Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat mit Blick auf den israelischen Holocaust-Gedenktag vor Hass gegen Israel gewarnt. "Hass auf Juden und die Ablehnung ihrer Existenz haben sich in Hass auf den jüdischen Staat verwandelt", sagte Netanjahu am Sonntag. Dies berichtet die israelische Zeitung "Haaretz". "Die wichtige Frage, die heute gestellt werden muss ist: Haben wir die Lehren aus dem Holocaust gezogen? Und zu unserem großen Bedauern ist die
Der palästinensische Premierminister Salam Fayyad hat Interventionen gegen Israel gefordert, nachdem das Land seine Zahlungen an die Palästinenser in Folge der Vereinigung von Fatah und Hamas gestoppt hat. Dies berichtet die israelische Zeitung "Haaretz". Die Palästinensische Autonomiebehörde bat ausländische Mächte darum, Israel daran zu hindern, die Geldtransfers zu blockieren, die bis zu 70 Prozent der palästinensischen Einkünfte ausmachen. &q
Die Deutsche-Bahn-Projektentwicklungstochter DB International (DBI) beugt sich dem politischen Druck und zieht sich aus dem Neubauprojekt Tel Aviv–Jerusalem zurück. Das berichtet der "Spiegel". Die geplante Eisenbahnverbindung soll spätestens im Jahr 2017 beide Großstädte in nur 28 Minuten miteinander verbinden. Das 1,2-Milliarden-Euro-Vorhaben der israelischen Staatsbahn ist brisant, weil die Strecke sechs Kilometer weit durch das palästinensische Westjordanl
Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak hat die Anerkennung Israels durch die Hamas gefordert. In einem Gespräch mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Samstag sagte Barak, die Welt dürfe eine gemeinsame Regierung der Fatah und der Hamas nur unterstützen, wenn diese die Bedingungen des Nahostquartetts akzeptierten. Dazu gehörten die Anerkennung Israels, die Abkehr vom Terrorismus und die Zustimmung zu allen vorangegangenen Abkommen mit Israel, so Barak. Diese Pun
Die verfeindeten Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas haben sich darauf geeinigt, eine gemeinsame Übergangsregierung für den Gazastreifen und das Westjordanland bilden. Medienberichten aus Kairo zufolge sollen innerhalb eines Jahres Wahlen abgehalten werden. Die überraschende Einigung sei auf Vermittlung Ägyptens zustande gekommen. Das Abkommen solle auch Fragen zum Grenzverlauf, der Sicherheit und Wahlen in den Palästinensergebieten mit einbeziehen. Die Bezi
Im Westjordanland ist es nach dem Tod eines Israelis am Sonntag zu Auseinandersetzungen zwischen israelischen Jugendlichen und Palästinensern gekommen. Wie die israelische Zeitung "Haaretz" berichtet, hätten dutzende maskierter Jugendlicher Steine auf das palästinensische Dorf Hawara geworfen und versucht, Häuser in Brand zu setzen. Auslöser dieser Ausschreitungen war der Tod eines 25-jährigen Israelis wenige Stunden zuvor. Palästinensische Sicherheit
Sowohl die israelische Regierung als auch die Führung der Hamas im Gaza-Streifen haben ihre Bereitschaft zu einer Waffenruhe signalisiert, wenn die jeweils andere Seite diese ebenfalls einhalten würde. Der israelische Außenminister Ehud Barak sagte dem Sender "Israel Radio", die Hamas sei in den vergangenen Tagen hart getroffen worden. "Wenn sie damit aufhören, unsere Dörfer zu beschießen, werden wir das Feuer einstellen", so Barak. Der stellve
Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, hat Israel am Donnerstag erneut dazu aufgefordert, den Bau jüdischer Siedlungen einzustellen. Abbas hofft Medienberichten zufolge auf die Fortsetzung der Friedensgespräche, welche im September 2010 aufgrund des israelischen Siedlungsbaus im Westjordanland eingestellt worden sind. Darüber hinaus zeigte sich Abbas optimistisch bezüglich einer Lösung des Konfliktes mit Israel. Während ei
Bei einem israelischen Luftangriff auf den Gazastreifen sind am Sonntag mindestens zwei Palästinenser getötet worden, ein weiterer wurde verletzt. Die israelische Luftwaffe habe Ziele östlich des Flüchtlingslagers Jabalya im Norden des Gaza-Streifens attackiert, sagte ein Sprecher der palästinensischen Rettungsdienste. Erst kurz zuvor hatten sich einflussreiche Palästinensergruppen im Gazastreifen für eine neue Waffenruhe mit Israel ausgesprochen. Der Gazastrei
Israel hat am Donnerstag Ziele im Gazastreifen bombardiert und damit auf den Terroranschlag auf einen Jerusalemer Bus am Mittwoch reagiert. Kampfflugzeuge versuchten vor allem, Schmugglertunnel zwischen dem Gazastreifen und Ägypten zu treffen und Ausbildungslager der in Gaza regierenden Hamas zu zerstören, teilte die israelische Armee mit. Es soll aber auch ein Trafo getroffen worden sein, was zu Stromausfällen führte. Die israelische Regierung gab der Hamas die Schuld an der