Iranische Behörden haben in der Nacht zum Dienstag zwischenzeitlich den Überflug von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Indien blockiert. Berichten zufolge musste die Regierungsmaschine "Konrad Adenauer" zunächst umdrehen und zwei Stunden über der Türkei kreisen, bevor nach Verhandlungen unter Vermittlung der Türkei die Genehmigung für den iranischen Luftraum erteilt wurde. Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind allerdings noch unklar.
Die Europäische Union (EU) plant, ihre Sanktionen gegen den Iran zu verschärfen. Hintergrund ist das umstrittene Atomprogramm des Irans. Betroffen seien mehrere Unternehmen, deren Guthaben eingefroren würden, wie EU-Diplomaten am Donnerstag mitteilten. Demnach solle die Entscheidung über eine Ausweitung der Sanktionen am Montag auf einem Treffen der EU-Außenminister getroffen werden. Die EU-Diplomaten sprachen davon, die bisherigen Sanktionen "deutlich" auszuw
Der erste Erdgasspeicher des Irans ist in Betrieb genommen worden. Wie der stellvertretende Ölminister Javad Owji am Sonntag sagte, ist der landesweit erste Erdgasspeicher in der zentralen Provinz Qom in Betrieb genommen worden. In dem Untergrundspeicher können nach Angaben von Owji pro Jahr 3,3 Milliarden Kubikmeter gespeichert werden. Der Iran hat Schätzungen zufolge nach Russland die zweitgrößten Erdgasvorkommen der Welt. Allerdings hatte der Iran in den vergangenen
Nordkorea und der Iran sollen regelmäßig Raketentechnologie ausgetauscht haben. Dies geht aus einem Report der Vereinten Nationen (UN) hervor. Medienberichten zufolge handle es sich hierbei um einen Verstoß gegen UN-Sanktionen, die beiden Ländern auferlegt wurden. Laut dem Report soll der illegale Handel mit Rüstungsgütern über ein nicht näher genanntes Drittland abgewickelt worden sein. Diplomatische Kreise sagten, dass es sich hierbei wohl um China han
Die Bundesregierung hat sich nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe) darauf geeinigt, Sanktionen der Europäischen Union gegen die in Hamburg ansässige Europäisch-Iranische Handelsbank (EIHB) mitzutragen. Eine entsprechende politische Entscheidung ist dem Vernehmen nach im Kreis der beteiligten Ressorts Wirtschaft, Finanzen und Auswärtiges bereits getroffen worden. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes wollte dies noch nicht bestät
Die Türkei und der Iran werden am kommenden Samstag den ersten Grenzübergang öffnen, um den bilateralen Handel voranzutreiben. Dies berichten lokale Medien am Donnerstag. Demnach sagte der Gouverneur der türkischen Provinz Van, Munir Karaloglu, er hoffe, dass weitere Grenzübergänge zwischen den beiden Ländern geöffnet werden. "Wir wollen mehr Zentren des grenzübergreifenden Handels schaffen", so der Gouverneur weiter. Bislang gebe es keinen
Der Iran nutzt Deutschland zunehmend als Marktplatz für die illegale Beschaffung von Hochtechnologie, um sein umstrittenes Raketen- und Atomprogramm zu verwirklichen. Nach einem Bericht der Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe (Donnerstagsausgabe) führen Sicherheitsbehörden bundesweit in mehr als 30 Fällen Ermittlungen gegen die Zulieferer. Paul Wamers, Chef des Zollkriminalamtes (ZKA), bestätigte: "Die Zahl der Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gege
Der iranische Verteidigungsminister Ahmad Vahidi hat Saudi Arabien für dessen militärische Intervention in Bahrain kritisiert, da dies Konsequenzen für die Stabilität der Region haben würde. "Militärische Maßnahmen wie diese, werden die Spannungen erhöhen und die Stabilität und die Sicherheit der Region unterminieren", sagte Vahidi Medienberichten zufolge am Dienstag. Iran hat den Abzug der in Bahrain stationierten Truppen gefordert, von de
Der Iran hat ein Geschwader von Kampfflugzeugen ins Leben gerufen. Wie ein iranischer Kommandeur am Samstag sagte, handle es sich um Flugzeuge des Typs "Thunderbolt". Dieser Flugzeug-Typ wird im Iran gebaut. Es sei den iranischen Experten gelungen, den Flugzeug-Typ nun in einer Massenproduktion zu bauen, sagte der stellvertretende Kommandeur der iranischen Luftwaffe Mohammad Alavi. Neben der Produktion von Kampfflugzeugen verfüge der Iran nun auch über ultra-schwere Bomben mi
Der Iran hat vor den Konsequenzen einer militärischen Intervention in Bahrain gewarnt. Bereits am Mittwoch wurde der iranische Botschafter aus Manama abgezogen. "Der Einmarsch von ausländischen Kräften in Bahrain wird die Situation in der Region nur zusätzlich verkomplizieren und es noch schwieriger machen, eine Lösung für die Krise im Land zu finden", sagte der iranische Parlamentssprecher Ali Larijani nach Angaben von "Press TV". Am Donnerstag