Goldman Sachs droht mit Verlagerung von London nach Frankfurt

Die US-Investmentbank Goldman Sachs könnte laut eines Berichts der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgabe) einen großen Teil ihres europäischen Geschäfts von London nach Frankfurt verlagern, falls Großbritannien aus der Europäischen Union austreten sollte. "Das wäre ein wichtiger Wendepunkt und ein großer Negativfaktor für London als Finanzzentrum", sagte Michael Sherwood, Co-Vorstandschef von Goldman Sachs Internati

EU-Kommission: Großbritannien soll über Verbleib in EU entscheiden

Nach dem Vorstoß des britischen Premierministers David Cameron, die Freizügigkeit von EU-Bürgern in Großbritannien einzuschränken, hat die Brüsseler EU-Kommission die Regierung in London aufgefordert, über ihren weiteren Verbleib in der Europäischen Union zu entscheiden. "Wenn Großbritannien aus dem Binnenmarkt austreten will, dann soll Großbritannien dies sagen", sagte EU-Justizkommissarin Viviane Reding, die zugleich auch Vizepr&a

Ex-Chef der britischen Finanzaufsicht warnt vor Deflation

Lord Adair Turner, der frühere Chef der britischen Finanzaufsicht FSA, hat vor einer langen Phase sinkender Preise gewarnt. "Für die Euro-Zone sehe ich die Gefahr einer Phase der Deflation", sagte er im Interview mit dem Berliner "Tagesspiegel" (Montagausgabe). "Ich fürchte, dass es der Währungsunion ergehen könnte wie Japan in den 1990er Jahren: Über zehn Jahre könnten wir in der Euro-Zone Deflation und ein sehr geringes Wirtschaftswac

Bericht: Britischer Geheimdienst überwacht Diplomatenhotels

Der britische Geheimdienst GCHQ überwacht gezielt die Reservierungssysteme von weltweit mehr als 350 Hotels, die häufig von Diplomaten und Regierungsdelegationen gebucht werden. Das geht aus Unterlagen des NSA-Whistleblowers Edward Snowden hervor, die der "Spiegel" einsehen konnte. Durch das als streng geheim eingestufte Programm "Royal Concierge" ("Königlicher Portier") würden die Analysten des GCHQ demnach tagesaktuell über die Hotelreserv

Chef der Londoner Börse rechnet mit weniger Börsenbetreibern

Xavier Rolet, der Chef der Londoner Börse London Stock Exchange (LSE), rechnet mit einer weiteren Konsolidierung der Börsenlandschaft. "Ich glaube, langfristig betrachtet wird es weltweit nur noch Platz für vier oder fünf globale Börsenanbieter geben, davon einen oder zwei globale Börsenanbieter mit Sitz in der EU", sagte er im Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). "Ich hoffe, dass Großbritannien Sitz eines solchen

London und Teheran nehmen wieder diplomatische Kontakte auf

Zwei Jahre nach dem Abbruch aller direkten diplomatischen Beziehungen haben Großbritannien und der Iran eine Wiederannäherung vereinbart. Beide Staaten benannten Gesandte, die sie beim jeweilig anderen vertreten sollen. Dies kann als Vorstufe zum Austausch von Botschaftern betrachtet werden, zunächst sollen wechselseitig die diplomatischen Gebäude inspiziert werden. Die britische Botschaft im Iran war 2011 geschlossen worden, nachdem Demonstranten das Botschaftsgebäude

Goldkurs sackt unter 1.300 US-Dollar

In der 45. Kalenderwoche hat der Goldkurs weiter verloren. Zum Ende des internationalen Goldhandels wurden für eine Feinunze am Freitag 1.287,50 US-Dollar geboten, das waren 2,1 Prozent weniger als eine Woche zuvor. Bei der Leitzinsentscheidung der EZB machte der Goldkurs am Donnerstag noch einen Sprung nach oben und war im Wochenvergleich im Plus. Der Effekt blieb sogar, wenn auch abgeschwächt, auch in Euro erhalten, obwohl der Euro im selben Moment gegenüber des US-Dollars deutl