ZdJ-Präsident Graumann fordert Abbruch der deutsch-iranischen Beziehungen

Dieter Graumann, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland (ZdJ), hat angesichts der Auseinandersetzung zwischen Israel und radikalen Palästinensern die Bundesrepublik aufgefordert, die diplomatischen Beziehungen zu Iran abzubrechen. "Die Hamas ist eine Terrorfiliale des iranischen Regimes", sagte er der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstags-Ausgabe). "Kanada hat die diplomatischen Beziehungen zu Teheran abgebrochen. Wie schön wäre es, w

Ölembargo gegen Iran: EU setzt Schweiz unter Druck

Die EU setzt die Schweiz unter Druck und fordert, dass sich die Eidgenossenschaft dem seit Juli gültigen Ölembargo gegen den Iran anschließt. "Wir haben unsere Schweizer Freunde aufgefordert, bei den Sanktionen gegen den Iran mit uns gleichzuziehen. Sie haben bereits einige Sanktionen eingeführt, aber noch nicht alle und wir hoffen, dass sie dies sehr bald tun werden", sagte ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton. Die Schweiz wolle selbst ents

Irans Außenminister warnt Westen vor Fehleinschätzung bei Syrien-Frage

Der iranische Außenminister und Vizepräsident Ali Akbar Salehi warnt den Westen vor einer folgenschweren Fehleinschätzung in der Syrien-Frage und bietet einen neuen Kompromiss im Atomkonflikt an. "Assad glaubt an seinen Sieg, er zeigte sich überzeugt, die Auseinandersetzung in Syrien militärisch gewinnen zu können", sagte Salehi dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" über seine Eindrücke aus einem langen Gespräch mit dem syrischen P

Währungsexperte rät Iran wegen Hyperinflation zu Währungsschnitt

Einer der weltweit führenden Währungsexperten sieht Iran in einer Hyperinflation gefangen – und rät dem Land zu einem währungspolitischen Neuanfang. "In Iran hat die Zentralbank die heimische Geldmenge stark steigen lassen", sagte Steve Hanke, ein Ökonomieprofessor von der Johns Hopkins, der "Welt am Sonntag". "Hyperinflationen sind aber immer auch das Ergebnis von Erwartungen. Im aktuellen Fall hat sich offenbar bei den Iranern die Erwartung geb

Ahmadinedschad verzichtet bei Rede vor UN-Vollversammlung auf antisemitische Ausfälle

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat am Mittwoch vor UN-Vollversammlung in New York eine vergleichsweise moderate Rede gehalten. Zwar warf er dem Westen und Israel vor, sein Land mit Atomwaffen zu bedrohen. Im Vergleich zu früheren Reden verzichtete Ahmadinedschad jedoch auf antisemitische Ausfälle oder eine Leugnung des Holocaust. Der iranische Präsident machte vielmehr allgemein "den Kapitalismus" und "bestimmte Nationen" für die Hochrüstu

Iran: 500 Demonstranten vor Schweizer Botschaft

Vor der Schweizer Botschaft in der iranischen Hauptstadt Teheran, die auch die Interessen der USA im Iran vertritt, haben sich rund 500 Demonstranten versammelt. Wie iranische Medien berichten, sollen die Demonstranten den Tod des Machers eines islamfeindlichen Films über den Propheten Mohammed fordern. Etwa 100 mit Helmen und Schildern ausgestattete Polizisten sollen demnach gegenwärtig die Zugangsstraße zur Schweizer Botschaft blockieren. In dem Film wird der Prophet unter ande

IAEA-Bericht: Iran hat Ausbau seiner Atomanlagen massiv beschleunigt

Der Iran hat den Ausbau seiner Atomanlagen einem Bericht der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) zufolge massiv beschleunigt. Die Urananreicherungsanlage in Fordo soll beträchtlich erweitert worden sein: Rund 2.000 Zentrifugen seien in der unterirdischen Anlage nahe der Stadt Ghom installiert worden. Im Mai dieses Jahres hätte es in Fordo lediglich rund 1.000 Zentrifugen gegeben, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht. Allerdings sollen lediglich 7

Ägyptischer Präsident Mursi brüskiert iranische Führung

Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi hat zur Eröffnung des Gipfels der blockfreien Staaten in Teheran der syrischen Opposition seine Unterstützung zugesichert und damit die iranische Führung brüskiert, die als einer der letzten Verbündeten der syrischen Regierung gilt. Es sei "eine moralische Pflicht sowie eine politische und strategische Notwendigkeit", die Revolution in Syrien zu fördern, so Mursi. Die syrische Führung um Präsident

Nahost-Experte Perthes: Iran-Besuch von Ban Ki Moon ist richtig

Der Direktor der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Volker Perthes, findet es "unsinnig", dass die USA und Israel versucht haben, den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, von seiner Reise nach Teheran zum Gipfel der blockfreien Staaten abzuhalten. "Weil es diesen Druck gab, von den USA etwas vermittelt und von Israel sehr deutlich, wird Ban Ki Moon – Diplomat, der er ist – die kritischen Themen zwischen dem Iran und den UN deutlich ansprechen&qu

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