Schulbeginn in der Ukraine: 3,8 Millionen Kinder müssen im Krieg lernen

Schulbeginn in der Ukraine: 3,8 Millionen Kinder müssen im Krieg lernen

Am 1. September beginnt in der Ukraine das dritte Schuljahr unter Kriegsbedingungen. An einen geregelten Schulalltag können 3,8 Millionen Kinder weiterhin nicht denken. Auch wenn Angriffe auf Bildungseinrichtungen nach dem humanitären Völkerrecht rechtswidrig sind, bombardiert Russland weiterhin Schulen und Krankenhäuser. "In diesem Krieg kämpfen nicht nur Soldaten, sondern auch Kinder – um ihr Recht auf Bildung", betont Kindernothilfe-Vorstandsmitglied Carsten

Studie zur deutschen Außenpolitik im Irak: Konfliktbewältigung braucht Kinderschutz

Studie zur deutschen Außenpolitik im Irak: Konfliktbewältigung braucht Kinderschutz

Kinder spielen eine wichtige Rolle bei Bemühungen um Frieden, Sicherheit und Stabilisierung in Konfliktregionen. Trotzdem wird die Bedeutung der jungen Generation in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik immer noch unterschätzt und zu wenig in Kinderschutz investiert. Das ist das Ergebnis einer heute veröffentlichten Studie (https://www.savethechildren.de/fileadmin/user_upload/Downloads_Dokumente/Berichte_Studien/2024/PROTECTING_TOMORROW.pdf) unter Beteiligung von Save

Westbank und Gaza: Tödlichster Einsatzort für humanitäre Helfer:innen / CARE zum Welttag der Humanitären Hilfe: Bereits 176 Nothelfer:innen im Jahr 2024 getötet

Westbank und Gaza: Tödlichster Einsatzort für humanitäre Helfer:innen / CARE zum Welttag der Humanitären Hilfe: Bereits 176 Nothelfer:innen im Jahr 2024 getötet

Mit weltweit 280 getöteten Hilfskräften war 2023 das tödlichste Jahr für humanitäre Helfer:innen seit Beginn der Aufzeichnungen, wie Daten der Aid Worker Security Database (https://www.aidworkersecurity.org/incidents) zeigen. Dieser alarmierende Trend setzt sich 2024 fort: Seit Januar wurden bereits 176 humanitäre Hilfskräfte getötet – darunter 121 in der Westbank und Gaza, zwölf im Sudan und acht im Südsudan. Angesichts dieser besorgniserregende

CARE: 10 Jahre nach dem Völkermord an den Jesid:innen / Jesidische Vertriebene können immer noch nicht sicher zurückkehren

CARE: 10 Jahre nach dem Völkermord an den Jesid:innen / Jesidische Vertriebene können immer noch nicht sicher zurückkehren

Zehn Jahre nach dem Beginn des Völkermordes an den Jesid:innen am 3. August kämpfen die Überlebenden immer noch darum, ihr Leben wieder aufzubauen. CARE ist zutiefst besorgt über die anhaltende Vertreibungssituation für jesidische Familien.

"Alle Vertriebenen der jesidischen Gemeinschaft träumen davon, nach Hause zurückzukehren. Sindschar, ihre Heimatregion, hat eine tiefe kulturelle und emotionale Bedeutung für die Menschen dort und für den Ira

SOS-Kinderdörfer zu aktuellem Erbschaftsbericht: Nachlass-Spenden immer wichtiger, um effektiv zu helfen

SOS-Kinderdörfer zu aktuellem Erbschaftsbericht: Nachlass-Spenden immer wichtiger, um effektiv zu helfen

Vererbtes Vermögen spielt bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen in Deutschland und der Welt nach Angaben der SOS-Kinderdörfer eine immer wichtigere Rolle. Angesichts des Erbschaftsberichts des Statistischen Bundesamtes, der am Dienstag veröffentlicht wurde, sagt Barbara Françoise Gruner, Vorständin der Hilfsorganisation: "Erbschaften an gemeinnützige Organisationen sind eine ganz entscheidende Säule der nachhaltigen und effektiven

