Euro-Schuldenkrise: IWF warnt vor Kollaps des Finanzsystems

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat vor einem Kollaps des weltweiten Finanzsystems im Zuge der fortdauernden Euro-Schuldenkrise gewarnt. In einem neuen Bericht, der am Mittwoch in Tokio vorgestellt wurde, schreiben die IWF-Experten, dass das "Vertrauen in das Weltfinanzsystem sehr brüchig geworden" sei. Die Eurozone müsse ihre Anstrengungen verstärken sowie ihre finanziellen und fiskalpolitischen Beziehungen vertiefen, um die drohenden Gefahren für die g

Mißfelder: UN wird ihrer Rolle als Weltpolizei nicht gerecht

Nach Ansicht des außenpolitischen Sprechers der Unionsfraktion, Philipp Mißfelder (CDU), werden die Vereinten Nationen (UN) ihrer Rolle als Weltpolizei nicht gerecht. Mit Blick auf die "massivst verschärfte" Situation zwischen der Türkei und Syrien sagte der CDU-Politiker am Freitag im "Deutschlandfunk", "dass die Chinesen und die Russen bisher nicht die notwendige Entschlusskraft mitgebracht haben" und es dadurch eine Blockade im UN-Sicherheit

IWF erwartet weitere Abkühlung der Weltwirtschaft

Der Internationale Währungsfonds (IWF) blickt wenig optimistisch in die Zukunft: Für dieses Jahr rechnet der Fonds nur noch mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,3 Prozent, 2013 soll das globale Bruttoinlandsprodukt um 3,6 Prozent zulegen. Der IWF revidierte damit seine bisherigen Prognosen um 0,1 beziehungsweise 0,3 Prozentpunkte nach unten. "Die weitere Abkühlung des Wachstums der Weltwirtschaft in diesem und im nächsten Jahr geht mit einer deutlichen Zunahme der

Schweizer Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf fordert UN-Reformen

Die Bundespräsidentin der Schweiz, Eveline Widmer-Schlumpf, hat sich für Reformen bei den Vereinten Nationen (UN) ausgesprochen. In einer Ansprache vor der UN-Generalversammlung machte sich die Bundespräsidentin der Schweiz in Fällen von Genozid oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit dafür stark, dass Vetorecht der fünf ständigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat zu limitieren. In derartigen Fällen sei der Gebrauch des Vetos nicht zu rechtfertigen, so Widm

Nato-Generalsekretär Rasmussen hält an Afghanistan-Strategie fest

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe) versichert, dass die Afghanistan-Strategie der Allianz wegen der jüngsten Unruhen nicht verändert werde. "Es bleibt dabei: Ende 2014 endet unser Kampfeinsatz", sagte er. Die Schutzmaßnahmen der Isaf, die unter anderem das sogenannte Partnering mit den afghanischen Sicherheitskräften eingeschränkt hat, seien nur vorüb

Troika uneins über weiteres Vorgehen in Griechenland

Zwischen der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) gibt es erhebliche Meinungsunterschiede, wie Griechenland im Euro gehalten werden kann. Die Mitglieder der Troika bewerten vor allem die Wachstumsaussichten der griechischen Wirtschaft sehr unterschiedlich, schreibt das Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Während die EU-Kommission die Konjunkturentwicklung des angeschlagenen

Neuer Syrien-Vermittler Brahimi lehnt militärisches Eingreifen strikt ab

Der neue UN-Sondergesandte für Syrien, Lakhdar Brahimi, hat eine militärische Intervention in dem vorderasiatischen Staat strikt abgelehnt. Eine militärische Intervention "würde das Scheitern der diplomatischen Bemühungen bedeuten", erklärte Brahimi gegenüber dem TV-Sender Al-Arabija. Für ihn sei dies nicht hinnehmbar, "weder heute noch morgen noch übermorgen", betonte der Syrien-Sondergesandte der Vereinten Nationen. Gleichzeitig

UN warnt vor drastischem Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Euro-Austritt Griechenlands

Die Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) hat vor dramatischen Folgen eines Austritts Griechenlands aus der Euro-Zone gewarnt: "Die durchschnittliche Arbeitslosigkeit in den 17 Staaten würde auf 13 Prozent steigen", sagte ILO-Volkswirt Ekkehard Ernst der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe). Ende des vergangenen Jahres seien es gut zehn Prozent gewesen. Auch Deutschland käme bei einem Austritt der Griechen längst nicht so ungeschoren davon wi

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon kritisiert Stillstand bei nuklearer Abrüstung

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat den Stillstand bei der nuklearen Abrüstung kritisiert. In einem Gastbeitrag für den "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwochsausgabe) schreibt Ban Ki-Moon: "Es ist Zeit, sich der nuklearen Abrüstung neu zu verpflichten. Das muss sich auch in nationalen Haushaltsplänen niederschlagen." Anlässlich des Internationalen Tages gegen Nuklearversuche an diesem Mittwoch bemängelt der UN-Generalsekretär, die natio

Nahost-Experte Perthes: Iran-Besuch von Ban Ki Moon ist richtig

Der Direktor der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Volker Perthes, findet es "unsinnig", dass die USA und Israel versucht haben, den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, von seiner Reise nach Teheran zum Gipfel der blockfreien Staaten abzuhalten. "Weil es diesen Druck gab, von den USA etwas vermittelt und von Israel sehr deutlich, wird Ban Ki Moon – Diplomat, der er ist – die kritischen Themen zwischen dem Iran und den UN deutlich ansprechen&qu