US-Außenminister Kerry zu Atomgesprächen in Genf eingetroffen

US-Außenminister John Kerry ist zu den Atomgesprächen mit dem Iran in Genf eingetroffen. Sein Ziel sei es, dabei zu helfen, die bestehenden Differenzen zu minimieren und damit zu einer baldigen Einigung beizutragen, so eine Sprecherin des Ministeriums. Bereits am Freitag war der russische Außenminister Sergej Lawrow in Genf eingetroffen. Für Samstag wird außerdem die Anreise der anderen drei Außenminister der UN-Vetomächte, Großbritannien, Frankreich

Westerwelle: Wichtige Fortschritte bei Atom-Verhandlungen möglich

Laut Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sind bei den am heutigen Mittwoch in Genf beginnenden Atomgesprächen zwischen den fünf UN-Vetomächten und Deutschland sowie dem Iran wichtige Fortschritte möglich. "Die letzte Runde der Atom-Verhandlungen mit Iran hat gezeigt, dass eine diplomatische Lösung des Konflikts möglich ist", sagte Westerwelle in Berlin. "Es kann uns gelingen, in den heute in Genf beginnenden Gesprächen wichtige Fort

Atom-Verhandlungen: Obama dämpft Hoffnung auf rasche Einigung mit Iran

US-Präsident Barack Obama hat die Hoffnung auf eine rasche Einigung mit dem Iran in den neuerlichen Atomgesprächen in Genf gedämpft. "Ich weiß nicht, ob wir diese oder nächste Woche eine Einigung erzielen werden", sagte Obama bei einer Veranstaltung des "Wall Street Journal" in Washington. Zugleich warb der US-Präsident dafür, dass eine etwaige Einigung mit Teheran auch von skeptischen Verbündeten der Vereinigten Staaten wie Israel akz

Israels Ministerpräsident trommelt weiter gegen den Iran

Unmittelbar vor den anstehenden Atom-Verhandlungen mit dem Iran in Genf hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Bundesregierung vor einem naiven Umgang mit dem iranischen Regime gewarnt. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe). Er hoffe, der Westen würde sich gegenüber dem iranischen Regime nicht naiv zeigen. "Ich hoffe, man durchschaut, dass sich das iranische Regime nicht geändert hat", so Netanjahu im "Bild"-Interview.

London und Teheran nehmen wieder diplomatische Kontakte auf

Zwei Jahre nach dem Abbruch aller direkten diplomatischen Beziehungen haben Großbritannien und der Iran eine Wiederannäherung vereinbart. Beide Staaten benannten Gesandte, die sie beim jeweilig anderen vertreten sollen. Dies kann als Vorstufe zum Austausch von Botschaftern betrachtet werden, zunächst sollen wechselseitig die diplomatischen Gebäude inspiziert werden. Die britische Botschaft im Iran war 2011 geschlossen worden, nachdem Demonstranten das Botschaftsgebäude

Iran und IAEA vereinbaren Fahrplan im Atomstreit

Der Iran und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) haben nach iranischen Angaben eine neue Abmachung unterzeichnet, die als Fahrplan im Atomstreit fungieren soll. IAEA-Generaldirektor Yukiya Amano und der Chef der iranischen Atombehörde, Ali Akbar Salehi, unterzeichneten die Vereinbarung am Montag in Teheran. Unter anderem soll die Abmachung als Fahrplan für die weitere Zusammenarbeit dienen, wie Salehi gegenüber PressTV sagte. Es soll demnach auch um Inspektionen von

Atom-Gespräche mit dem Iran werden vertagt

Die Atom-Gespräche mit dem Iran sind am Samstagabend in Genf ohne eine greifbare Einigung zu Ende gegangen. Das sagte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton nach den Gesprächen. Am 20. November sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden. Zuvor waren die Außenminister aller an den Gesprächen beteiligten Länder angereist, was als gutes Zeichen gewertet wurde. Der französische Außenminister Laurent Fabius sagte, es gebe noch viele offene Fragen. Bundesa

Westerwelle: Atomgespräche „nahe dran“ an vernünftiger Lösung

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich in den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm optimistisch über den angestrebten Beschluss geäußert: "Es gab in den vergangenen Jahren mehrmals Momente, in denen alles auf der Kippe stand. Jetzt sind wir so nahe dran an einer vernünftigen Lösung wie seit vielen Jahren nicht mehr", sagte Westerwelle der "Welt am Sonntag". Er hoffe, dass man einen Weg zu Vereinbarungen über das irani

Avi Primor: Lockerung der Iran-Sanktionen wäre ein Fehler

Der frühere Botschafter Israels in Deutschland, Avi Primor, hat sich gegen eine Lockerung der Sanktionen gegen Iran im Atomstreit ausgesprochen. "Weil wir gehen davon aus, dass die Iraner nachgeben, wenn sie überhaupt nachgeben, wenn das nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, nur weil sie unter Druck der Sanktionen tatsächlich sehr bitter leiden", so Primor in einem Interview mit dem "Deutschlandfunk" am Samstag. Der neue Präsident Rohani müsse etwas vor

Fortschritte bei Atomgesprächen mit dem Iran

Bei den Gesprächen über das iranische Atomprogramm in Genf zeichnet sich ein Kompromiss ab. "Wir arbeiten hart", sagte US-Außenminister John Kerry am Freitagabend nach einer fünfstündigen Verhandlungsrunde mit iranischen Amtskollegen Mohammed Dschwad Sarif. Eine Einigung sei jedoch noch nicht erzielt worden. Beide Minister bezeichneten die Gespräche als positiv, nannten jedoch keine Einzelheiten. Mittlerweile ist auch der russische Außenminister Law

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