Grünen-Politikerin Rößner: „Guardian“-Durchsuchung ist Angriff auf Pressefreiheit

Tabea Rößner, Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion für Medienpolitik, hat die jüngsten Ereignisse in der Redaktion des britischen "Guardian" als massiven Angriff auf die Pressefreiheit in Großbritannien bezeichnet. "Die Journalisten des `Guardian` haben bei der Aufklärung der NSA-Affäre getan, wozu Journalismus da ist: Als vierte Gewalt im Staat die Leser über das Vorgehen der Mächtigen in dieser Welt zu informieren", sa

Ryanair will Gepäck kontinuierlich teurer machen

Der Chef der Billigfluglinie Ryanair, Michael O`Leary, will die Preise für aufgegebenes Gepäck nach eigenen Worten so lange erhöhen, bis niemand mehr welches aufgibt. Das sagte Konzernchef O`Leary in London. Seit Einführung der Gebühr sei die Zahl der Passagiere mit größerem Gepäck bereits auf 19 Prozent gesunken. Ryanair spare dadurch "ein Vermögen". Deswegen sollen die Preise nun noch weiter erhöht werden. Bis jetzt kostet ein Gep&au

Guardian-Reporter: Vielleicht geht Snowden-Berichterstattung noch zwei Jahre weiter

Sechs Tage lang hat Guardian-Reporter Ewen MacAskill Anfang Juni mit seinem Kollegen Glenn Greenwald den NSA-Enthüller Edward Snowden in dessen Hotelzimmer in Hongkong befragt. Im Interview mit dem Medienmagazin "Journalist" berichtet MacAskill über das Treffen mit Snowden: "Wir waren ständig in Sorge, dass plötzlich jemand in das Hotelzimmer stürmen könnte oder Snowden am nächsten Tag einfach nicht mehr da sein würde." MacAskill hat de

Homo-Ehe in England und Wales legalisiert

In England und Wales ist die Ehe unter gleichgeschlechtlichen Partnern ab 2014 erlaubt. Am Montag hatte das britische Oberhaus den entsprechenden Gesetzesentwurf verabschiedet, am Dienstag folgte das Unterhaus, am Mittwoch unterzeichnete schließlich die Queen die neue Regelung. Sogar von der Bundesregierung kamen Glückwünsche. "Ich hoffe, dass eine ähnliche Regelung schon bald auch in Schottland und Nordirland eingeführt wird, so dass in ganz Großbritannien g

Spähprogramme: Rösler fordert Aufklärung von USA und Großbritannien

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat von den Amerikanern und Briten Aufklärung darüber gefordert, ob ihre Spähprogramme auch der Wirtschaftsspionage dienen. "Als Bundesminister für Wirtschaft und Technologie sei mir der Hinweis gestattet: Ich gehe davon aus, dass die Informationsbeschaffung ausschließlich das Ziel hat, den Terrorismus zu bekämpfen", sagte der FDP-Vorsitzende der "Welt". Wirtschaftsspionage sei "zumindest

Milliarden-Deal: Siemens liefert neue Vorortzüge für London

Der Thameslink-Auftrag zur Lieferung von neuen 1.140 Regionalzugwagen ist unter Dach und Fach. Siemens wird ab 2016 für rund 1,6 Milliarden Pfund (rund 1,8 Milliarden Euro) Züge an Thameslink, ein Netz von Regionalzügen in der Metropolregion London, liefern. Zusätzlich übernimmt Siemens langfristig auch die Instandhaltung der Züge und baut dafür zwei neue Depots auf. Dies ist der größte Auftrag, den Siemens jemals in Großbritannien gewonnen hat

Riexinger fordert EU-Sondergipfel zu britischem Spähprogramm

Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, hält es für notwendig, dass Großbritannien bei einem gesonderten EU-Gipfel Auskunft über sein Ausspähprogramm Tempora gibt. "Es sollte jetzt schnell einen EU-Sondergipfel geben. Die Briten müssen ihren Partnern erklären, auf welcher Grundlage sie Bürger der Europäischen Union ausspionieren", sagte Riexinger "Handelsblatt-Online". "Wir reden hier nicht zuletzt auch von potenzie

Spähprogramm: Hahn kritisiert Großbritannien scharf und fordert Konsequenzen

Mit scharfer Kritik und der Forderung nach Konsequenzen hat der hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) auf Berichte reagiert, wonach das britische Überwachungsprogramm "Tempora" systematisch Internet- und Telefondaten aus Deutschland durchleuchtet haben soll. "Großbritannien spielt den Daten-Blutegel der Europäischen Union. Man kommt sich vor, wie in einem schlechten Bond-Film", sagte Hahn "Handelsblatt-Online". "Sollten sich die Vorw

Wegen Abhörpraxis: JuLi-Chef Becker fordert Einbestellung des britischen Botschafters

Wegen der Abhörpraxis des britischen Geheimdienstes hat der Chef der Jungen Liberalen (JuLi), Lasse Becker, von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) die Einbestellung des britischen Botschafters gefordert. "Jetzt muss ein klares Signal erfolgen", sagte der Vorsitzende der FDP-Nachwuchsorganisation der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). "Dass quasi alles, egal ob Telefon oder Internet, von Großbritannien mitgeschnitten wird, ist schlicht inakzep

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