Finanzkrise kostete Weltwirtschaft bis zu acht Billionen Euro

Die Finanzkrise hat die Weltwirtschaft bis zu acht Billionen Euro gekostet. Dies geht aus überschlägigen Berechnungen der DZ Bank und der Berenberg Bank für die "Welt" hervor. Einer der größten Verlierer der historischen Krise ist den Kalkulationen zufolge Deutschland. Laut der DZ Bank summieren sich die volkswirtschaftlichen Schäden der 2008 ausgebrochenen Finanzkrise auf rund 3,8 Billionen Euro. Ohne die Krise, ausgelöst vor fast fünf Jahren d

Merkel für behutsame und koordinierte Wende in der Geldpolitik

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für eine behutsame und koordinierte Wende in der Geldpolitik ausgesprochen. "Es wird schrittweise notwendig sein, die recht lockere Geldpolitik auch zu verändern", sagte Merkel nach einem Gespräch mit der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, kurz vor Beginn des G20-Gipfels am Donnerstag in St. Petersburg. Diese Veränderung der Geldpolitik müsse so gestaltet werden, "dass daraus

Syrien-Konflikt überschattet G-20-Gipfel

Überschattet vom Syrien-Konflikt treffen am heutigen Donnerstag die Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer zum G-20-Gipfel in St. Petersburg zusammen. Zwar ist der Bürgerkrieg in Syrien kein offizielles Thema des Gipfeltreffens, allerdings dürfte der Konflikt die bilateralen Gespräche bestimmen. US-Präsident Barack Obama reist gestärkt nach Russland, nachdem der Ausschuss für Auswärtige Beziehungen des US-Sena

G-20-Gipfel zwischen Wirtschaftsthemen und Syrien-Konflikt

Auf dem am morgigen Donnerstag beginnenden G-20-Gipfel in St. Petersburg dürfte neben ökonomischen Themen auch der Syrien-Konflikt Thema sein. So kündigte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon an, auf dem Gipfeltreffen die Lage in Syrien mit den Staats- und Regierungschefs beraten zu wollen. "Wir sollten eine weitere Militarisierung des Konflikts vermeiden und anstelle dessen die Suche nach einer politischen Lösung wieder vorantreiben", sagte Ban. Neben Syrien steht n

Syrien: UN-Inspekteure von Heckenschützen beschossen

Die Chemiewaffeninspekteure der Vereinten Nationen (UN), die den mutmaßlichen Giftgaseinsatz in Syrien untersuchen sollen, sind am Montag von Heckenschützen beschossen worden. Bei dem Angriff sei ein Fahrzeug der Inspekteure beschädigt worden, wie die UN mitteilte. Die Inspekteure befinden sich demnach in Sicherheit. Die Täter seien noch nicht identifiziert worden. Nach dem Angriff hätten die UN-Kontrolleure umkehren müssen und warteten nun auf einen Ersatzwagen, h

Syrien: Ban fordert Zugang für Giftgas-Inspektoren

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die syrische Führung aufgefordert, den derzeit im Land befindlichen UN-Inspektoren Zugang zum Ort des mutmaßlichen Giftgas-Einsatzes vom Mittwoch nahe der Hauptstadt Damaskus zu gewähren. Zugleich kündigte Ban "ernste Konsequenzen" an, falls sich die Berichte über den Chemiewaffeneinsatz bestätigen sollten. Jedweder Einsatz derartiger Waffen stelle ein "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" dar, sagte der U

UN-Sicherheitsrat tritt wegen Lage in Ägypten zusammen

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) soll noch am Donnerstag zusammentreten, um die Lage in Ägypten zu besprechen. Die Sondersitzung des aus 15 Mitgliedsstaaten bestehenden UN-Gremiums war von Frankreich, Großbritannien und Australien anberaumt worden und soll die neuerliche Gewalteskalation in Ägypten zum Thema haben, wie ein Sprecher der Vereinten Nationen gegenüber US-Medien erklärte. Bei der Räumung von zwei Protestlagern von Anhängern des gest&u

Saudi-Arabien kann bei „Eurofighter“-Projekt der Nato mitreden

Saudi-Arabien kann künftig bei dem wichtigen "Eurofighter"-Projekt der Nato mitreden. Das geht aus einer Firmenpublikation über den "Eurofighter" hervor, wie der "Spiegel" berichtet. Danach ist Riad im vergangenen Jahr der NETMA beigetreten, der Nato-Agentur für das Management des "Eurofighter". Damit kann Saudi-Arabien Einfluss auf die weitere Entwicklung der Modelle nehmen. Die Mitgliedschaft eines Nicht-Nato-Landes in einer Nato-Agentur i

UN-Generalsekretär Ban verurteilt israelischen Siedlungsbau

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Ausweitung israelischer Siedlungen im Westjordanland um über 1.000 weitere Wohneinheiten scharf verurteilt. Die Entscheidung unterwandere "die Fortschritte hin zu einer Zwei-Staaten-Lösung" zusammen mit den Palästinensern, sagte Martin Nesirky, Sprecher des UN-Generalsekretärs, am Freitag in New York. Überdies stelle die Ausweitung der israelischen Siedlungen "eine Verletzung des Völkerrechts" dar, sagt

Bericht: Nato fehlen militärische Kapazitäten

Die Nato ist auf absehbare Zeit offenbar nur bedingt für einen Einsatz gerüstet, weil ihr zentrale militärische Kapazitäten fehlen. In einer vertraulichen Analyse zählt Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen 15 militärische "Problemzonen" auf, wie der "Spiegel" berichtet. Bei der Ausstattung ihrer Armeen hätten die europäischen Verbündeten die gemeinsam vereinbarten Ziele verfehlt. In der Nato-Tabelle, die sich am Ampelsystem o