Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, hat den Stopp der geplanten Hinrichtung eines Minderjährigen im Iran gefordert. "Mit Entsetzen habe ich soeben davon erfahren, dass morgen früh ein minderjähriger Iraner, Alireza Molla-Soltani, öffentlich hingerichtet werden soll", erklärte Löning am Dienstag in einer Pressemitteilung des Auswärtigen Amtes. "Die öffentliche Hinrichtung von zum Tatzeitpunkt Minderjähr
Der Iran hat am Montag sein erstes Atomkraftwerk offiziell eingeweiht. Das AKW Buschehr im Süden des Landes soll iranischen Medienberichten zufolge zunächst mit 40 Prozent der möglichen Leistung eingespeist werden. Ab November werde dann die gesamte Kapazität von 1.000 Megawatt ausgeschöpft, hieß es. An der Einweihung nahmen iranische und russische Regierungsvertreter teil. Der Kernbrennstoff zum Betrieb des AKW stammt aus Russland, welches auch den Atommüll d
Der Iran ist zu Nuklear-Gesprächen mit den Weltmächten bereit. Dies sagte einem Bericht der halbamtlichen iranischen Nachrichtenagentur "Mehr" zufolge der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi am Sonntag. Wie der Iran bereits erwähnt hätte, sei er zu Gesprächen mit den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates und Deutschland bereit, sagte Salehi dem Bericht zufolge. Außerdem plane der Iran eine Zeremonie für den morgigen
Das erste iranische Atomkraftwerk nahe der Stadt Buschehr im Süden des Landes ist am Sonntag an das Stromnetz angeschlossen worden. Iranischen Medien zufolge werde die Leistung des Akw bis zum 12. September von aktuell rund 60 auf 400 Megawatt erhöht werden. Bereits am 25. August war die Anlage auf 40 Prozent der Leistung hochgefahren worden. Der Iran war aufgrund seines Atomprogramms international immer wieder in die Kritik geraten. Die Vereinten Nationen werfen der Regierung in Teher
Nordkorea hat seine Rüstungszusammenarbeit mit Iran nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochsausgabe) aus westlichen Geheimdienstkreisen seit Anfang des Jahres deutlich ausgeweitet. Demnach hat Pjöngjang dem Verteidigungsministerium in Teheran im Frühjahr ein hoch spezialisiertes Computerprogramm beschafft, mit dem sich Neutronenflüsse simulieren lassen. Solche Berechnungen sind für die Konstruktion von Reaktoren unerlässlich, aber auch
Das Atomkraftwerk in der iranischen Stadt Buschehr soll Ende August in Betrieb gehen. Dies teilte der Chef der iranischen Atomenergieorganisation, Fereydoon Abbasi, am Sonntag mit. Die Inbetriebnahme könne sich allerdings durch noch laufende Tests verzögern, da erst bei einem erfolgreichen Abschluss dieser die Atomanlage an das iranische Stromnetz angeschlossen werden kann. Abbasi sagte, dass das Atomkraftwerk in der ersten Phase der Inbetriebnahme 40 Prozent seiner maximalen Energieer
Das iranische Atomkraftwerk Buschehr wird laut Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad bis Ende dieses Jahres in vollem Umfang in Betrieb genommen. Wie er in einem Interview für den Fernsehsender "Russia Today" erklärte, gebe es zwischen seinem Land und dem russischen Staatsunternehmen Rosatom, das mit der Errichtung des Kraftwerks beauftragt war, keine finanziellen Probleme. Er versicherte zudem, dass es nicht zu Verzögerungen des Betriebsstarts kommen werde. Auf die
Im Iran nehmen die Überlegungen, ein "nationales Internet" einzuführen, offenbar konkrete Züge an. Nach Angaben der Regierung dient das Projekt der Abwehr von Internetangriffen von außen, dem Schutz vor "unmoralischen" Inhalten im World Wide Web sowie der besseren Verwaltung nationaler E-Mails und Sammlung von Informationen im Inland. Möglicherweise soll das neue Netz zunächst parallel zum internationalen Internet eingeführt werden und dies
Der Iran hat die USA und Israel beschuldigt, an der Erschießung eines iranischen Wissenschaftlers beteiligt gewesen zu sein. Der Sprecher des iranischen Parlaments, Ali Laridschani, bezeichnete die Erschießung des iranischen Wissenschaftlers, der am Samstag vor der Tür seines Hauses von einem vorbeifahrenden Motorrad aus erschossen worden war, als "US-zionistischen terroristischen Akt". "Der gestrige US-zionistische terroristische Akt, der gegen die Elite des Iran
In der iranischen Stadt Teheran soll es am Jahrestag der Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften gekommen sein. Nach Angaben der Opposition wurden mehrere Demonstranten festgenommen. Augenzeugen berichteten, Angehörige der Basidsch-Milizen seien mit Stöcken bewaffnet gewesen. Die Opposition hatte am Sonntag zum "stillen Protest" aufgerufen, dem offenbar eine große Menge gefolgt ist. Zur selben Zeit sei