IWF drängt auf Schuldenschnitt für Griechenland

Der Internationale Währungsfonds (IWF) unter seiner Chefin Christine Lagarde verstärkt den Druck auf die Länder der Euro-Zone, noch in diesem Jahr einen weiteren Schuldenerlass für Griechenland auf den Weg zu bringen. Anders lasse sich die Finanzierungslücke des Landes in Höhe von 4,6 Milliarden Euro für 2014 nicht schließen, argumentieren die IWF-Experten nach einem Bericht des Nachrichten-Magazins "Der Spiegel". Der IWF darf sich nur dann weit

UN-Generalsekretär: Nordkoreas Raketenabschuss „provokative Aktion“

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat den jüngsten Raketenabschuss von Nordkorea als "provokative Aktion" kritisiert. "Ich hoffe, dass Nordkorea von weiteren derartigen Handlungen absieht", sagte Ban am Sonntag im Gespräch mit der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti. Das nordkoreanische Regime solle die Verhandlungen wiederaufnehmen, um die Spannungen in der Region abzubauen, so der UN-Generalsekretär weiter. Ban rief zudem Russland dazu auf, seine Kont

IWF lobt Schäubles Haushaltspolitik

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erhält Beistand von höchster Stelle: Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellt Schäuble für seine Haushaltspolitik ein gutes Zeugnis aus. "Ich glaube, dass die deutsche Haushaltspolitik im Großen und Ganzen angemessen ist", sagte Olivier Blanchard, Chefvolkswirt des IWF, im Gespräch mit der Wochenzeitung "Die Zeit". Schäuble war zuletzt international unter Druck geraten. Insbesonder

IWF: AfD-Forderung nach Euro-Austritt mit erheblichen Nachteilen verbunden

Der von der eurokritischen Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) geforderte Austritt Deutschlands aus der Euro-Zone wäre nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) mit erheblichen Nachteilen für die Bundesrepublik verbunden. "Die Kosten einer Auflösung der Währungsunion wären enorm", sagte Olivier Blanchard, Chefvolkswirt des IWF im Gespräch mit der "Zeit". "Viele der Errungenschaften der Einf&uum

Regulierung von internationalem Waffenhandel scheitert an Syrien, Iran und Nordkorea

Der Einspruch von Syrien, Iran und Nordkorea hat die UN-Konferenz zur Regulierung des internationalen Waffenhandels scheitern lassen. Die drei Länder stimmten am Donnerstag (Ortszeit) einem Entwurf über einen weltweit geltenden Vertrag nicht zu. Ein Sprecher von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) erklärte, es sei aus Sicht des Außenministers "in hohem Maße bedauerlich", dass lediglich drei Staaten "nach langen und auch schwierigen Verhandl

UN-Generalsekretär verurteilt Anschlag auf syrische Moschee

Der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den Anschlag auf eine Moschee im Zentrum der syrischen Hauptstadt Damaskus mit Dutzenden Todesopfern scharf verurteilt. Ban sprach am Freitag mit Blick auf den Anschlag von einem "Kriegsverbrechen". Der UN-Generalsekretär forderte umfassende Ermittlungen zu dem Selbstmordanschlag, Täter und Drahtzieher müssten zur Verantwortung gezogen werden. Bei dem Anschlag waren am Donnerstag über 40 Menschen ums Leben gekommen, Dutzen

Palästinensischer Premierminister hält an Zweistaatenlösung fest

Salam Fajad, seit 2007 palästinensischer Premierminister, hält an einer Zweistaatenlösung im Nahost-Konflikt fest. "Was denn sonst, wenn nicht zwei Staaten? Was denn sonst, was beide Völker – beide – akzeptieren könnten?" Im Vorfeld des Besuchs von US-Präsident Barack Obama fordert Fajad freie Wahlen in den palästinensischen Autonomiegebieten. "Um der Marginalisierung zu entgehen, müssen wir unsere Autorität und Legitimität wiederh

UN-Sicherheitsrat verschärft Sanktionen gegen Nordkorea

Der UN-Sicherheitsrat hat als Reaktion auf den Atomtest von Nordkorea die Sanktionen gegen das Land verschärft. Der Sicherheitsrat beschloss am Donnerstag einstimmig, die bereits bestehenden Strafmaßnahmen durch Reiseverbote und Kontensperrungen zu verstärken. Zudem richtet sich die neuerliche Resolution gezielt gegen Diplomaten des kommunistischen Regimes. Nordkorea hatte Mitte Februar erneut einen unterirdischen Atomtest durchgeführt und damit scharfe Kritik der Weltgemein

UN-Sicherheitsrat verurteilt Geiselnahme in Syrien

Der UN-Sicherheitsrat hat die Geiselnahme von über 20 UN-Blauhelmsoldaten in Syrien scharf verurteilt und die umgehende Freilassung der Soldaten gefordert. Das Gremium war am Mittwochabend (deutscher Zeit) zu einer Sondersitzung zusammengekommen, in der der UN-Untergeneralsekretär Hervé Ladsous den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen über die Vorgänge unterrichtete. Entgegen erster Medienberichte, nach denen 20 Blauhelmsoldaten von bewaffneten syrischen Rebellen als

UN-Experten kritisieren israelische Siedlungspolitik scharf

Ein dreiköpfiges Gremium des UN-Menschenrechtsrats hat scharfe Kritik an der Siedlungspolitik Israels geübt. Diese verletze im Westjordanland die Menschenrechte der Palästinenser, wie eine internationale "Fact-Finding Mission" des UN-Menschenrechtsrats in ihrem Abschlussbericht feststellte. Die drei Mitglieder des Gremiums, die aus Frankreich, Botswana und Pakistan stammen, fordern überdies den sofortigen Rückzug aller israelischen Siedler aus den Palästin