Die westlichen Alliierten sind offenbar nicht nur mit Luftangriffen und Blockaden in Libyen aktiv. Wie die "New York Times" unter Berufung auf US-Regierungsbeamte berichtet, unterstützen seit Wochen auch Agenten des US-Geheimdienstes CIA Aktionen der libyschen Rebellen. Die Agenten würden demnach unter anderem mögliche Ziele für Luftschläge auskundschaften und zudem versuchen, Kontakte mit den Aufständischen zu knüpfen. Nach Angaben von britischen Reg
Großbritanniens Premierminister David Cameron wird am Donnerstag ein "Pamphlet für Wachstum" an alle europäischen Staats- und Regierungschefs verschicken, das der "Welt" (Donnerstagausgabe) vorab vorliegt. Die 24-seitige Broschüre wird von der britischen Regierung auch an Großkonzerne und Wirtschaftsverbände in den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) gesendet. Cameron warnt darin, ohne Reformen werde "Europa den Anschluss
Der libysche Außenminister Mussa Kussa ist nach London geflogen und kurz nach seiner Ankunft von seinem Amt zurückgetreten. Dies teilte die britische Regierung am Mittwoch mit. Demnach wolle Kussa zukünftig nicht mehr als internationaler Repräsentant der Regierung Gaddafi fungieren. Er begründete seine Flucht aus Libyen damit, dass er gegen die Angriffe auf die Zivilbevölkerung gewesen sei. Kussa war zuvor bereits von Libyen nach Tunesien gereist, um von dort aus n
Der britische Außenminister William Hague hat die am Dienstag in London abgehaltene Libyen-Konferenz beendet und erklärt, dass der Militäreinsatz gegen das Gaddafi-Regime fortgesetzt werde. "Wir sind geeint in der Absicht, ein Libyen erreichen zu wollen, welches keine Gefahr für seine Bürger, die Region oder darüber hinaus darstellt", sagte Hague. Die Teilnehmer der Konferenz beschlossen, dass das Regime Muammar al-Gaddafis jegliche Legitimität verlo
Die Außenministerin der USA, Hillary Clinton, hat den libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi dazu aufgefordert, die Bedingungen der Vereinten Nationen (UN) zu erfüllen. Die Luftschläge würden so lange weitergehen, "bis Gaddafi die Bedingungen der UN-Resolution 1973 erfüllt, die Angriffe auf Zivilisten einstellt, seine Truppen aus Gebieten abzieht, in die sie gewaltsam eingedrungen sind und die Grundversorgung sowie humanitäre Hilfe für alle Libyer gewä
Bei einer Demonstration in London ist es am Wochenende zu schweren Krawallen gekommen. Mehr als 200 Personen sind nach Behördenangaben festgenommen worden, 84 wurden verletzt. Auf Seiten der Polizei habe es 31 Verletzte gegeben, elf Beamte seien in Krankenhäuser verbracht worden. Gewerkschaften hatten zu Großkundgebungen gegen die Sparpläne der britischen Regierung am Samstag aufgerufen. Mehrere Hunderttausende Menschen beteiligten sich, einige Medien sprechen von 300.000, a
Die libysche Luftwaffe ist offenbar geschlagen. Wie die BBC unter Berufung auf die britische Luftwaffe berichtet, sei die Luftwaffe von Machthaber Muammar al-Gaddafi kampfunfähig. "Die libysche Luftwaffe ist keine kämpfende Kraft mehr", sagte demnach Greg Bagwell, der Kommandeur der britischen Luftstreitkräfte. Die alliierten Truppen könnten nahezu ungestört im libyschen Luftraum operieren, fügte Bagwell hinzu. Die Konzentration richte sich nun auf die Bod
Nach Ansicht des indisch-britischen Schriftstellers Salman Rushdie erlebt die Welt derzeit einen "außerordentlichen historischen Moment". Im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus" sagte Rushdie: Es sei der Moment, in dem sich "die muslimische Welt von den Islamisten ab- und der Demokratie zuwendet". Es sehe nicht so aus, als ob die Revolutionen in Nordafrika von radikalen Kräften vorangetrieben würden: "Von Al-Kaida ist absolut nichts zu h
Nach dem Beschluss des UN-Sicherheitsrates zur Genehmigung eines Militäreinsatzes gegen Libyen laufen die Vorbereitungen der beteiligten Staaten auf Hochtouren. Der britische Premierminister David Cameron erklärte am Freitag, sein Land werde sich mit Tornados und Eurofightern an einem Libyen-Einsatz beteiligen. Die Kampfflugzeuge sollen demnach in den kommenden Stunden zu Luftwaffenstützpunkten gebracht werden, von denen sie eingreifen könnten. Zuvor hatte bereits der franz&o
Der ehemalige pakistanische Präsident Pervez Musharraf hat bestritten, dass es in Folge der Anschläge vom 11. September ein explizites Folterverbot für die pakistanischen Terrorermittler gegeben habe. Vielmehr ging er davon aus, dass die Briten zwar von der Folter wussten, diese aber "stillschweigend duldeten", sagte Musharraf in einem Interview mit der BBC. Der britische Auslandsgeheimdienst bestreitet die Vorwürfe allerdings vehement: "Ich stelle ganz klar fe