Der Bombenanschlag auf einen Busbahnhof in der Jerusalemer Innenstadt droht die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern weiter zu verschärfen. Der israelische Innenminister Eli Jischai hat nach dem Anschlag, bei dem am Mittwoch über 30 Menschen verletzt und eine Frau getötet wurden, "Aktionen gegen den Terror" gefordert. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte zudem eine "harte Antwort" auf das Attentat an. Bisher ha
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat den Bombenanschlag in Jerusalem scharf verurteilt. "Diesen perfiden Anschlag verurteile ich auf das Schärfste", so der Minister und fügte hinzu, dass es für solche Taten keine Rechtfertigung gebe. Weiterhin drückte Westerwelle den Menschen in Jerusalem sein "tiefstes Mitgefühl" aus und wünschte den zahlreichen Verletzten eine "baldige Genesung". Bei dem Anschlag, der sich am Mittwoch
Nach dem Bombenanschlag in der Jerusalemer Innenstadt ist eine der Verletzten gestorben. Die Frau sei im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen, meldet der israelische Rundfunk. Bei der Explosion, die sich am Mittwoch in der Nähe des zentralen Busbahnhofs ereignete, sind mindestens 35 Menschen verletzt worden. Zuvor war von mindestens 25 Verletzten die Rede. Die Verletzten wurden in nahe gelegene Krankenhäuser eingeliefert. Bei der Explosion handelte es sich laut Regierungsangaben um e
In Jerusalem sind am Mittwoch bei einer Explosion in der Nähe des zentralen Busbahnhofs nach letzten Angaben mindestens 25 Menschen verletzt worden. Das berichtet die israelische Zeitung "Haaretz" unter Berufung auf die örtliche Polizei. Vier Personen seien schwer verletzt worden, Berichte über Tote gibt es bislang aber nicht. Die Verletzten wurden in nahe gelegene Krankenhäuser eingeliefert. Laut dem Bericht war neben zwei Bussen offenbar ein Sprengsatz explodiert.
In einem öffentlichen Bus in Jerusalem ist es am Mittwoch zu einer Explosion gekommen. Der Vorfall ereignete sich gegenüber dem zentralen Busbahnhof, berichtet die israelische Zeitung "Haaretz". Bei der Explosion seien mindestens 25 Menschen verletzt worden, die in nahe gelegene Krankenhäuser eingeliefert wurden. Bisher ist nicht klar, ob es sich um einen Selbstmordanschlag handelt. Die israelischen Sicherheitskräfte riegelten zunächst die Eingänge der Sta
Die Arabische Liga hat die Luftangriffe Israels auf Ziele im Gaza-Streifen verurteilt und die internationale Gemeinschaft angerufen, die Attacken zu unterbinden. "Der palästinensische Fall und die Menschenrechte haben höchste Priorität für alle arabischen Staaten und die Arabische Liga bis zur Gründung eines unabhängigen Palästinenserstaates in den Grenzen von 1967 mit der Hauptstadt Jerusalem", hieß es in einer Stellungnahme der Liga vom Dienst
Der ehemalige israelische Präsident Mosche Katsav ist wegen Vergewaltigung zu sieben Jahren Haft und zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Das teilte das Bezirksgericht von Tel Aviv am Dienstag mit. Katsav war bereits Ende Dezember der zweifachen Vergewaltigung und sexuellen Nötigung schuldig gesprochen worden. Dem 65-Jährigen wurde unter anderem vorgeworfen, in seiner Zeit als Tourismusminister (1996 bis 1999) eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. Der Prozess lief
In Gaza haben am Sonntag tausende palästinensische Studenten gegen die interne Spaltung der Palästinenser in Hamas und Fatah demonstriert. Die friedlichen Demonstranten führten Medienberichten zufolge Banner mit Aufschriften wie "Die Menschen wollen ein Ende der Spaltung" oder "Fatah und Hamas Hand in Hand". Die Demonstranten versammelten sich auf dem Campus der al-Azhar Universität. Angaben von Demonstranten zufolge umstellten Dutzende Polizisten den Plat
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat am Donnerstag die Pläne für ein neues Atomkraftwerk endgültig verworfen. Wie der israelische Rundfunk unter Berufung auf einen hohen Regierungsbeamten berichtete, ist die atomare Katastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima-I maßgeblich für die Entscheidung. Die Pläne für das Kernkraftwerk waren bisher nicht öffentlich bekannt. Stattdessen prägt nun der Beginn einer Debatte um die Sicherhei
Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas hat angekündigt, dass er bereit sei erstmals seit mehr als drei Jahren wieder in den Gaza-Streifen zu reisen, um mit der dort regierenden Hamas zu verhandeln und eine Regierung der nationalen Einheit zu bilden. Das berichtet die Zeitung "Washington Post". Abbas reagiert damit auf die immer stärker werdenden Proteste der palästinensischen Bevölkerung, die eine Rückkehr zur nationalen Einheit fordert. So protestierte