-Finanzabwicklung bleibt größte Herausforderung im Irangeschäft-
Die Deutsch-Iranische Handelskammer e.V. in Hamburg meldet einen stürmischen Anstieg des Handels mit Iran im Jahr 2014. Unbeachtlich der bestehenden Sanktionen gegen das Land stiegen die deutschen Exporte nach Iran von Januar bis September 2014 um 36%. Insgesamt exportierten Deutsche Unternehmen in diesem Zeitraum Waren und Dienstleistungen im Gesamtwert von knapp 1,8 Mrd. Euro in den Iran
Dallas, 05.02.2014. Im Kern des Konflikts steht der Verdacht des Westens, dass der Iran heimlich am Bau von Atomwaffen arbeitet. Die Führung in Teheran hat dies stets bestritten. Das Atomprogramm dient nach ihrer Darstellung rein zivilen Zwecken.
Laut Präsident Hassan Rohani strebt der Iran nach Jahrzehnten der Konfrontation eine umfassende Normalisierung der Beziehungen zum Westen an. Im Januar soll mit westlichen Konzernen die Zukunft der iranischen Ölförderung verhandelt
Manfred Klose nimmt sich in seinem Buch "Wider das Vergessen" nicht nur der immer wieder aufkochenden Holocaust-Debatte an, sondern bezieht konsequent Stellung gegen das Vergessen.
Der FDP-Ehrenvorsitzende Hans-Dietrich Genscher spricht der Atomvereinbarung mit dem Iran eine weittragende Bedeutung zu. "Das heißt nicht, dass der Konflikt um das iranische Atomprogramm gelöst ist, aber es bedeutet: die Lage ist entkrampft, eine Lösung ist möglich geworden", schreibt Genscher in einem Gastbeitrag für die "Mitteldeutsche Zeitung". Welche Motive Hassan Rohani, den neuen Präsidenten in Teheran, bewegten, stehe nicht zur Debatte,
Der langjährige Botschafter Israels in Deutschland, Avi Primor, hat das Genfer Atom-Abkommen zwischen dem Iran und den fünf UN-Vetomächten sowie Deutschland gegen Kritik verteidigt. "Ich halte das für richtig und vernünftig", sagte Primor dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstagsausgabe). Er ergänzte: "Das Abkommen wird funktionieren, wenn der Iran davon ausgehen muss, dass die Großmächte die Sanktionen sofort wieder verschä
Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, hat mit Blick auf die Vereinbarung mit dem Iran vor zu großer Euphorie gewarnt. Bei aller Wertschätzung für den Erfolg der Diplomatie bleibe er skeptisch. "Zum einen sind sich die Verhandlungspartner offenbar schon jetzt über einzelne Formulierungen und den Inhalt der Vereinbarung nicht einig. Zum anderen hat die Vergangenheit gezeigt, dass Teheran schon oft vieles zugesagt hat, was dann aber nich
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sieht den in Genf vereinbarten Atom-Kompromiss mit dem Iran als "Wendepunkt". "Wir sind unserem Ziel, eine atomare Bewaffnung Irans zu verhindern, einen entscheidenden Schritt näher gekommen", erklärte Westerwelle am frühen Sonntagmorgen. "Nach zehn Jahren der Verhandlungen, auch des Stillstands und der Konfrontation", sei "erstmals eine politische Einigung über erste substanzielle Schritte e
US-Präsident Barack Obama hat den Atom-Kompromiss mit dem Iran als einen "neuen Weg in eine friedlichere Zukunft" bezeichnet. Das sagte er am Samstagabend (Ortszeit) in einer ersten Stellungnahme im Weißen Haus in Washington. Zuvor waren die Gespräche zwischen den UN-Vetomächten, Deutschland und dem Iran in der Nacht in Genf zu Ende gegangen. Der gefundene Kompromiss sei jedoch nur "ein erster Schritt", so Obama. Teile des iranischen Atomprogramms wü
Nach Berichten über eine Einigung im Atom-Streit mit dem Iran sind erste Details bekannt geworden. Nach Informationen der "New York Times" soll das Atomprogramm des Iran sechs Monate lang angehalten werden. In diesem Zeitraum solle weiter auf internationaler Ebene verhandelt werden, um eine noch weitergehende Übereinkunft zu erzielen. Der iranische Außenminister bestätigte diese Details zunächst nicht, sagte aber in der Nacht in Genf, dass Bestandteil der &Uum
Bei den Atomgesprächen mit dem Iran hat es offenbar eine Einigung gegeben. Ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Ashton sowie Frankreichs Außenminister Laurent Fabius sagten in der Nacht auf Sonntag, die fünf UN-Vetomächte und Deutschland hätten mit der Regierung in Teheran bei den Gesprächen in Genf einen Kompromiss erzielt. Die genaue Formulierung der Vereinbarung wurde jedoch zunächst nicht bekannt. Israel hatte schon zuvor große Bedenken gegen