Ein ranghoher iranischer Politiker hat am Sonntag erneut mit der Schließung der Straße von Hormus gedroht, einer Meerenge, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean verbindet und als weltweit wichtigstes Nadelöhr für den Ölexport nach Japan, den USA und Westeuropa gilt. Hossein Ebrahimi, stellvertretender Kommissionsvorsitzender für nationale Sicherheit und Außenpolitik im iranischen Parlament, erklärte,
US-Präsident Barack Obama hat vom Iran die Rückgabe einer verlorenen Aufklärungsdrohne verlangt. "Wir haben sie zurückgefordert. Wir werden sehen, wie die Iraner antworten", erklärte Obama am Montag bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Die US-Regierung hatte bislang nicht offiziell bestätigt, dass eine Drohne vom Typ RQ-170 Sentinel im Iran verloren ging. Obama wollte auf der Pressekonferenz mit dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Ma
Der Iran hat den Abschuss einer unbemannten US-Drohne gemeldet. Wie die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Fars berichtet, habe das iranische Militär im Osten des Landes eine Drohne des Typs RQ-170 abgeschossen, nachdem diese den iranischen Luftraum verletzt hatte. Dem Bericht zufolge sei die Drohne nun im Besitz der iranischen Sicherheitskräfte. Die Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen hatten sich in den vergangenen Wochen zusehends verschärft. Am vergangenen Dienst
In Teheran haben Diplomaten aus mehr als 20 Ländern die britischen Vertretungen besucht. Das berichtet der "Deutschlandfunk" unter Berufung auf eigene Quellen. Die iranische Polizei wollte die Fahrzeug-Kolonne laut dem Bericht zunächst nicht einlassen, habe dann aber nachgegeben. Die Diplomaten fuhren sowohl zur britischen Botschaft im Stadtzentrum als auch zu einem weiteren Gelände im Norden von Teheran, das ebenfalls unter besonderem Schutz steht, berichtet der Sender
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Ruprecht Polenz (CDU), schließt einen Militärschlag gegen den Iran im Lichte der neuesten Ereignisse nicht aus. "Es kann nicht schaden, wenn der Iran in Unsicherheit über weitere Gegenmaßnahmen lebt", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung", fügte aber hinzu: "Es ist ein Unterschied, militärische Optionen nicht auszuschließen oder damit zu drohen. Damit drohen sollte ma
In der Auseinandersetzung um das iranische Atomprogramm hat die Europäische Union die Sanktionen gegen den Iran verschärft. Wie EU-Diplomaten am Rande eines Treffens der EU-Außenminister in Brüssel mitteilten, wurden 143 Unternehmen und 37 Personen mit Vermögenssperren und Einreiseverboten belegt. Insgesamt erhöhte sich die Zahl iranischen Firmen und Organisationen, die keine Geschäfte mehr in der EU machen dürfen, auf 433. Mit den Sanktionen soll das Nuk
Die Deutsche Polizeigewerkschaft hält es für ein realistisches Szenario, dass der Iran Anschläge in Deutschland nicht nur plant, sondern auch ausführen lässt. "Selbstverständlich ist denkbar, dass religiöse Eiferer oder die iranische Staatsführung selbst derartige Anschläge veranlassen oder durchführen wollen", sagte Verbandschef Rainer Wendt der Onlineausgabe des "Handelsblatts". Daher müssten die deutschen Sicherheitsbe
Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen wegen möglicher iranischer Anschlagspläne gegen US-Militärbasen in Deutschland aufgenommen. Das erklärte Generalbundesanwalt Harald Range am Donnerstag in Karlsruhe. Es bestünde demnach der Verdacht, dass der Iran bei einem Krieg unter Beteiligung des US-Militärs Stützpunkte der US-Armee auf deutschem Boden angreifen wolle. "Wir haben ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und führen operative Maßnahmen durc
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Ruprecht Polenz (CDU), hat den Iran wegen des jüngsten Sturms auf die britische Botschaft in Teheran scharf kritisiert. "Diese so genannte Demonstration hat nicht ohne Wissen und Wollen der iranischen Behörden stattfinden können", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung". "Und wir lassen uns vom Iran nicht auf der Nase herumtanzen." Der Rückzug britischer und deutscher Diplomaten aus
Nach Großbritannien hat nun auch Außenminister Guido Westerwelle den deutschen Botschafter aus dem Iran nach Berlin zurückgerufen. "In Anbetracht der gestrigen Ereignisse in Teheran hat Außenminister Westerwelle entschieden, dass der deutsche Botschafter zu Konsultationen nach Berlin zurückgerufen wird", erklärte das Auswärtige Amt am Mittwoch. Zuvor hatte London die Schließung seiner Botschaft in Teheran und die Ausweisung aller iranischen D