Der Iran will bei einem US-Militäreinsatz gegen Syrien offenbar Einrichtungen der Vereinigten Staaten im Irak angreifen. Als mögliches Ziel der iranischen Angriffe gelte die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad, heißt es in einem Bericht des "Wall Street Journal". Demnach sollen US-Geheimdienste einen Befehl des Kommandeurs der Al-Quds-Spezialeinheit, General Ghasem Sulaimani, abgefangen haben, der an schiitische Milizen im Irak gerichtet gewesen sei. Die Mi
Der Iran hat Medienberichte dementiert, nach denen der syrische Präsident Baschar al-Assad mit seiner Familie und hochrangigen Regierungsbeamten in die iranische Hauptstadt Teheran geflohen sei. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte am Mittwoch, Berichte über eine Flucht Assads seien "lächerlich", wie der iranische Auslandsfernsehsender Press TV berichtet. Zuvor hatten ägyptische und iranische Medien berichtet, Assad habe Syrien per Flugzeug verl
Die USA haben mit Zurückhaltung auf die jüngsten Äußerungen des neuen iranischen Präsidenten Rohani reagiert. Mit Rohani an der Spitze habe der Iran die Chance, in Sachen Nuklearstreit voranzugehen, hieß es reserviert aus dem US-Außenministerium. Es gebe eine Art Bringschuld des Irans. Das Land müsse zunächst mit glaubwürdigen Aktionen für Vertrauen sorgen. Rohani hatte einen Willen zur Einigung im Atomstreit in Aussicht gestellt. Gleichz
Irans neuer Präsident Hassan Rohani hat nach seiner Vereidigung den Westen aufgefordert, die wegen des umstrittenen Atomprogramms verhängten Sanktionen aufzuheben. Der Schlüssel zur Lösung der Probleme liege aber im gegenseitigen Respekt, sagte Rohani am Sonntag vor dem Parlament in Teheran. "Das Land muss den radikalen Kurs vermeiden und einen moderaten einschlagen, denn nur ein moderater Kurs führt uns zu Wohlstand und Fortschritt." Skeptische Stimmen zu den
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu warnt den Westen, sich vom neuen iranischen Präsidenten Hassan Rohani nicht täuschen zu lassen. "Man darf dem Iran nicht erlauben, dieses Spiel zu spielen", sagte Netanjahu der "Welt am Sonntag". Im Interview kündigt er zudem an, dass nicht mehr viel Zeit bleibe, bevor Israel sich gezwungen sähe, selbst gegen das Atomprogramm vorzugehen. Rohani habe sich in der Vergangenheit gebrüstet, den Westen getäusch
Die Wahl von Hassan Rohani zum iranischen Präsidenten kann nach Auffassung von Philipp Mißfelder (CDU) ein Zeichen der Hoffnung sein. "Die Aussage des neuen iranischen Präsidenten Hassan Rohani, seine Wahl sei ein Sieg der Mäßigung über den Extremismus, gibt Anlass zur Hoffnung", sagte der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am Montag in Berlin. Mißfelder erhofft sich von der Wahl Rohanis eine Entspannung im Konflikt mit I
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat erklärt, dass der neue Präsident des Iran, Hassan Rohani, eine große Verantwortung innehabe. "Die Wählerinnen und Wähler in Iran haben am 14.6. in großer Klarheit ihre Stimme für Hassan Rohani abgegeben. Hassan Rohani hat damit ein klares Mandat und eine große Verantwortung gegenüber den Menschen in Iran, die ihm ihr Vertrauen geschenkt haben, und vor der Welt", sagte Westerwelle am So
Der als vergleichsweise gemäßigt geltende Hassan Rohani hat die Präsidentschaftswahlen im Iran offenbar schon im ersten Wahlgang gewonnen. Nach offiziellen Angaben stimmten 50,71 Prozent der Wähler für den 64-Jährigen, insgesamt bekam er rund 18,6 Millionen Stimmen, teilte das iranische Innenministerium mit. Die Wahlbeteiligung soll bei 72,7 Prozent gelegen haben, die zweitmeisten Stimmen bekam demnach der Oberbürgermeister von Teheran, Mohammad Ghalibaf mit 1
Der aus dem Iran stammende FDP-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der deutsch-iranischen Parlamentariergruppe, Bijan Djir-Sarai, ist von dem möglichen künftigen iranischen Präsidenten, Hassan Rohani, nicht begeistert. "Mit dem Begriff `Reformer` würde ich sehr vorsichtig umgehen, das muss er noch beweisen", sagte Djir-Sarai am Samstag dem "Deutschlandfunk". "Unter den Kandidaten, die der Wächterrat zugelassen hat, ist er derjenige, wo man sagt
Bei der Präsidentenwahl im Iran liegt der moderate Geistliche Hassan Rohani nach ersten Ergebnissen weit vor seinen Konkurrenten. Wie das iranische Innenministerium am Samstag in Teheran mitteilte, kommt der Kandidat des Reformlagers nach Auszählung von 18 Prozent der Stimmen auf rund 52 Prozent. Auf Platz zwei folgt mit deutlichem Abstand der Bürgermeister von Teheran, Mohammed-Bagher Ghalibaf, der auf rund 17 Prozent kommt. Hardliner Said Dschalili folgt mit knapp 13 Prozent an