Angesichts der jüngsten Angriffe auf die britische Botschaft in Teheran hat Großbritannien alle Mitarbeiter der iranischen Botschaft ausgewiesen. Wie Außenminister William Hague am Mittwoch mitteilte, seinen die Diplomaten aufgefordert das Land binnen 48 Stunden zu verlassen. Erst am Morgen hatte Großbritannien das gesamte Botschaftspersonal aus dem Iran abgezogen. Die Londoner Regierung verurteilte die Angriffe zutiefst. "Der Angriff auf die britische Botschaft in Te
Nach dem Sturm auf die britische Botschaft in Teheran will Großbritannien einem Medienbericht zufolge das gesamte Botschaftspersonal aus dem Iran abziehen. Das berichtet die BBC unter Berufung auf Diplomatenkreise. Rund 200 Demonstranten hatten am Dienstag die britische diplomatische Vertretung angegriffen. In Fernsehaufnahmen war zu sehen, wie die Botschaftsbesetzer die britische Flagge verbrannten und Scheiben zerstörten. Die Demonstranten wurden schließlich von iranischen Sic
In der iranischen Hauptstadt Teheran haben dutzende Demonstranten das Gelände der britischen Botschaft gestürmt. Medienberichten zufolge rissen die Protestler die britische Flagge herunter und ersetzten diese durch das iranische Banner. Zudem warfen sie Dokumente aus dem Fenster. Bei den Demonstranten soll es sich vor allem um Studenten handeln. Das iranische Parlament hatte erst kürzlich aufgrund neuer britischer Sanktionen im Atomstreit die Ausweisung des Londoner Botschafters b
Angesichts des Vorwurfs, das iranische Atomprogramm diene militärischen Zwecken, haben am Montag mehrere westliche Länder ihre Sanktionen gegen den Iran verschärft. Zunächst hatte Großbritannien am Nachmittag angekündigt, die Bankgeschäfte zwischen beiden Ländern komplett abzubrechen. Es werde vermutet, dass die Banken eine zentrale Rolle bei der Finanzierung des Atomprogramms spielten, hieß es zur Begründung. Wenig später verbot Kanada de
Das britische Finanzministerium hat am Montag alle Banken des Landes angewiesen, ihre Geschäfte mit iranischen Instituten zu beenden. Laut Finanzminister George Osborne sei dies das erste Mal, dass die britische Regierung die Kontakte mit dem gesamten Bankensystem eines Landes unterbreche. Die Entscheidung sei angesichts des in der vergangenen Woche veröffentlichten Berichts der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA gefällt worden. Darin waren Hinweise aufgeführt worde
Unmittelbar vor dem am heutigen Montag stattfindenden Treffen der EU-Außenminister zum Atomkonflikt mit dem Iran hat Schwedens Außenminister Carl Bildt dringend davor gewarnt, militärisch gegen Teheran vorzugehen. "Jeder Militärschlag wäre nicht nur für die gesamte Region gefährlich, sondern auch höchst kontraproduktiv, weil er den Iran sehr wahrscheinlich noch antreiben würde, Atomwaffen in seinen Besitz zu bringen", sagte Bildt der Tages
Auch bei neuen Belegen für einen Atomwaffenkurs des Iran sollte es nach Ansicht des führenden deutschen Sicherheitsexperten Wolfgang Ischinger unbedingt beim "Nein zu einem militärischen Eingreifen" bleiben. "Die Möglichkeiten, den Sanktionsdruck auf Teheran weiter zu erhöhen, sind noch lange nicht ausgeschöpft", sagte der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz im Gespräch mit der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). F
Nach Erkenntnissen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) soll der Iran bis 2010 an der Entwicklung von Atomwaffen gearbeitet haben. Der Behörde liegen Hinweisen vor, dass der Iran unter Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad bis zum vergangenen Jahr systematisch Experimente zur Entwicklung eines atomaren Sprengkopfes durchführte, heißt es in dem aktuellen Bericht der IAEA über den Iran. US-Medienberichten zufolge, könne der Iran innerhalb von einem halb
Frühere sowjetische Waffenspezialisten sollen den Iran beim Bau von Atomwaffen unterstützt haben. Das berichten internationale Medien am Montag kurz vor der Veröffentlichung des neuen Berichts der Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) zum iranischen Atomprogramm. Einem Bericht der "Washington Post" nach haben ehemalige sowjetische Wissenschaftler dem Iran geholfen, an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Einer der Spezialisten habe Teheran demnach üb