Einkommen zu entlasten auf Papst Franziskus. Roth sagte "Bild am Sonntag": "Wir Grüne wissen, dass es uns selbst besser geht, wenn es auch unseren Nachbarn gut geht. Ich vertraue auf das solidarische Denken unserer Wähler. Da haben wir sogar Papst Franziskus als Fürsprecher."

Flüchtlings-Affäre: EU-Innenkommissarin verlangt Auskunft von Italien

Der Streit über die afrikanischen Flüchtlinge, die mit italienischen Reisedokumenten nach Bayern und Hamburg gekommen sind, beschäftigt nach Informationen der "Bild-Zeitung" (Freitagausgabe) jetzt auch die EU-Kommission: EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström hat nach Informationen der Zeitung einen Fragenkatalog an die italienische Regierung geschickt. Darin verlangt sie Auskunft über Details zur Verteilung von Fremdenpässen und befristeten Aufenthaltstite

Roth: Europäische Flüchtlingspolitik ist gescheitert

Grünen-Chefin Claudia Roth hat der Flüchtlingspolitik in Europa Versagen vorgeworfen: "Die europäische Flüchtlingspolitik ist gescheitert", sagte Roth der "Welt". Flüchtlinge dürften nicht zum Spielball zwischen den Staaten Europas werden. "Es ist nicht redlich, wenn Italien Flüchtlinge einfach zur Verschiebemasse macht", sagte Roth und kritisierte zugleich, dass Deutschland nicht bereit sei, mehr Flüchtlinge aufzunehmen, sond

Italien will nordafrikanische Flüchtlinge aus Deutschland zurücknehmen

Bei der Auseinandersetzung zwischen Deutschland und Italien über die afrikanischen Flüchtlinge in Bayern und Hamburg zeichnet sich offenbar eine Lösung ab: "Wir haben von Italien die Zusage, dass sie die Flüchtlinge zurücknehmen", sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums (BMI) der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe). Italien soll zuvor insgesamt 5.700 Flüchtlinge aus Nordafrika mit je 500 Euro und befristeten Reisedokumenten ausgestattet hab

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