Ein Militärberater des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu hat seine Teilnahme an einem diese Woche anstehenden Staatsbesuch in Großbritannien abgesagt. Wie israelische Medien am Donnerstag berichteten, habe sich der Militärberater gegen eine Reise nach Großbritannien entschieden, da er dort wegen Kriegsverbrechen angeklagt sei. Dem Militärberater Netanjahus, Yohanan Locker, werde vorgeworfen, an einer Militäroperation der israelischen Streitkräf
In Großbritannien findet am Donnerstag ein Referendum über eine Reform des bestehenden Wahlrechts statt. Die Liberaldemokraten wollen dabei eine Änderung des geltenden Mehrheitswahlrechtes erreichen, die Konservativen von Premierminister David Cameron wollen das gültige Abstimmungsverfahren beibehalten. Im sogenannten "Alternative Vote"-Verfahren der Liberalen könnten die Wähler Kandidaten nach ihrer Präferenz auf eine Rangliste schreiben. Um einen W
Die britische Polizei hat in der Nähe der Atomanlage Sellafield im Nordwesten des Landes fünf Männer unter Terrorverdacht festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, seien die Männer bereits am Montag inhaftiert worden und werden derzeit in Manchester verhört. Die Verdächtigen sollen alle in den 20ern sein und aus London kommen. Nach Informationen der BBC stammen die Männer aus Bangladesh und haben Filmaufnahmen der Atomanlage gemacht. Sie wurden dann offenbar bei
Der britische Premierminister David Cameron hat das scharfe Vorgehen gegen Demonstranten in Syrien verurteilt. "Es ist eine völlig skandalöse und inakzeptable Situation zu sehen, wie das Regime so viele seines eigenen Volks tötet", sagte Cameron in einer Sendung des britischen Senders BBC. Auf die Frage, weshalb Großbritannien in Libyen interveniert, jedoch nicht in Syrien, antwortete der Premierminister, es gebe einige Unterschiede zwischen den beiden Ländern
Das britische Außenministerium hat am Sonntag alle britischen Staatsbürger aufgefordert, Syrien zu verlassen, solange noch Linienflüge verfügbar seien. Damit reagiert Großbritannien auf die Unruhen in dem Land. Wie die britische Zeitung "The Independent" berichtet, sei allen Briten dringend dazu geraten worden, Syrien zu verlassen, wenn sie nicht triftige Gründe hätten, im Land zu bleiben. In den neuesten Reisehinweisen stellte das Außenminist
Der britische Ölkonzern BP hat vor einem US-Bundesgericht Klage gegen den Betreiber der vor einem Jahr gesunkenen Ölplattform "Deepwater Horizon", das Schweizer Unternehmen Transocean, eingereicht. Auch der Hersteller des versagenden Notfallventils, das eigentlich das Entweichen von Öl ins Meer hätte verhindern sollen, der Konzern Cameron International, wurde verklagt. Insgesamt fordert BP Schadensersatz von 40 Milliarden Dollar. Dies entspricht in etwa den Kosten,
Nach Großbritannien will auch Frankreich Militärexperten zur Unterstützung der Rebellen nach Libyen schicken. Militärische Verbindungsoffiziere sollen helfen, die Verteidigung der Zivilbevölkerung zu koordinieren, teilte ein Regierungssprecher am Mittwoch in Paris mit. Detaillierte Angaben zu dem Einsatz machte der Sprecher nicht, es sollen jedoch weniger als zehn Offiziere sein. Der britische Außenminister William Hague hatte am Dienstag angekündigt, bis zu
Der britische Premierminister David Cameron hat den Militäreinsatz von Bodentruppen in Libyen kategorisch ausgeschlossen. Es sei weder von einer Invasion, noch von einer Okkupation die Rede, so Cameron. "Wir müssen uns an die Resolution des UN-Sicherheitsrats halten", fügte der Premierminister hinzu. Zuvor war berichtet worden, dass sich Frankreich innerhalb der EU für eine militärische Bodenoperation in Libyen im Rahmen des humanitären Hilfseinsatzes Eufo
Der Plan mehrerer EU-Staaten, die Sammlung von Fluggastdaten im Luftverkehr erheblich auszuweiten, stößt auf schwere Vorbehalte bei Deutschlands oberstem Datenschützer. Der von der britischen Regierung derzeit in Brüssel vorangetriebene Vorstoß, zur Terrorbekämpfung nicht nur Transatlantik-Reisende, sondern künftig auch innereuropäische Routen schärfer zu kontrollieren, sei "äußerst kritisch zu bewerten", sagte der Bundesbeauftr
Ein Gesandter des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi soll in London mit Vertretern der britischen Regierung verhandelt haben. Das berichten der britische Sender BBC und die Zeitung "Guardian" am Freitag. Der Mann namens Mohammed Ismail, ein Berater von Gaddafis Sohn Saif al-Islam, sei inzwischen wieder nach Libyen zurückgekehrt. In den vergangenen zwei Wochen habe es mehrere Treffen zwischen Vertretern beider Länder gegeben. Bei den Gesprächen könnte auch ein