Der Tod des Dominik Brunner hatte damals
deutschlandweit für Bestürzung gesorgt. Der bayerische Manager hatte
sich im September 2009 auf einem Münchner S-Bahnhof schützend vor
vier Schüler gestellt. Stunden später war Brunner tot. Nun, während
sich die gerichtsbekannten Schläger im Prozess verantworten müssen,
sorgt der Fall erneut für Aufsehen. Offenbar hatte Brunner in der
Extremsituation damals zuerst zugeschlagen und überdies erl
Für Bundeskanzlerin Angela Merkel setzt
sich der dramatische personelle Aderlass in der Union fort. Mit von
Beust schied bereits der sechste CDU-Ministerpräsident aus dem Amt.
Der Hamburger Bürgermeister galt als wichtiger Verbündeter, der unter
anderem half, Hessens ambitionierten Regierungschef Roland Koch auf
Distanz zu halten. Aber nun zeigt sich, dass Merkel sowohl die
Ratgeber als auch die Rivalen abhanden kommen. Koch mag ja inzwischen
auch nicht mehr. Damit wird
Irgendwie paradox: Musste nach Prügel- und
Veruntreuungsvorwürfen der Augsburger Bischof Mixa als ein Vertreter
des erzkonservativen Katholizismus seinen Hut nehmen, hat es mit der
Nordelbischen Bischöfin Jepsen nun eine Vertreterin des
hypermoralisierenden Linksprotestantismus getroffen. Sicher, die
Fälle sind unterschiedlich gelagert. Doch was beide Bischöfe
verbindet, ist die Selbstgerechtigkeit, mit der sie ihr Amt geführt
und derweil zahlreiche Christen
Die politische Sommerpause hat begonnen, es ist
nicht mehr viel los – da halten sich die Medien gern noch am
Stichwort Nordrhein-Westfalen fest. Wo immer ein SPD-Politiker nach
Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der LINKEN gefragt wird, bekommt
man erst einmal einen Kurzvortrag über die Widersprüche in der
Linkspartei verpasst – in NRW ein unberechenbarer Haufen; im Bund
noch lange nicht regierungsfähig. So etwas sagen mit Gabriel,
Steinmeier und Wowereit führend
Zu dem angekündigten Rücktritt des Ersten
Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg, Ole von Beust,
erklärt der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe:
CDU bedauert Rücktritt
Die CDU nimmt den angekündigten Rücktritt von Ole von Beust mit
Respekt, aber großem Bedauern zur Kenntnis. Sein Ausscheiden aus dem
Amt des Ersten Bürgermeisters bedeutet einen großen Verlust, sowohl
für die Stadt Hamburg al
Zum 60. Jahrestag der Konstituierung des
Zentralrats der Juden in Deutschland erklärt der Generalsekretär der
CDU Deutschlands, Hermann Gröhe:
CDU gratuliert dem Zentralrat der Juden
Die CDU Deutschlands gratuliert dem Zentralrat der Juden in
Deutschland anlässlich seines 60. Jubiläums. Der Jahrestag der
Konstituierung des Zentralrates ist für uns Anlass, vor allem Dank zu
sagen. Denn es war alles andere als selbstverständlich, dass
Überlebend
Dein Glück ist auch mein Glück!" Unterschreiben Sie
bitte alle diesen schönen Satz: Es ist in Ihrem besten Interesse! Die
vertrauliche Anrede sollte man vielleicht weglassen, je nach Maß des
angebrachten Respekts vor Amt und Person. Denn es ist die Kanzlerin
selbst, die gestern im fernen China ihr Wiegenfest feierte.
Gratulieren sollten wir aber in jedem Falle. Denn wir brauchen das
Glück von Angela Merkel. Dringend! Geburtstag hin oder her, die
Projektliste d
Sie haben Konjunktur, die Urnengänge, bei denen
Bürger direkt die zukünftige Politik in Sachfragen bestimmen. Jüngst
haben die Bayern auf diesem Weg den Nichtraucherschutz erheblich
ausgeweitet und an diesem Wochenende wird in Hamburg über die
künftige Schulpolitik der Hansestadt entschieden. Längst ist dieses
Aufleben von Elementen direkter Demokratie mehr als nur eine Antwort
auf die zunehmende Distanz, die das Wahlvolk zu den Parteien und
ihren Vertre
Die Einführung der Praxisgebühr war der größte
gesundheitspolitische Aufreger in der rot-grünen Regierungsära. Das
ist nun schon sechs Jahre her, und die Patienten zahlen den
quartalsmäßigen Eintritt beim Arzt inzwischen ohne spürbares Murren.
So ist auch fast in Vergessenheit geraten, welchen Sinn die
Praxisgebühr neben der kurzfristigen Geldbeschaffung erfüllen sollte.
Experten erhofften sich einen Rückgang der Arztbesuche. Doc
Die geplante Kürzung des Elterngeldes für
Geringverdiener kommentiert die in Erfurt erscheinende "Thüringer
Allgemeine" (Samstagsausgabe):
"Alle, die sich abstrampeln, um ihren geringen Verdienst mit einem
zusätzlichen Minijob aufzubessern, bekommen vom
Bundesfamilienministerium gleich doppelt einen Schlag mitten ins
Gesicht. Einmal soll die zusätzliche Einnahme nicht länger
angerechnet werden beim Bemessen von Elterngeld. Obendrein begrü