Nach der US-Botschaft gerät nun auch die britische Botschaft in Berlin unter Abhör-Verdacht. Nach neuen Informationen in der Abhöraffäre wurde am Dienstag der britische Botschafter ins Auswärtige Amt in Berlin "gebeten", wie es offiziell hieß. Der Leiter der Europa-Abteilung des Auswärtigen Amtes bat den Botschafter um eine Stellungnahme zu den aktuellen Berichten und wies darauf hin, dass das Abhören von Kommunikation aus den Räumlichkeite
Nach neuen Informationen in der Abhöraffäre ist am Dienstag der britische Botschafter ins Auswärtige Amt in Berlin einbestellt worden. Hintergrund sind britische Medienberichte unter Berufung auf Snowden-Dokumente, wonach auch die britische Botschaft einen sogenannten "Horchposten" auf dem Dach ihrer Berliner Botschaft betrieben haben soll. Der Leiter der Europa-Abteilung des Auswärtigen Amtes bat den Botschafter um eine Stellungnahme zu den aktuellen Berichten und
Die britischen und US-Geheimdienste Government Communications Headquarters (GCHQ) und National Security Agency (NSA) sollen von einem gemeinsamen Horchposten auf Zypern aus mehrere Unterseekabel angezapft haben. Dies geht aus Dokumenten des Whistleblowers Edward Snowden hervor, die die "Süddeutsche Zeitung" einsehen konnte. Der Stützpunkt Ayios Nikolaos (Codename: "Sounder") ist demnach das wichtigste britische Spionagezentrum außerhalb Großbritanniens.
Angesichts der neuesten Berichten zu möglichen Spionageinstallationen in der britischen Botschaft in Berlin werden aus den Reihen der Union erste Rufe nach Konsequenzen laut. Wolfgang Bosbach, Innenexperte der CDU, forderte gegenüber dem "Tagesspiegel" (Mittwochsausgabe) ein wirksames No-Spy-Abkommen mit den Briten. "Spätestens seit Bekanntwerden des Programms Tempora weiß man, in welchem Umfang auch die Briten Daten ausspähen. Die neuesten Entwicklungen
Auch Großbritannien soll eine Abhörstation auf dem Dach seiner Berliner Botschaft betreiben. Das berichtet der britische "Independent" unter Berufung auf Dokumente von Edward Snowden. Demnach sei es mit der Ausrüstung in der Botschaft auch möglich, Handygespräche zu belauschen und Datenverkehr via W-Lan auszuspionieren. Den Angaben zufolge soll der britische Nachrichtendienst GCHQ zudem ähnlich wie der US-Geheimdienst NSA über ein Netzwerk elektronis
Der Vorstandschef des weltweit drittgrößten Konsumgüterherstellers Unilever, der Niederländer Paul Polman, wünscht sich mehr Frauen in Machtpositionen. "Wenn mehr Frauen Entscheidungen treffen würden, wäre die Welt eine bessere", sagte Polman der "Welt". Der Manager begründet das so: Um Ziele erreichen zu können, seien vor allem Ausdauer und Zeit notwendig. Hinzu müssten die Fähigkeiten zu Partnerschaften und zur Ausrich
Die USA sollen nach Informationen der britischen Tageszeitung "The Guardian" die Telefongespräche von 35 Staats- und Regierungschefs rund um den Globus überwacht haben. Die Zeitung beruft sich dabei erneut auf Dokumente des Ex-US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden. Demnach soll der US-Geheimdienst NSA in der Vergangenheit aus Regierungsstellen eine Liste mit über 200 Telefonnummern bekommen haben, aus der dann die später abgehörten Rufnummern ausgewäh
Nachdem Irans neuer Präsident Hassan Rohani milde Töne im Atom-Streit angeschlagen hat, will Großbritannien langfristig die diplomatischen Beziehungen zu dem islamischen Land wieder normalisieren. Großbritannien werde einen Diplomaten nach Teheran entsenden, sagte Großbritanniens Außenminister William Hague am Dienstag. Dieser soll eine Wiedereröffnung der Botschaft vorbereiten. Die britische Vertretung im Iran war 2011 geschlossen worden, nachdem sie von D
Der weltweite Warenhandel wird sich einer Studie zufolge bis zum Jahre 2030 fast vervierfachen – und damit wieder deutlich schneller wachsen als zuletzt. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle "Global Connections Report", den die britische Großbank HSBC regelmäßig gemeinsam mit den Forschern von Oxford Economics erstellt und der dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) exklusiv vorliegt. Angetrieben wird der Exportboom demnach von der explodierenden Nachfrage der
Die drei westlichen Vetomächte im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN), Frankreich, Großbritannien und die USA, streben eine "eindringliche und robuste" Syrien-Resolution des UN-Sicherheitsrats an und dringen auf einen konkreten Zeitplan für die Beseitigung der syrischen Chemiewaffenbestände. Das teilte das Büro vom französischen Präsidenten François Hollande am Montag nach einem Treffen der Außenminister der drei Länder mit.