Aktuelle Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerkes zum Schulhof- und Pausenbereich: Ausreichend Platz für Bewegung und Spiel, kritische Situation bei Schultoiletten

Aktuelle Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerkes zum Schulhof- und Pausenbereich: Ausreichend Platz für Bewegung und Spiel, kritische Situation bei Schultoiletten

Bei der Bewertung des Schulhof- und Pausenbereiches ihrer Schule sehen die Kinder und Jugendlichen in Deutschland ein bisschen Licht, aber auch viel Schatten. Nach Einschätzung von rund dreiviertel der Schülerinnen und Schüler (76 Prozent) gibt es zwar ausreichend Platz für Bewegung und Spiel, gleichzeitig meint aber nur eine knappe Mehrheit (55 Prozent), dass es dort attraktive und vielfältige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten gibt. 58 Prozent sind der Meinung, das

Litauen plant Ausstieg aus Streubomben-Verbotsvertrag / HI warnt vor gefährlichem Präzedenzfall

Litauen plant Ausstieg aus Streubomben-Verbotsvertrag / HI warnt vor gefährlichem Präzedenzfall

Die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI) ist zutiefst besorgt über die Pläne der litauischen Regierung, aus der Konvention über das Verbot von Streumunition auszutreten. Wir fordern die Verantwortlichen dringend auf, diesen Schritt zu überdenken. Seit der Verabschiedung der Konvention in Dublin am 30. Mai 2008 ist noch nie ein Vertragsstaat ausgetreten. Der Schritt Litauens würde einen negativen Präzedenzfall für das Abkommen und das hu

Haase/Bury: Öffentliche Vergabe als Aufbauhelfer in Krisenzeiten nutzen

Haase/Bury: Öffentliche Vergabe als Aufbauhelfer in Krisenzeiten nutzen

Schnelle Lösungen für Zivil- und Bevölkerungsschutzorganisationen anstelle von strengen gesetzlichen Vorgaben

Heute wird erneut im Plenum auf Vorschlag der CDU/CSU-Fraktion über ein Sofortprogramm für die deutsche Wirtschaft debattiert. Teil dieses Sofortprogramms sind auch vergaberechtliche Erleichterungen, um die öffentliche Auftragsvergabe zu beschleunigen. Dazu erklären der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Christian Haase, sowi

Sudan: Kinder vergewaltigt und zum Kauf angeboten / SOS-Kinderdörfer: Internationale Gemeinschaft darf nicht wegschauen

Sudan: Kinder vergewaltigt und zum Kauf angeboten / SOS-Kinderdörfer: Internationale Gemeinschaft darf nicht wegschauen

Im sudanesischen Bürgerkrieg eskaliert nach Angaben der SOS-Kinderdörfer die sexuelle Gewalt gegen Kinder. "Die Milizen entführen Kinder und junge Frauen aus den Dörfern und Städten, vergewaltigen sie, halten sie als Sexsklaven oder bieten sie auf dem Markt zum Verkauf an", sagt Abdelrahman Mubarak, Leiter der Hilfsorganisation im Sudan. Kinder würden außerdem immer häufiger als Soldaten eingesetzt oder zwangsverheiratet. Insbesondere im Bundess

Allein, verschleppt oder verschüttet: 21.000 Kinder im Gazastreifen vermisst

Allein, verschleppt oder verschüttet: 21.000 Kinder im Gazastreifen vermisst

Mindestens 21.000 Kinder werden Schätzungen zufolge im Gazastreifen vermisst. Sie irren allein umher, sind inhaftiert, unter Trümmern verschüttet oder in Massengräbern begraben. Save the Children fordert dringend Maßnahmen zum Schutz der Kinder im Gazastreifen, darunter sichere Unterkünfte, den ungehinderten Zugang für Hilfsorganisationen und die Verbesserung der Familienzusammenführung. Alle inhaftierten Kinder müssen freigelassen und Verbrechen an