Bei den Präsidentschaftswahlen im Iran zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Der Chef des Wächterrates, Ayatollah Ahmad Jannati, zeigte sich überwältigt von der hohen Wahlbeteiligung. Rund 50,5 Millionen Iraner sind am Freitag zum Urnengang aufgerufen und sollen einen Nachfolger des scheidenden Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad wählen. Die iranische Verfassung schließt eine erneute Kandidatur von Ahmadinedschad aus. Insgesamt sind noch sechs Kandidaten i
Der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi warnt die Kriegsparteien in Syrien vor weiteren Chemiewaffen-Einsätzen. Iran sei im Krieg mit Irak selbst mit Giftgas angegriffen worden, so Salehi in einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel": "Wir verdammen Chemiewaffen." Auf die Frage, ob Teheran auch das befreundete syrische Regime von Baschar al-Assad fallenlassen würde, sollte es Giftgas benutzen, sagte Salehi: "Wir sind entschieden geg
Kurz vor Ablauf der Frist hat sich auch der frühere iranische Staatschef Rafsandschani für die Präsidentenwahl am 14. Juni beworben. Der 78-jährige Rafsandschani war zwischen 1989 und 1997 schon einmal Präsident und gilt als vergleichsweise moderat. In den letzten Jahren hatte er immer wieder mit Kritik an Ahmadinedschad von sich Reden gemacht und gilt als Oppositionsführer. Insgesamt haben sich 400 Kandidaten beworben, die allerdings noch vom "Wächterrat&
Nach Erkenntnissen des Bundesnachrichtendiensts (BND) hat der Iran noch nicht entschieden, ob er sich tatsächlich in den Besitz von Atomwaffen bringen will. BND-Präsident Gerhard Schindler sagte in einem Interview mit "Bild am Sonntag": "Die Entscheidung, ob eine Atomwaffe gebaut wird, wird der Iran vermutlich erst treffen, wenn er die notwendige Fähigkeit erreicht hat." Schindler geht davon aus, dass die letzte Entscheidung über den Bombenbau bei dem geis
Das Assad-Regime in Syrien wird vom Iran kontinuierlich militärisch unterstützt: Lieferungen des Mullah-Regimes finden "quasi täglich" statt, wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet. Die Lieferungen erfolgten über den Irak durch Flüge in Fracht- und Passagiermaschinen und teilweise in Lkws auf dem Landweg. Geliefert würden vor allem Munition, darunter solche für Mörser, und auch Ha
Die 5+1 Gruppe, die aus den UN-Vetomächten und Deutschland besteht, und der Iran haben sich auf weitere Gespräche zum umstrittenen Atomprogramm Teherans geeinigt. Neben einem Treffen auf Expertenebene am 17. und 18. März in Istanbul seien neue Gespräche am 5. und 6. April in Almaty geplant, wie Vertreter beider Seiten am Mittwoch bestätigten. "Ich freue mich sagen zu können, dass das Ergebnis des Treffens positiv war, dass der richtige Weg eingeschlagen wurde u
Der Iran wird nach den Worten seines Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad im Atomstreit mit dem Westen keine Zugeständnisse machen. "Der Iran ist heute ein Land mit nuklearem Know-how, ob es der Westen mag oder nicht", sagte der iranische Präsident am Sonntag bei einer Kundgebung in Teheran. Die Feinde seines Landes sollten wissen, dass Druck und Einschüchterung keinen Erfolg haben werden, betonte Ahmadinedschad bei der Kundgebung zum 34. Jahrestag der Islamischen Revo
Iran hat lange geleugnet, dass die Sanktionen gegen das Land seine Wirtschaft mächtig belasten. Jetzt räumt Außenminister Ali Akbar Salehi erstmals ein, dass die Zwangsmaßnahmen im Atomstreit schwere Folgen für das Land haben. "Die Sanktionen treffen unsere Wirtschaft, das kann niemand bestreiten", sagte Salehi dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Salehi gab dabei zu, durch den Druck des Westens leide sein Land erheblich unter Devisenmangel und an
Der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi hat sich im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe) zu direkten Gesprächen mit den USA bereit erklärt. "Wir haben keine Einwände dagegen, über begrenzte Themen, in diesem Fall über das Nukleardossier, bilateral zu verhandeln" sagte er am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. Zuvor hatte US-Vizepräsident Joe Biden ein entsprechende Angebot der USA bekräftigt. Sa
Der Iran ist nach Angaben seines Außenministers zu Verhandlungen mit den USA über sein umstrittenes Atomprogramm bereit. "Wenn es auf der anderen Seite eine ehrliche Absicht zu Verhandlungen gibt, werden wir das ernsthaft berücksichtigen", sagte Ali-Akbar Salehi am Sonntag bei der Münchener Sicherheitskonferenz. Die Gespräche mit der Sechsergruppe, bestehend aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China, Russland und den USA, sollten laut Salehi am