Nato-Generalsekretär beklagt sinkendes europäisches Engagement

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen beklagt eine sinkende Bereitschaft der europäischen Bündnisstaaten, sich für die Verteidigungsallianz zu engagieren. "Die Amerikaner fragen sich: Warum müssen wir immer mehr von der gemeinsamen Rechnung bezahlen? Ich erwarte, dass sich die Europäer künftig stärker engagieren, um zu unserer gemeinsamen Sicherheit beizutragen", sagte Rasmussen im Interview mit der "Welt" (Online: Sonntag, Print:

Nato drängt ukrainische Regierung zu Gewaltverzicht

Angesichts der anhaltenden Gewalt in der Ukraine drängt die Nato die Regierung von Ministerpräsident Viktor Janukowitsch zur Einhaltung von demokratischen Grundrechten und zum Verzicht auf weitere Gewaltanwendung. "Ich fordere die Regierung in der Ukraine auf, elementare demokratische Grundrechte wie freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit einzuhalten. Wir erwarten, dass die Regierung in Kiew einen konstruktiven Dialog mit der Opposition führt mit dem Ziel,

UN: Syrien-Friedenskonferenz am 22. Januar in Genf

Die internationale Syrien-Friedenskonferenz wird nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) am 22. Januar in Genf stattfinden. Auf der Konferenz werden sich die syrische Regierung und die Opposition zum ersten Mal seit Ausbruch des Konflikts an einen Verhandlungstisch setzen, teilte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Montag in New York mit. Ban erklärte, dass die Gespräche in Genf eine "Mission der Hoffnung" seien. Ziel sei die vollständige Umsetzung des Genfer Kommuni

Iran und IAEA vereinbaren Fahrplan im Atomstreit

Der Iran und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) haben nach iranischen Angaben eine neue Abmachung unterzeichnet, die als Fahrplan im Atomstreit fungieren soll. IAEA-Generaldirektor Yukiya Amano und der Chef der iranischen Atombehörde, Ali Akbar Salehi, unterzeichneten die Vereinbarung am Montag in Teheran. Unter anderem soll die Abmachung als Fahrplan für die weitere Zusammenarbeit dienen, wie Salehi gegenüber PressTV sagte. Es soll demnach auch um Inspektionen von

Syrien tritt OPCW bei

Syrien ist der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) beigetreten. "Ab heute ist Syrien ein voller Mitgliedsstaat", sagte OPCW-Sprecher Michael Luhan am Montag. Syrien ist das insgesamt 190. Mitglied der Organisation, die am Freitag mit dem diesjährigen Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden war. Das syrische Regime um Präsident Baschar al-Assad hatte vor 30 Tagen einen Beitritt zur OPCW beantragt und stimmte damit der Vernichtung seines kompletten Chemiew

UN-Sicherheitsrat beschließt Syrien-Resolution

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) hat erstmals seit dem Gewaltausbruch in Syrien vor über zweieinhalb Jahren eine Resolution zu dem Konflikt verabschiedet. Das Gremium fordert die syrische Führung um Präsident Baschar al-Assad in der Resolution einstimmig auf, alle Chemiewaffen herauszugeben und vernichten zu lassen. "Das sind die ersten guten Nachrichten zu Syrien seit langer Zeit", sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, der während der Abstimmung

Altmaier fordert mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz gefordert. "Mit entschlossenem Handeln können wir eine Erwärmung um mehr als zwei Grad noch verhindern. Das ist eine wichtige Botschaft für die internationalen Klimaschutzverhandlungen", sagte Altmaier nach der Veröffentlichung des neuen UN-Klimaberichts am Freitag. Es gelte, bis 2015 ein neues ambitioniertes Abkommen auszuhandeln, so Altmaier. "Die EU muss hier die Führung üb

UN-Klimabericht: Meeresspiegel steigt schneller als bisher gedacht

Der Weltklimarat IPCC der Vereinten Nationen (UN) warnt in seinem neuen Sachstandsbericht vor einem schnelleren Anstieg der Meeresspiegel. Bis zum Jahr 2100 drohten die Meeresspiegel je nach Szenario um 26 bis 82 Zentimeter anzusteigen, heißt es in einer Kurzfassung des Berichts, die am Freitag in Stockholm vorgestellt wurde. Der prognostizierte Anstieg ist damit um gut ein Drittel höher als im vorherigen Klimabericht, der im Jahr 2007 veröffentlicht wurde. In diesem hatte der IP

Bericht: UN-Klimarat sieht Erderwärmung deutlich verlangsamt

Die globale Erderwärmung schreitet derzeit offenbar erheblich langsamer voran als noch vor wenigen Jahren angenommen. Im neuesten, fünften Sachstandsbericht des Weltklimarates IPCC, der am kommenden Freitag offiziell vorgestellt werden soll, heißt es dazu: "Die Erwärmungsrate lag in den vergangenen 15 Jahren (1998 bis 2012) bei 0,05 Grad pro Dekade und damit unter dem Trend von 1951 bis 2012 mit plus 0,12 Grad pro Dekade." Der Tageszeitung "Die Welt" lieg

Westerwelle will Reform der UN weiter vorantreiben

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) will die begonnenen Anstrengungen zur Reform der Vereinten Nationen (UN) entschieden vorantreiben. "Wenn wir die Rolle der Vereinten Nationen, gerade auch für Frieden und Menschenrechte, für Konfliktprävention stärken wollen, dann ist es wichtig, dass diese Vereinten Nationen die Welt wiedergeben, wie sie heute ist", sagte Westerwelle in einem Interview für den YouTube-Kanal der Bundesregierung. Die Tatsache, da

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