Der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Shimon Stein, hat Israel davor gewarnt, den Iran schon jetzt anzugreifen. In einem Gastbeitrag für die "Süddeutsche Zeitung" schrieb Stein, auch bei einem erfolgreichen Angriff werde es zu einer iranischen Gegenreaktion kommen. In diesem Fall brauche Israel die internationale politische und militärische Unterstützung. Diese sei aber "nach einem israelischen Alleingang zu diesem Zeitpunkt längst nicht
Christine Buchholz, Mitglied im Parteivorstand der Linkspartei, hat der US-Regierung vorgeworfen, dass es ihr in Syrien nicht um Demokratie, sondern um die Vorbereitung eines Angriffs gegen den Iran gehe. "Die Drohungen Panettas verdeutlichen, dass es der US-Regierung nicht um die Demokratie in Syrien geht, sondern um die Vorbereitung eines Angriffs gegen den Iran", erklärte Buchholz mit Blick auf Äußerungen von US-Verteidigungsminister Leon Panetta, der den Iran vor ei
Der Iran hat zur Lösung der Syrien-Krise vorgeschlagen, eine Kontaktgruppe zu bilden. Wie der iranische Außenminister Ali-Akbar Salehi am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Teheran erklärte, sollen zu der Kontaktgruppe "Vertreter neutraler Staaten gehören, die eine Methode zur Beilegung des Konflikts finden und die rivalisierenden Seiten zu einem Dialog bewegen". Beobachter zeigten sich unterdessen enttäuscht von der Syrien-Konferenz in Teheran, da auch d
Der Iran schickt über ein Netz von Tarnorganisationen systematisch Spezialkräfte nach Syrien. Das geht aus Informationen der oppositionellen iranischen Volksmudschaheddin hervor, die der Zeitung "Die Welt" vorliegen. Auch bei den kürzlich von Rebellen gefangen genommen 48 Iranern handele es sich um Angehörige der iranischen Revolutionsgarden. Dies hatte Teheran bisher bestritten. Nach Angaben der Volksmudschaheddin handelte es sich um einen Teil einer Gruppe von 150
Je mehr Rückschläge das syrische Regime einstecken muss, desto schwächer werde auch der Iran. Zu dieser Einschätzung kommt der ehemalige Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad, Efraim Halevy, im Interview mit dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Syrien sei für den Iran ein Schlüsselland im nördlichen Mittleren Osten: "Was in Syrien geschieht, ist für die Iraner eine ernsthafte Bedrohung". Teheran sei darauf angewiesen, dass das R
Die britische Bank Standard Chartered soll für den Iran Geldwäsche betrieben haben. Wie die New Yorker Finanzbehörde am Montag mitteilte, gehe es dabei um eine Summe von insgesamt rund 250 Milliarden US-Dollar. Die Standard Chartered Bank soll über knapp sieben Jahre hinweg etwa 60.000 Transaktionen mit staatlichen Banken im Iran und anderen iranischen Institutionen vertuscht haben. Wie die Behörde auf die angebliche Geldwäsche aufmerksam wurden, blieb zunächst
Der Iran hat einen erfolgreichen Raketentest verkündet. Wie der iranische Verteidigungsminister General Ahmad Wahidi am Samstag im iranischen Staatsfernsehen erklärte, habe das international in der Kritik stehende Land eine Rakete mit einer Reichweite von 300 Kilometern erfolgreich getestet. Bei der Rakete handelt es sich Wahidi zufolge um die vierte Generation der Fateh 110-Rakete, die sowohl Ziele an Land als auch zu Wasser bekämpfen könne. Weiterhin zeichne sich die Rakete
Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney würde einen Angriff Israels auf den Iran dulden. Sollte Israel Maßnahmen ergreifen müssen, um den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern, dann werde Romney diese Entscheidung respektieren, sagte der außenpolitische Berater des ehemaligen Gouverneurs von Massachusetts, Dan Senor. Romney befindet sich momentan im Rahmen einer Auslands-Reise in Israel. Dort erklärte er am Sonntag, dass er Verst&au
Der Iran fühlt sich durch die Präsenz von westlichen Kräften im Persischen Golf provoziert. Dies sagte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums gegenüber "Press TV". Unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Umstände sei "die Präsenz von ausländischen Kräften provokativ und werde als Bedrohung" für die gesamte Region verstanden, sagte der Sprecher. Niemandem sei mehr an der Sicherheit und Stabilität im Pers
Der Iran hat am Dienstag bei einer Militärübung mehrere Raketen getestet. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtet, hätten die Revolutionsgarden erfolgreich mehrere Raketentypen im Südosten des Landes gezündet. Darunter auch Raketen mit einer Reichweite bis 2.000 Kilometer, die eine Bedrohung für Israel und US-Militärbasen in der Region sein könnten. Das Manöver unmittelbar nach Inkrafttreten des EU-Öl-Embargos war angekündigt wo