Der frühere Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, Jürgen Stark, kritisiert die Notenbank-Hilfen zur Sanierung irischer Banken als Verstoß gegen das Mandat der EZB. "Die irische Zentralbank gewährt zwar keine rechtlich zweifelhafte Notfall-Liquidität mehr, hält aber die in Staatsanleihen umgewandelten Schuldscheine, womit eine Staatsfinanzierung durch die Notenbank erfolgt. Dies ist nach Artikel 123 des EU-Vertrages verboten", schreibt Stark in
Die Krisenländer Irland und Portugal spekulieren darauf, dass ihnen die Europäische Zentralbank (EZB) bei der Rückkehr an den Kapitalmarkt den Weg ebnet. Nach Informationen des "Handelsblatts" fordern beide Länder weitreichendere Unterstützung als bislang bekannt. Die portugiesische Regierung wolle, dass das Land vorsorglich für das EZB-Anleihekaufprogramm (OMT) freigeschaltet werde, sagten mehrere an den Gesprächen beteiligte Personen. Das könnt
Irland und Portugal suchen in Europa Hilfe, um möglichst schnell an den Kapitalmarkt zurückgehen zu können. Beide Länder hoffen nach Informationen der "Welt" aus ranghohen Regierungskreisen darauf, dass sie die Europäische Zentralbank (EZB) über ihr Anleihenkauf-Programm OMT bei der Emission eigener Staatspapiere unterstützen könnte. Portugal dringt außerdem auf eine spätere Rückzahlung der Hilfskredite aus dem Euro-Rettungsfonds
Unterkünfte am Stadtrand von Dublin bereits ab 67 Euro pro Nacht / Cork preiswerte Alternative zur Hauptstadt / Günstige Direktflüge nach Dublin ab Berlin-Schönefeld und Düsseldorf
Finanzhilfen für die Euro-Staaten Irland und Zypern darf es nach Ansicht der Grünen nur geben, wenn beide Staaten zu grundlegenden Reformen ihrer Steuer- und Bankensysteme bereit sind. "In den Beratungen um Hilfspakete gehört die ruinöse Standortpolitik Zyperns ebenso auf den Verhandlungstisch wie die Steuerpraxis Irlands", sagte Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin der "Welt" (Dienstag, 8. Januar). Im Falle Zypern bezog er sich damit auf Vorw&uum
Zum Beginn der irischen EU-Ratspräsidentschaft hat der stellvertretende irische Ministerpräsident Eamon Gilmore Stabilität, Arbeitsplätze und Wachstum als die vorrangigen Themen für die kommenden sechs Monate bezeichnet. In einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) vom 2. Januar schrieb Gilmore, Ziel sei, Voraussetzungen für einen nachhaltigen Aufschwung zu schaffen. Gilmore, der auch Außenminister und Handelsminister ist, empfiehlt de
Richard Bruton, Irlands Superminister für Arbeitsplätze, Unternehmen und Innovation, appelliert im Gespräch mit der "Welt" an die Euro-Partner, die Bedingungen von Hilfskrediten für das Land zu lockern. "Unsere enorme Verschuldung hängt wie eine düstere Wolke über einer ansonsten recht günstigen Entwicklung. Das ist eine gewaltige Bürde, die auf unserer Volkswirtschaft lastet", sagte Burton der "Welt". Die irische Regieru
Der irische Zentralbankgouverneur Patrick Honohan fordert bei der Bewältigung der hohen Bankenaltlasten seines Landes einen Zahlungsaufschub. "Wir brauchen mehr Zeit", sagte Honohan in einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ/Samstagausgabe). Die irische Regierung soll in den kommenden zehn Jahren in Raten Nothilfen der Zentralbank von rund 31 Milliarden Euro zurückbezahlen. Diese Belastungen kämen jedoch "zum falschen Zeitpunkt", sagte